Cocktails und Gesundheit

Kuglblitz

Neues Mitglied
Vor kurzem hatte ich eine kleine Diskussion.

Ich wollte GĂ€sten einen leckeren Cocktail schmackhaft machen, doch einige meinten, sie wĂŒrden zwar hin und wieder ein Glas Bier oder Wein trinken, aber die "harten Sachen" lehnten sie ab.
Auch mein Argument, dass ja in Summe nicht mehr Alkohol als in einem Glas Bier oder Wein drin ist, wurde nicht akzeptiert: Wer solche "Sachen" regelmĂ€ĂŸig trinkt, sei schon fast Alkoholiker... :p

Nun meine Frage: Wie sieht es wirklich aus mit dem Thema Cocktails und Gesundheit, und zwar nicht aus pathologischen GrĂŒnden (dass zu viel krank macht wissen wir alle), sondern aus positiv gesundheitlichen.

Ist der Alkohol in einem guten Gin gesund?
Sind Medium Cocktails mit frisch gepressten FrĂŒchten gesund?
Sind KrÀuterliköre wirklich gesund?
Sind Bitters wie Angostura auch heute noch gesund (wir leben ja nicht in den Tropen)?

Alchemyst hat hier http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=5609.msg91262#msg91262 schon eine sehr schöne, weit gefasst Definition von Gesundheit zitiert, ich denke aber nicht, dass ich diese im genannten Fall als Argument verwenden kann.

Also: Gibt es medizinisch gesundheitliche GrĂŒnde, die fĂŒr den gelegentlichen Genuss von guten Cocktails sprechen?
Und wenn ja: welche Drinks wÀren das (wobei ich primÀr klassische Cocktails meine)?
 

Freshman

aktives Mitglied
Dann will ich mal als fast fertiger Anthropologe kurz und ohne Quellen zu nennen (das wĂŒrde dauern) auf Alkohol eingehen.
Die Dosis macht das Gift weiß jeder aber auch Alkohol hat auf den menschlichen Organismus offensichtlich positive Effekte.

Das gesunde Achterl Rotwein fĂŒr die GefĂ€ĂŸe ist sehr bekannt. Unbekannt allerdings das Ergebnis mehrerer Studien welche den gemĂ€ĂŸigten Trinkern von Alkohol eine durchschnittlich lĂ€ngere Lebensdauer zusprechen als totalen Abstinenzlern. Ob es nur am Alkohol liegt sei dahin gestellt.

Unsere Vorfahren waren vor allem Frugivor, Fruchtfresser, und jene welche die reifesten = nĂ€hrstoffreicheren und gesĂŒnderen FrĂŒchte gefressen haben, hatten einen Überlebensvorteil. Reife FrĂŒchte enthielten aber auch eine geringe Menge an Alkohol bzw. vergoren im Magen zu solchem. Aus diesem Grund ist die Überlegung das uns unser Gehirn jedes Mal wenn wir Alkohol konsumieren die Botschaft "Jetzt hast du wieder eine reife Mango erwischt" vermittelt und wir das als angenehm empfinden, nicht abwĂ€gig.
In der Tat gibt es einige Autoren/Wissenschaftler die in ganzen BĂŒchern belegen dass Alkohol fĂŒr eine ausreichende ErnĂ€hrung (Überleben) und kulturelle Entwicklung stark verantwortlich waren.

Konkret jetzt auf deine Fragen:
Hochprozentiges wird immer destilliert und dabei werden auch viele Fuselstoffe und andere unerwĂŒnschte Beistoffe entfernt. Bier wird nicht destilliert und mĂŒsste meiner Laienmeinung nach in Relation mehr davon enthalten.
Beimengungen von Ă€therischen Ölen, Vitaminen, Mineralstoffen durch Obst, SĂ€fte, KrĂ€uter, GewĂŒrze wird den gesundheitlichen Aspekt eines Drinks fördern. Auch wenn einige Vitamine usw. den Alkohol, Destillationsprozess usw. nicht ĂŒberstehen werden.
Die desinfizierende orale Wirkung von Alkohol dĂŒrfte nur mehr in Gegenden mit mangelnder Hygiene und exotischeren SpeiseplĂ€nen eine tragende Rolle spielen.
Unfug hingegen das Verdauungsstamperl, es betÀubt lediglich die Nerven. Ebenso das Reparaturseidl/bier/schnappserl.

Ich wĂŒrde dennoch einen klassischen, nicht versafteten Cocktail, mit einem erheblichen Alkoholanteil nicht als Medizin bezeichnen.
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Vielen Dank fĂŒr die wirklich interessante Info. :)
Dass Alkohol in FrĂŒchten fĂŒr das Überleben der frĂŒhen Menschheit mit verantwortlich war, finde ich ein sehr interessantes Argument und in diesem Kontext ist es fĂŒr mich auch schlĂŒssig.

Was ich noch nicht verstehe ist die gesundheitsfördernde Wirkung des Achterl Rotweins in Bezug etwa auf einen guten Malt.
Wenn ich mich recht erinnere, ist es beim Rotwein ja nicht der Alkohol alleine, sondern die komplexe Beziehung u.a. mit den Gerbstoffen, die ihn grundsÀtzlich medizinisch gesund macht.
Ich kann mir aber vorstellen, dass es in Cocktails, die ja hochkomplexe Mischungen verschiedenster Substanzen sind, ebenfalls Àhnlich wirkende Kombinationen gibt, etwa mit Bitterstoffen.

Was fĂŒr mich aber natĂŒrlich besonders wichtig ist, ist die Haltung, mit der etwas getrunken wird: ist es (bittere) Medizin, ist es Genuss, oder ist es die reine Droge?

Und hier greift natĂŒrlich wieder Alchemysts Argument (s. den link o.), dass nĂ€mlich der pure, tiefe Genuss wegen seiner ganzheitlich entspannenden Wirkung alleine schon gesundheitsfördernd ist. Nur ist der unmöglich zu vermitteln, wenn im Kopf eine Sperre ist, die Spirituosen an sich ablehnt.
 

comander02

aktives Mitglied
Eine Sehr schöne Diskussion haben wir auch hier:

http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=2824.0

Auch passend zu deinen Fragen und Interresante Antworten.

 

Freshman

aktives Mitglied
Völlig richtig erkannt von dir, das gesunde Achterl ist vorwiegend auf die Gerb- und Farbstoffe zurĂŒck zu fĂŒhren. War von mir missverstĂ€ndlich als allgemeiner Kontext hinzugefĂŒgt worden.
Das mit den zusÀtzlichen Kalorien durch Alkohol spielte allerdings erst ab dem sesshaft werden der Menschen und ersten VergÀrungsexperimenten eine Rolle, quasi das aktive erste Herstellen. Bei den "Affen" war es eher ein unbewusster Indikator.
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Wenn man im Fernsehen sich Debatten ĂŒber Gesundheit anschaut, gibt es oftmal auf der einen Seite irgendwelche Gesundheitsfetischisten - "Wer jemals etwas angebranntes/geröstetes ist, stirbt an Krebs durch Acrylamid und Vitamintabletten sind die Steine der Waisen", auf der anderen Seite die allgemeinebekannte Ignoranzhaltung - "Ich mach was ich will, mir doch egal. Wenn ich saufe, dann saufe ich.".
Die Gesundheitsfetischisten berufen sich auf wissenschaftliche Studien und der angebliche Kontrast dazu ist die Forderung nach Selbstbestimmung/Freiheit.
Hat alles sicher seine Berechtigung.
Ich finde dieses Bild allerdings sehr verzerrt.

Gesundheit ist fĂŒr mich das Resultat aus Zufriedenheit bzw. einem ausgeglichenem Leben.

Sehr passend finde ich folgende Aussage von Lew Nikolajewitsch Tolstoi:
"Das GlĂŒck besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du immer willst, was du tust.“

Hierher ĂŒbertragen heißt das, dass die Odyssey des Lebens mit allen ihren Hochs und Tiefs, d.h. alle ihren SĂŒnden (fettig, deftig essen, Alkohol) und den Guten Taten ( Verzicht auf SĂŒnden) das GemĂ€lde des Lebens vervollstĂ€ndigt.
Es gehört alles dazu. Es ist nichts falsches dabei. Die Balance (Disziplin/Verantwortung gegenĂŒber sich selber) ist fĂŒr mich das Stichwort.
FĂŒr mich gibt es ein unbegrenztes Maß an Aufgaben, Möglichkeiten und Pflichten. Es gibt dabei Fehler (Tiefs) und Erfolge (Hoch), immer in ihrer IntensitĂ€t verschieden. Aber alles braucht ihre Gegenseite.
Darunter verstehe ich ein ausgeglichenes Leben, kein langweiliges, kein monotones Leben. Wer sich in Watte packt oder wer sich gehen lÀsst, kann kein schönes Leben haben. Das ist wohl das schlimmste, was man sich selber antun kann. Wenn immer alles gut geht oder man nichts erreicht/nichts tut, wird man dabei zu Grunde gehen.

Ich genieße es einen Cocktail genießen zu können. Das ist fĂŒr mich was besonderes, etwas tolles.
Wenn jemand zu mir kommt und sagt: Du Alkoholiker wirst frĂŒher sterben!
Mal abgesehen davon, dass ich das fĂŒr eine MilchmĂ€dchenrechnung halte (und fĂŒr ĂŒberzogen).
Dazu kann ich nur lachen und sagen: Selbst wenn, dann habe ich wenigstens einmal gelebt!

Der Konsum von Alkohol hat damit auch eine psychologische Komponente, diese entscheidet, ob es giftig wirkt oder nicht!
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Ich habe jahrelang VortrÀge zum Thema "Wein und Gesundheit" gehalten,
z. T auf Grundlage von Daten, die die Weinwirtschaft lieferte.
Eine kritische Sichtung der Untersuchungen zeigt aber ein zwiespÀltiges Bild.
- Ich halte diese VortrÀge nicht mehr.

Mein Erkenntnisstand: Alkoholische GetrÀnke sollte man nicht gesund reden.
Sie sind es nicht. Es gibt positive Aspekte, aber die negativen ĂŒberwiegen.
____________________________________________________________________________

"Drink less but better" ist das richtige Motto.
Kontrolliertes mĂ€ĂŸiges Trinken, aber bitte ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Dogmatismus.
Ich bin ĂŒberzeugter Gegner von allem verkrampften Abstinenzlertum.
Ein bißchen Spaß muss sein.
Sonst geht man nÀmlich am Leben vorbei, worauf ja auch Hannibal hinweist.
____________________________________________________________________________

Aber ich bin auch gegen ein allzu saloppes "Alles easy" Gerede,
denn die körperlichen Folgen eines regelmÀssigen Alkoholkonsums können gravierend sein.
Und damit meine ich nicht AbhÀngigkeit und Sucht, sondern vor allem andere Folgeerkrankungen.

Dieses Thread Thema ist und bleibt wichtig.
Schaut euch nur die Massen von Bartendern an, die als Opfer ihres Berufes zu SĂ€ufern geworden sind.
Auch im Forum werden wir (mittelfristig) Opfer zu beklagen haben. - So ist das nun mal....
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Mein Erkenntnisstand: Alkoholische GetrÀnke sollte man nicht gesund reden.
Sie sind es nicht. Es gibt positive Aspekte, aber die negativen ĂŒberwiegen.
____________________________________________________________________________

"Drink less but better" ist das richtige Motto.
Kontrolliertes mĂ€ĂŸiges Trinken, aber bitte ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Dogmatismus.
Ich bin ĂŒberzeugter Gegner von allem verkrampften Abstinenzlertum.
Ein bißchen Spaß muss sein.
Sonst geht man nÀmlich am Leben vorbei, worauf ja auch Hannibal hinweist.
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Aber ich bin auch gegen ein allzu saloppes "Alles easy" Gerede,
denn die körperlichen Folgen eines regelmÀssigen Alkoholkonsums können gravierend sein.
Und damit meine ich nicht AbhÀngigkeit und Sucht, sondern vor allem andere Folgeerkrankungen.

Dieses Thread Thema ist und bleibt wichtig.
Schaut euch nur die Massen von Bartendern an, die als Opfer ihres Berufes zu SĂ€ufern geworden sind.
Auch im Forum werden wir (mittelfristig) Opfer zu beklagen haben. - So ist das nun mal....

100% Zustimmung.
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Mich wĂŒrde da mal interessieren: wo kann/muss/soll die Grenze zwischen Genuss und AbhĂ€ngigkeit gezogen werden?

Denn auch beim Genuss, nicht des Missbrauchs, kann die Sucht entstehen, vor allem die Gewohnheit ist da eine große Gefahr. Vielleicht sogar gerade WEIL hier genossen wird, wird diese Gefahr sogar unterschĂ€tzt. Ein Bekannter lag vor nem Jahr mal im Krankenhaus und litt unter Entzugserscheinungen. Das war aber nicht der Grund, aus dem er dort lag (hatte sich verletzt). Der gute hatte regelmĂ€ĂŸig abends seinen Rotwein getrunken und diesen genossen, da war nichts dabei. Nun trank er den abends nicht mehr und hatte Probleme, von denen er ein paar Tage vorher noch nichts wusste. Was folgte war professionelle Hilfe.
Und da stellt sich mir schon die Frage: sind Genussmenschen da besonders gefĂ€hrdet, da man die Gefahr hier am meißten unterschĂ€tz (Alkohol ist böse, aber ich ĂŒbertreibe ja nicht, das Problem haben die SĂ€ufer in der Kneipe an der Straßenecke unten)?

Das macht eine Grenzziehung fĂŒr mich sehr schwierig! Vielleicht hilft die Frage, ob weiter alles gut wĂ€re, ohne seine gelegentlichen Cocktails? Und wenn nicht, aus welchem Grund? Weil man Genuss nicht missen möchte oder aus dem anderen Grund?

Auf jeden Fall gut, dieses Thema anzusprechen, auch ich möchte mich im ĂŒbrigen Alchemyst anschließen.
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Hm, der Fred geht zwar in eine zweifellos wichtige (Alkoholkrankheit und -sucht) Richtung, fĂŒhrt fĂŒr mich aber doch etwas am Thema vorbei.
Dass zu viel Alkohol egal in welcher Form ungesund ist wissen wir alle, und dass Abstinenzler zumeist keine Genussmenschen sind, ebenso.

Mich interessieren hier aber nicht die Extreme, sondern das normale, verantwortungsvolle Maß. Und hierbei hört man, dass Alkohol in geringen Mengen (vor allem Rotwein) gesundheitsfördernd sei, zumindest aber nicht schĂ€dlich.

Wie aber ist das mit Cocktails?
Sind die nun alle potentielle VerfĂŒhrer zum Teufel Alkoholismus, denen man sich nur mit viel Selbstdisziplin erwehren kann (dann hĂ€tten meine GĂ€ste aus dem ersten Posting recht)?
Oder gibt es auch solche, die durchaus auch positive Wirkungen haben und die mir somit ein Argument in die Hand geben, auch Skeptikern den feinen Genuss nahezubringen?
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Ich hatte versucht genau das zu beantworten.

FĂŒr mich können Cocktails LebensqualitĂ€t bedeuten (im Maße konsummiert).
Da geht es nicht um die Inhaltsstoffe als heilende KrĂ€fte, sondern, wie oben beschrieben, kann es ein kleiner, aber wichtiger Teil eines ausgewogenem Lebens sein. Das gilt fĂŒr den Wein genauso.
Da spielen Soziale Kontakt, Freude und Genuss eine Rolle.
Bessere Medizin, als ein StĂŒck Zufriedenheit zu erfahren, kenne ich nicht.
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Mich interessieren hier aber nicht die Extreme, sondern das normale, verantwortungsvolle Maß. Und hierbei hört man, dass Alkohol in geringen Mengen (vor allem Rotwein) gesundheitsfördernd sei, zumindest aber nicht schĂ€dlich.

Also wenn ich Alchemyst richtig verstanden habe, dann steht auch diese These auf dĂŒnnem Eis. Von daher ist es schwierig davon auf Cocktails zu schließen. Ich persönlich glaube, dass es da höchstens psychisch positive Effekte gibt, die sich dann auch auf den Körper ĂŒbertragen, im Moment des Genusses. Das aber direkt auf den Alkohol zu beziehen, halte ich fĂŒr gewagt. Allerdings ist das wirklich Spekulation, so dass Alchemyst dazu sicher mehr und prĂ€zisieres sagen kann.
 

Freshman

aktives Mitglied
'The health benefits associated with drinking in moderation are also similar for beer, wine and spirits. The primary factor associated with health and longevity appears to be the alcohol itself.'
Kleiner Auszug aus der Seite die ich bereits weiter oben gepostet habe. DĂŒrfte also egal sein ob deine GĂ€ste harte oder weniger harte Sachen trinken.
Des weiteren

Moderate Drinking vs. Lifestyle
Why drink to reduce the risk of heart disease? Wouldn't eating a good diet, exercising, and losing weight do the same thing? No, it wouldn't. The moderate consumption of alcohol appears to be more effective than most other lifestyle changes that are used to lower the risk of heart and other diseases. For example, the average person would need to follow a very strict low-fat diet, exercise vigorously on a regular basis, eliminate salt from the diet, lose a substantial amount of weight, and probably begin medication in order to lower cholesterol by 30 points or blood pressure by 20 points.
But medical research suggests that alcohol can have a greater impact on heart disease than even these hard-won reductions in cholesterol levels or blood pressure. Only cessation of smoking is more effective.
Additionally, other medical research suggests that adding alcohol to a healthful diet is more effective than just following the diet alone.

Im moderaten Bereich ist Alkohol gesundheitsfördernd. Deckt sich mit meinen obigen Bemerkungen, dass der Alkohol seit Jahrhunderttausenden Begleiter unserer Evolution war.
 

Mixael

aktives Mitglied
@Hannibal ... schöner kann man dich eigentlich nicht ignorieren.

Ich stelle mal hier ne komplett andere These auf: Und zwar das der Genuss eine Positive Psychische Wirkung hat die sich auf den Körper ĂŒbertragen kann und das letztendlich die Zufriedenheit die eigentliche Medizin ist und nicht der Alkohol.

Edit: ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Als hĂ€tte hier noch nie jmd. in einem nachfolgenden Beitrag Überschneidungen zum Vorposter gehabt, dadurch dass man zeitgleich geschrieben hĂ€tte... Ich verstehe es ja, wenn man sich ĂŒber Dinge aufregt, die einen IMMER aufregen wĂŒrden (z.B. Empfehlungen von umstrittenen Produkten, das ist konsequent), aber sich ĂŒber Dinge aufzuregen, die einem selbst und vielen anderen hier hĂ€ufiger passieren, das ist wirklich lĂ€cherlich. Ich hatte einfach keine Lust den Thread nochmal zu bearbeiten, es kann sich auch jeder denken (beim Vergleich der zeiten zu denen der Beitrag erschien) wie es da zu einer Überschneidung kommen konnte. Und ansonsten funktioniert das hier ja auch. Also komm mal runter.

Ja, wie gesagt, zeitliche Überschneidung, zu langsam gewesen...
 

Mixael

aktives Mitglied
Als hĂ€tte hier noch nie jmd. in einem nachfolgenden Beitrag Überschneidungen zum Vorposter gehabt, dadurch dass man zeitgleich geschrieben hĂ€tte... Ich verstehe es ja, wenn man sich ĂŒber Dinge aufregt, die einen IMMER aufregen wĂŒrden (z.B. Empfehlungen von umstrittenen Produkten, das ist konsequent), aber sich ĂŒber Dinge aufzuregen, die einem selbst und vielen anderen hier hĂ€ufiger passieren, das ist wirklich lĂ€cherlich. Ich hatte einfach keine Lust den Thread nochmal zu bearbeiten, es kann sich auch jeder denken (beim Vergleich der zeiten zu denen der Beitrag erschien) wie es da zu einer Überschneidung kommen konnte. Und ansonsten funktioniert das hier ja auch. Also komm mal runter.

Ich war doch noch gar nicht oben ;D ;D
Is doch allet nur Spass min jung!

 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Ich stelle mal hier ne komplett andere These auf: Und zwar das der Genuss eine Positive Psychische Wirkung hat die sich auf den Körper ĂŒbertragen kann und das letztendlich die Zufriedenheit die eigentliche Medizin ist und nicht der Alkohol.

Eine schöne These, nur: wie sagt man das Menschen, die diesen Genuss fĂŒr scheinheilig halten?
Oft kommt mir ja vor, dass manche Menschen gar nicht wollen, dass sie genießen können!

Zudem hat die von Freshman zitierte Studie ja auch andere, weitreichendere Argumente als nur den Genuss.
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Das ist ein Problem in der Tat, aber gegen LebensqualitÀt konnte bisher keiner nen Argument finden ;)
 

Mixael

aktives Mitglied


Ich stelle mal hier ne komplett andere These auf: Und zwar das der Genuss eine Positive Psychische Wirkung hat die sich auf den Körper ĂŒbertragen kann und das letztendlich die Zufriedenheit die eigentliche Medizin ist und nicht der Alkohol.
[/quote]

Eine schöne These, nur: wie sagt man das Menschen, die diesen Genuss fĂŒr scheinheilig halten?
Oft kommt mir ja vor, dass manche Menschen gar nicht wollen, dass sie genießen können!

Zudem hat die von Freshman zitierte Studie ja auch andere, weitreichendere Argumente als nur den Genuss.
[/quote]

Es war nicht meine These , das hab ich nur nochmal von Hannibal und Tigalina aufgegriffen ,... kam wohl nicht an. >:D
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Aber eines macht es doch deutlich: ich kam zu diesem Gedanken, ohne Hannibals Post dabei im Hinterkopf zu haben, das heißt zwei Menschen kommen zu dem selben Ergebnis.

Zur Argumentation zur LebensqualitĂ€t: im Endeffekt wĂ€re man da schon sehr bald im kirchlichen Bereich, mit Verzicht auf der Erde und Belohnung im Himmelreich, da ließe sich auf der Ebene schon argumentieren, nur gegen den Glauben kann man nichts machen, der steht ĂŒber allem. Das heißt, die Diskussion wĂ€re sinnlos, da Glaube keinen Sinn macht. Der ist da oder eben nicht.
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Aus meiner Sicht ist es gleich ob jemand 500ml Wein trinkt oder 200ml "harte" Cocktails.
Interessant ist nur die Gesamtalkoholmenge.

An die gesundheitsfördende Wirkung von einem Glas Rotwein tÀglich glaube ich nicht.
Weniger koronare Herzkrankheiten, aber mehr Lebererkrankungen, Magenkrebs etc.
Wer will das gewichten?
___________________________________________________________________

Das LebensqualitÀt Argument, das Hannibal erwÀhnt hat, teile ich.
Letztlich gehört Alkoholgenuss zur Lebenseinstellung:
Schlimm finde ich diesen verkniffenen, zwanghaften Gesundheitsfanatismus.
So etwas macht nur krÀnker.

Ich zitiere mich mal aus Trinklaune
http://trinklaune.de/2009/04/12/rohe-ostern-oder-%E2%80%9Eyou-hard-boil-your-easter-eggs-%E2%80%93-we-separate-and-shake-ours%E2%80%9D/
"Genuß braucht Freiheit, auch innere Freiheit. Das Eingeengtsein in ein Korsett von (Trink)skrupeln tötet jeden Genuss und damit auch jede LebensqualitĂ€t. – Genuss ist eine Ausschweifung!
„Genuss beginnt immer erst dort, wo die hypochondrischen Zwangsneurotiker, die aggressiven Gesundheitsfanatiker (die MĂŒsliesser bei ihrem Versuch der 20. SchönheitsdiĂ€t; die alltĂ€glichen Zwangsjogger zwischen 18°° und 19°° Uhr), die puritanischen Genussinquisitoren oder auch das gesundheitsschĂ€dliche Gerne-Genießen, aber mit einem permanent schlechten Gewissen, keinen Platz mehr haben.“ meint Prof. Reinhold Bergler, der GrĂŒnder und Leiter des Instituts fĂŒr Genussforschung in NĂŒrnberg."
______________________

@TigaLina-Bar: Schwieriges Thema.
Zumindest christlicher Glaube ist nicht abgekoppelt von der Vernunft.
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
@Alchemyst:

natĂŒrlich nicht. Aber GottgefĂ€lligkeit bietet einen nicht zu begreifenden Interpretationsspielraum. Wer diesen fĂŒr sich so interpretiert, dass es den Genuss zu Lebzeiten nicht geben darf (extrem formuliert), den wird man nicht ĂŒberzeugen. Die sind aber auch Zeit ihres Lebens nicht unglĂŒcklich. Anders steht es um die andere Gruppe, ĂŒber die ihr schreibt. Die tun mir Leid...
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Schön sind ja manche Zitate aus wissenschaftlichen Studien, wobei mir das da am besten gefÀllt:

"MĂ€nner sollten nicht mehr als ein Glas Wein trinken, bis sie 34 sind. Erst ab dem 85. Lebensjahr können sie ohne Erhöhung des Todesrisikos Alkohol in der Menge von fĂŒnf GlĂ€sern Wein trinken." ;D

Quelle: http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Essen_Trinken/studie_alkoholkonsum.php


Insgesamt ist sich die publizierte Forschung aber auch nicht einig.

In http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Essen_Trinken/index.php finden sich folgende Schlagzeilen:
Alkohol verbessert das GedÀchtnis
Niere gesĂŒnder durch eingeschrĂ€nkten Alkoholgenuss?
Alkohol: SchÀdigung des Gehirns umstritten
Alkohol: Erhöhtes Risiko bei Operationen
Alkohol: In Maßen gesund
Alkohol: Langsamer gesund nach Operationen
RegelmĂ€ĂŸiger Alkoholgenuss auch in geringen Mengen schĂ€dlich
Alkohol: Positive Effekte umstritten
Alkoholfrei: SchĂŒtzt Herz und Kreislauf
Alkoholiker: GeschÀdigte Nerven fördern Entzugserscheinungen
Viel Alkohol fördert Gicht

Also was jetzt? ::)
 

crackone

Neues Mitglied
Bitte keine theologische Diskussion hier - geht vom Thema weg.



Auf die Frage: Also was jetzt? wĂŒrde ich plump antworten:

Alkohol ist schÀdlich. Jedes Glas. Gewisse Mengen kann man verkraften. Alkohol kann Freude bereiten und die Sinne erweitern.

Jeder sollte das fĂŒr sich gewichten, beurteilen und sich dementsprechend entscheiden. Und man sollte diese Entscheidungen respektieren - im selben Maße, wie man fĂŒr seine eigene Entscheidung Toleranz erwartet.
 

Arikael

Neues Mitglied
Wenn ich mir folgendes durchlese:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alkohol#M.C3.B6gliche_positive_gesundheitliche_Wirkungen

Komm ich zum Schluss, dass die schĂ€dlichen Auswirkungen deutlich ĂŒberwiegen.

Selbst wenn Alkohol positive Auswirkungen haben sollte, wĂŒrde ich behaupten, dass man mit anderen Lebensmitteln (z.b. Tee) weitaus bessere Ergebnisse erzielen wĂŒrde und dies ganz ohne Nebenwirkung, welche der Alkohol bekannterweise hat.
 

Mixael

aktives Mitglied
Naja ein bißchen könnte man es bei uns auch so halten.
Wenn die Cocktails nicht wĂ€ren, wĂŒrden wir so gut wie nie frisch gepressten O-Saft, Zitronensaft, Limettensaft, Grapefruitsaft zu uns nehmen ... dazu kommt noch die frische Minze, frisches Basilikum etc ;)

Also wenn das nicht mal ein Argument zum Thema Cocktails und Gesundheit ist dann weiß ich es nicht ;)
 

Metalking

Neues Mitglied
Ich hatte dazu auch schon Schulungen im Studium und habe auch viel darĂŒber gelesen.

Mittlerweile seh ich das Ganze recht nĂŒchtern und sehe auch keinen Sinn mehr darin, mir groß Gedanken zu machen.

So lange man nicht in gefÀhrliche Regionen abdriftet ist Alkoholkonsum völlig ok.
Alkohol ist seit jeher das wichtigste Schmiermittel in der Sozialisation.
Es ist Kulturgut und von Natur aus neigt der Mensch zum Alkohol.

Ihn aber aus Prinzip zu verteufeln und zu verweigern...speziell wegen gesundheitlichen Aspekten halte ich fĂŒr verkehrt.
Nur weil man keinen Alkohol trinkt bedeutet das nicht, dass man lÀnger und besser lebt.
Lieber sage ich spÀter mal, dass ich hier und da durchaus mal ein GlÀschen weniger trinken hÀtte können, anstatt mich zwanghaft zu geiseln.
 

fmhannover

Neues Mitglied
Kein Pitu, Sierra, Bacardo Blanco & Black mixen....und schon ist man aus dem gröbsten raus. Die ZitrusfrĂŒchte haben viel Vitamin C

....also alles Takko...in Maßen
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Da oft zu lesen ist, dass nicht der Alkohol, sondern die darin gelösten Stoffe (Bitterstoffe, Tanine etc.) gesund sein sollen:

Wie ist das mit Bitter- oder KrĂ€uterlikören? Die wurden ja auch zumeist von Ärzten oder Apothekern erfunden.
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Bitte keine theologische Diskussion hier - geht vom Thema weg.

Keine Angst, war nur ein Hinweis darauf, dass von diesem Standpunkt aus die Möglichkeit besteht gegen den Genuss zu argumentieren. Eine Diskussion dazu wĂ€re nicht nur offtopic sondern aus besagten GrĂŒnden auch sinnlos. Aber hier dĂŒrfte ohnehin niemand sein, der aus religiösen GrĂŒnden nicht trinkt ;D ;D ;D
 

Metalking

Neues Mitglied


Alkohol ist seit jeder das wichtigste Schmiermittel in der Sozialisation.
[/quote]

Schön geschrieben!
[/quote]

naja bis auf den schrecklichen Schreibfehler :D
 

Alchemyst

aktives Mitglied

Da oft zu lesen ist, dass nicht der Alkohol, sondern die darin gelösten Stoffe (Bitterstoffe, Tanine etc.) gesund sein sollen:

Wie ist das mit Bitter- oder KrĂ€uterlikören? Die wurden ja auch zumeist von Ärzten oder Apothekern erfunden.

Kurzfristig in kleinen Dosen u. U. eine feine Sache, aber man kann es drehen und wenden wie man will:
Solche Produkte sind keine Arznei-Mittel, keine Lebens-Mittel, sondern einzig und allein Genuss-Mittel.
Wellness-Produkte.

Ich bleibe dabei:
Es mögen viele gesundheitsfördernede Stoffe gelöst sein...
Alkohol ist und bleibt ein Nervengift.
_________________________________________________________________________

Im ĂŒbrigen ist diese Diskussion hier zwar not-wendig, aber nicht immer angemessen.
Sie erinnert mich an die Versuche, ein schönes Essen in Fette, Kohlenhydrate, Proteine, Vitamine etc. aufzuschlĂŒsseln.

Essen und Trinken sind so schöne LebensvollzĂŒge...
Man sollte sie zelebrieren, nicht analysieren und diskutieren.
 

Freshman

aktives Mitglied
Essen und Trinken sind so schöne LebensvollzĂŒge...
Man sollte sie zelebrieren, nicht analysieren und diskutieren.
Im zelebrieren stimme ich dir zu Alchemyst aber meiner Meinung nach sollte alles einmal analysiert und diskutiert werden bis ins kleinste Detail. Erst dann bin ich zufrieden und kann mich voll dem Genuss hingeben. Wenn eine Sache allerdings schon gegessen wurde braucht man sie nicht wiederkauen.
 

MixMeMax

Neues Mitglied
Heißt das, das die MolekularkĂŒche fĂŒr dich alles kaputtmacht?
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Nun ja, also zumindest die Diskussion ist doch aber zentraler Bestandteil, wenn nicht gar der Sinn dieser Institution hier, oder nicht? Nicht auf der Basis SC oder Appleton Estate Extra, das hab ich inzwischen begriffen, doch aber auf der Basis Appleton Estate oder Gosling Black Seal z.B... oder sehe ich das falsch?
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Das war nicht auf dich bezogen ;)

Man kann sich alles schöne zerreden, alles sprachlich in seine Einzelteile zerlegen, dreimal wĂ€lzen. Das Resultat ist allgemeines Desinteresse. Nicht am Sprechen, sondern am AusĂŒben.
Hab ich schon oft erlebt.
 

Deliriumjack

Neues Mitglied
@tigalina: Es geht doch darum ob Alkohol, und wenn in welcher Form, gesund ist.

Alchemyst hat fĂŒr mich schon alles gesagt. Ich stimme ihm vollkommen zu. Alkohol ist ein Nervengift und Punkt. Das bringt gesundheitlich keine Vorteile.
Was es bringt, das sagte hannibal schon, ist LebensqualitĂ€t, wenn in Maßen konsumiert.

Eine Diskussion ob unseres Trinkverhalten und der damit verbundenen AbhĂ€ngigkeit, halte ich hier fĂŒr unangebracht und nicht durchfĂŒhrbar. Das ist ein zu komplexes Thema um es online zu besprechen.
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Alkohol ist ein Nervengift und Punkt. Das bringt gesundheitlich keine Vorteile.
Was es bringt, das sagte hannibal schon, ist LebensqualitĂ€t, wenn in Maßen konsumiert.

Kann man glaube ich so stehen lassen.
 

Semyon

aktives Mitglied

@tigalina: Es geht doch darum ob Alkohol, und wenn in welcher Form, gesund ist.
Alchemyst hat fĂŒr mich schon alles gesagt. Ich stimme ihm vollkommen zu. Alkohol ist ein Nervengift und Punkt. Das bringt gesundheitlich keine Vorteile.
Was es bringt, das sagte hannibal schon, ist LebensqualitĂ€t, wenn in Maßen konsumiert.

Eine Diskussion ob unseres Trinkverhalten und der damit verbundenen AbhĂ€ngigkeit, halte ich hier fĂŒr unangebracht und nicht durchfĂŒhrbar. Das ist ein zu komplexes Thema um es online zu besprechen.
100% Zustimmung, so sehe ich das auch. Als Forumsteilnehmer setzen wir uns mehr oder weniger alle intensiv mit dem Thema Alkohol auseinander, und wir entscheiden uns schlußendlich alle dafĂŒr - trotz der Risiken, die wohl jedem bewußt sind. Es wĂ€re wahrscheinlich gesundheitlich betrachtet klĂŒger, Briefmarken zu sammeln. Aber unter sozialen Gesichtspunkten...?

Alkoholkonsum hat sehr sehr viele Aspekte. Ich erinnere nur daran, dass unsere Urahnen glaubten, Alkohol (spiritus vini) bringe sie dem Weltgeist/Gott/höheren MĂ€chten nĂ€her. Andererseits sind im Jahr 2010 alleine in Deutschland 74.000 Menschen an Alkohol gestorben (und jetzt bitte keine Diskussion ĂŒber den Sinn oder Unsinn solcher Statistiken).

Das Alkohol so vielfĂ€ltige Facetten hat, macht ihn fĂŒr uns Genußtrinker interessant, aber nicht weniger gefĂ€hrlich. Sicherlich hilft es, sich mit den Gefahren bewußt auseinanderzusetzen. Aber der menschliche Geist ist nun einmal gut im VerdrĂ€ngen, und das ist gut so. Die Entscheidung, ob ich einen Drink zu mir nehme oder nicht, treffe ich vor dem Öffnen der Flasche. Und wenn ich mich dafĂŒr entschieden habe, genieße ich den Drink einfach nur noch.
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Zustimmung.

Trinklaune!
Denken - Schmecken - Geniessen.
In der Reihenfolge...
Alles zu seiner Zeit.
 

Kuglblitz

Neues Mitglied

Essen und Trinken sind so schöne LebensvollzĂŒge...
Man sollte sie zelebrieren, nicht analysieren und diskutieren.
[/quote]

Meine Rede! :D , doch wenn ich wieder zum Ausgangspost zurĂŒckkehren darf:


Vor kurzem hatte ich eine kleine Diskussion.

Ich wollte GĂ€sten einen leckeren Cocktail schmackhaft machen, ...
[/quote]

D.h., nur zu sagen: "Das, was ich euch serviere, ist aus besten Zutaten, alles frisch und es schmeckt ausgezeichnet!", stĂ¶ĂŸt auf taube Ohren, wenn dann das GesundheitsschĂ€dlichkeitsargument wie frischer Beton in meinen geistig schon geschĂŒttelten Drink fließt und alles erstarren lĂ€sst.

Und da wĂ€re es doch schön, wenn es gesundheitlich gute Argumente auch fĂŒr Cocktails gĂ€be, wobei mir Freshmans Antwort #1 (Frugivor-These) nach wie vor recht schlĂŒssig erscheint.
 

Alchemyst

aktives Mitglied



Vor kurzem hatte ich eine kleine Diskussion.

Ich wollte GĂ€sten einen leckeren Cocktail schmackhaft machen, ...
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D.h., nur zu sagen: "Das, was ich euch serviere, ist aus besten Zutaten, alles frisch und es schmeckt ausgezeichnet!", stĂ¶ĂŸt auf taube Ohren, wenn dann das GesundheitsschĂ€dlichkeitsargument wie frischer Beton in meinen geistig schon geschĂŒttelten Drink fließt und alles erstarren lĂ€sst.
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[/quote]

Verstehe. Die Frage ist:
Wie begegne ich gesundheitlich orientierten Trinkskrupeln?
Ähnliche Diskussionen hatte ich bezĂŒglich der Verwendung von rohen Eiern.

Es gilt, den Blickwinkel zu verÀndern:

Einen wichtigen Aspekt finde ich,
dass man bei den klassischen Cocktails Geschichte trinkt.
Dass man in historische Trinkwelten eintaucht.
Dass man altbewÀhrte GetrÀnke kennenlernt.
Dass man exotische, fremde Welten in einem Glas wiederfinden kann.

 

Metalking

Neues Mitglied
Das ist ein zu komplexes Thema um es online zu besprechen.

FĂŒr mich die Essenz des Themas.
Das kann man bei einigen Drinks tiefgrĂŒndig besprechen. Macht sicherlich auch super Spaß.
Aber bringen tut es, meiner Meinung nach, in einer Internetplattform wenig.

Aber noch abschließend: Rotwein ist in tĂ€glichen, geringen Dosen gesundheitsfördernd. Punkt.
Das darf nicht beworben werden nach deutschem Recht, entspricht aber der Wahrheit.
Nur ist das fĂŒr uns sicherlich völlig unerheblich aus gesundheitlichen GrĂŒnden, denn wir bewegen uns vorwiegend im Spirituosenbereich und der ist einfach schĂ€dlich und nicht gut fĂŒr den Körper.
Aber so ist es doch mit vielen Hobbies.
Man hat z.B. Sport schon mehr geschadet, als es Alkohol vermutlich jemals könnte.

Es ist halt ein wahnsinnig komplexes und verzwicktes Thema.
 

Alchemyst

aktives Mitglied

Aber noch abschließend: Rotwein ist in tĂ€glichen, geringen Dosen gesundheitsfördernd. Punkt.
Das darf nicht beworben werden nach deutschem Recht, entspricht aber der Wahrheit.
[/quote]
Ja... - Kann sein...
http://www.sueddeutsche.de/wissen/frage-der-woche-ist-wein-wirklich-gesund-1.480845


Es ist halt ein wahnsinnig komplexes und verzwicktes Thema.
[/quote]
 

mimesot

Neues Mitglied
Alkohol,als Bestandteil von Brot, matschigen Bananen oder allgemein von besonders reifem Zeugs, ist der Verdauung seit Millionen Jahren ein bekannter Nahrungsbestandteil. In kleine Dosen hat die Evolution uns mit Alkohol umgehen gelernt. Das Konsumieren dezenter Mengen Alkohols solte daher unbedenklich sein. Ich gleube kaum, dass die hygroskopische und leicht fettlösenden Eigenschaften ein tatsĂ€chlicher Vorteil fĂŒr die Gesundheit zukommt, da diese vermutlich erst greifen, wenn Alkohol effektiv negative Wirkung in Form von NervenschĂ€digung usw. zeigt. Dass pflanzliche Inhaltsstoffe alkoholischer GetrĂ€nke, wie Gerbstoffe sich positiv auswirken ist viel relevanter, aber auch wĂŒrde ich davon ausgehen, dass die nötige Konsummenge fĂŒr significante Effekte zu hoch ist um keine Negativeffekte des Alkohols zu haben. Die psychologische Wirkung des Alkohols im negativen (Rausch des Vergessens) als auch positiven (Sozialschmiermittel, Genussfreude) Bereich halte ich allerdings fĂŒr so schlagend, dass Sie in letzterem Fall sogar eine minimale physiologische Belastung des Menschen in Kauf nehmen wĂŒrde um diese zu erzielen.
 

Mixael

aktives Mitglied

Und da wĂ€re es doch schön, wenn es gesundheitlich gute Argumente auch fĂŒr Cocktails gĂ€be...[/quote]
Viele Studien wurden von der Alcohol Task Force der Stiftung International Life Sciences Institute finanziert, deren Mitglieder die Konzerne MoĂ«t & Chandon, Allied Domecq, Brasseries Kronenbourg, Heineken und Diageo sind. In Deutschland wurden viele Studien von der Deutschen Weinakademie (DWA) in Auftrag gegeben, die von den Weinerzeugern finanziert wird. Alleine fĂŒr die Pressearbeit im Inland wurden 160.000 Euro ausgegeben. Die französische Sopexa gab 800.000 Euro fĂŒr deutsche Medien aus.]Viele Studien wurden von der Alcohol Task Force der Stiftung International Life Sciences Institute finanziert, deren Mitglieder die Konzerne MoĂ«t & Chandon, Allied Domecq, Brasseries Kronenbourg, Heineken und Diageo sind. In Deutschland wurden viele Studien von der Deutschen Weinakademie (DWA) in Auftrag gegeben, die von den Weinerzeugern finanziert wird. Alleine fĂŒr die Pressearbeit im Inland wurden 160.000 Euro ausgegeben. Die französische Sopexa gab 800.000 Euro fĂŒr deutsche Medien aus.
... aus Wiki

d.H. wenn du Argumente dafĂŒr haben willst das Cocktails total Gesund sind, dann hast du nur die eine Möglichkeit diese zu bekommen.

Fang an zu sparen ;D
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Verstehe. Die Frage ist:
Wie begegne ich gesundheitlich orientierten Trinkskrupeln?
Ähnliche Diskussionen hatte ich bezĂŒglich der Verwendung von rohen Eiern.

Es gilt, den Blickwinkel zu verÀndern:

Einen wichtigen Aspekt finde ich,
dass man bei den klassischen Cocktails Geschichte trinkt.
Dass man in historische Trinkwelten eintaucht.
Dass man altbewÀhrte GetrÀnke kennenlernt.
Dass man exotische, fremde Welten in einem Glas wiederfinden kann.

... was aber alles weiche Argumente sind, die im zitierten Fall wohl nicht greifen werden.
Immerhin kann ich aber wohl sagen, dass Bier, Wein oder Cocktails gleichermaßen gesund/ungesund sind.
Zumindest ist sich die Forschung hier noch nicht einig.

Bei meinem letzten Cocktailabend war mir der kulturell-historische Aspekt (ich hielt vor dem Mixen eine kurze EinfĂŒhrung) ĂŒbrigens besonders wichtig. Und er wurde von den GĂ€sten auch viel viel Interesse aufgenommen.
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Ich denke, dass das Gesundheitsargument oft vorgeschoben wird.
Viele Menschen sind es einfach nicht gewohnt, Hochprozentigeres zu verkosten.
Ab ca. 18-20 Volumenprozenten Alkohol tritt der "Alkoholgeschmack" deutlich in den Vordergrund.
Das finden viele unangenehm.
Diese wahrnehmbare SchÀrfe wird dann mit dem Begriff "ungesund" assoziiert.
 
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