Zucker im Rum

Thorwise

Neues Mitglied
Ich finde ein wirklich spannendes Thema ist die Zugabe von Zucker in den Rum. Dank der finnischen und schwedischen Alkoholaufsicht wissen wir:

Angostura 1919 14gr/l
Appleton Estate Extra 12 Years less than 3gr/l
Berrys' Caribbean Rum 12 Years less than 3gr/l
Botran Solera 1893 Gran Reserva Añejo 9 g/l
Dillon Très Vieux Rhum less than 3gr/l
Diplomático Reserva 8 Años 7gr/l
Diplomático Reserva Exclusiva 12 Años 41gr/l (!!!)
El Dorado 15 Years 31gr/l
Matusalem Solera 7 Blender less than 3gr/l
Negrita Dark less than 3gr/l
Ron Barceló Gran Añejo 5gr/l
Ron Quorhum Solera 23 Years 46gr/l (!!!)
Ron Zacapa Gran Reserva 41gr/l (!!!)
Rum Plantation 20th Anniversary Extra Old 29gr/l
Rum Plantation Grande Reserve Barbados 22gr/l
Zacapa XO 26gr/l
Weitere Rums zum Beispiel hier: http://www.refinedvices.com/forums/download/file.php?id=33&mode=view
Quelle: http://www.refinedvices.com/forums/viewtopic.php?f=4&t=485&p=2515#p2515
Spannend finde ich, dass auch hoch angesehene Rums wie El Dorado 12 oder15 und Plantation XO darunter sind. Was meint ihr? Tut das Not? Sollte man die Zugabe von Zucker im Hinblick auf den Geschmack akzeptieren (das ist etwas anderes als die Zugabe von fast geschmackslosem E150a zur Farbabrundung) oder ist das eigentlich Panscherei? Z.B. Bei deutschen Fruchtbränden, Topinambur und Tresterbränden dürfen nach § 8 AGeV bis zu 10g/l Zucker hinzugegeben werden.
 

Junsas

Neues Mitglied
Sehr schön, dass hierzu mal konkrete Zahlen aufgetaucht sind. Nachdem es immer mehr Unabhängige Abfüller im Rumbereich gibt, ist es ja ein offenes Geheimnis, dass viele Hersteller Zucker beisetzen. Gerade bei El Dorado schmeckt man das recht deutlich, wenn man mal unangetastete Abfüllungen probiert hat (Velier, Bristol, etc.).

Imho sollte man sowas auf dem Label deklarieren müssen, genauso wie jede andere Zugabe von Stoffen oder Aromen. Dass zum Beispiel Angostura 1919 die krasse "Vanillenote" aus dem Fass bekommt, glaubt hoffentlich niemand :) Da gibt es Spiced Rums, die weniger gewürzt schmecken :D

Sehr interessant, dass anscheinend auch Agricoles teils Zucker zugesetzt bekommen. Ich dachte, zumindest die französischen Rums sind durch ihr AOC sicher vor solchen Aktionen. Wobei aber die Frage ist, ob man >3g/1L überhaupt bedeutend rausschmeckt (ich denke nein, aber trotzdem unschön).

PS: Ich hatte kürzlich mit Bastian Heuser über die WIRSPA Kampagne/Zertifizierung gesprochen und war schon bzgl dem Angostura 1919 sehr skeptisch.

In den Regularien steht:
fermented and distilled in the ACP Caribbean
• from sugar cane origin
• distilled below 96% abv
additives are not permitted (except caramel for colour)
• must be bottled at 40% abv (37.5% where permitted)
• where a statement of maturity and/or age is given:
o it shall be that of the youngest distilled spirit in the product
o the rum shall have been matured in wooden vats or barrels for not less than one year

"The Authentic Caribbean Rum Marque is the subject of formal agreement between WIRSPA and individual companies. The licence defines production standards, testing methodologies and labelling criteria that must be met. Monitoring and control is undertaken through visitations by WIRSPA, Independent experts and accredited laboratories."

---

Ich habe Bastian gerade nochmal angeschrieben und gefragt, wie das zusammen passen kann. Er hatte die Zahlen bei Refined Vices auch schon gesehen und bemüht sich gerade um ein Statement von WIRSPA. Ich bin gespannt und schonmal danke an Bastian für seinen Einsatz! :)
 

Microboy

aktives Mitglied
Wo steht denn, dass der Zucker zugesetzt wurde? Kann es sich nicht um den natürlichen Zuckeranteil handeln?

Wenn es sich um zugesetzten Zucker handelt sind die meisten Mengen relativ gering. Auf den Liter gerechnet sind es bei El Dorado 15 Years rund 3% - diese Menge Zuckerzusatz ist bei Cognac beispielsweise erlaubt. Bei 5g pro Liter würde ich davon ausgehen dass die Menge den Geschmack wirklich nur abrundet aber den Rum nicht spürbar süßt.
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Danke für die Zahlen!

Ich muss aber sagen: Das war eig. zu erwarten, ich fänds auch besser, wenn man es nachlesen könnte und damit vor dem Kauf sich drauf einstellt. Aber: Es gehört einfach dazu. Manche Rums funktionieren mit Süße eben besser. Die Erwartungshaltung ist ja nicht, dass da ein Nerd die Flasche kauft und es sich nach Belieben süßt oder auch nicht. Das Gesamtprodukt wird verkauft. Einem Schokorum steht ein gewisser Zuckeranteil eben gut.
Praktisch gesehen hat es mich noch nie wirklich gestört. Beim Mixen kann man problemlos die Verhätlnisse anpassen/abschmecken.
Beim pur trinken: Das, was ich pur trinke/trinken möchte, war bisher passend nicht gesüßt. Diplomático Reserva Exclusiva beispielsweise ist das perfekte Produkt um Rumeinsteigern rum zu zeigen. Ich bin froh, dass der süß ist. Es passt eben.
 

Junsas

Neues Mitglied
Nur mal so als Verhältnis: Coca Cola hat ~106/1L Zucker, ein normales Stück Würfelzucker wiegt ~ 3g. Da sind > 40g/1L nicht soooo wenig :)

Ich habe mich allerdings auch gerade gefragt, ob nach der Destillierung noch Restzucker im Destillat vorhanden sein kann. Wenn überhaupt dann würde ich aber auf eine sehr geringe Menge tippen (z.B. die < 3g/1L beim Dillion).
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Tjo, ich denke, wer sich in der Welt des Rums ein wenig auskennt, hat diese Zahlen nicht gebraucht um das zu wissen. Einen natürlichen Zuckeranteil, wie ihn Microboy beschrieben hat, möchte ich ausschließen, denn dann müsste man bei den unabhängigen Abfüllern ja die gleichen Ergebnisse vorfinden. Wer mal einen Angostura 1919 und einen Trinidad Distillers (Angostura) eines UAs nebeneinander verkostet hat, dem dürfte mehr als nur ein Licht aufgegangen sein. Und ja, in meinen Augen ist das Panscherei und kein Rum. Dass das Ergebnis verkauft werden kann, vielfach besser verkauft werden kann als richtiger Rum, das steht auf einem anderen Blatt. Natürlich kann und darf einem das auch schmecken, warum auch nicht? Aber in meinen Augen sind diese ganzen Produkte in der Deklarierung so klar vom Rum zu trennen wie Drambuie vom Whisky. Schade, dass das Wunschdenken ist. Viele Hersteller geben sich ja nicht mal Mühe, das Zustandekommen des Geschmacks eines "Rums" zu verschleiern.
 

Thorwise

Neues Mitglied
Ob man das wissen muss weiß ich nicht. Ich fand die Tabelle ganz aufschlussreich.

Zur Theorie des Restzuckers in der Maische: Bei Obstbränden sind am Ende noch 1-5g/l Zucker in der Maische.
Quelle: http://www.c-schliessmann.de/deutsch/Dokumente/Info-_Sicherheitsdatenblaetter/Getraenkeanalytik/071.pdf

Und Ed Hamilton erklärt:
Right out of the still rum, like all distilled spirits, is a clear spirit that contains on sugar. All distilled spirits are made from various forms of sugar but in every case the distiller converts as much of that sugar as possible to alcohol during the fermentation process. In the distillation process, alcohol, which is more volatile than water and most of the other compounds in the fermented wash, is evaporated as a function of temperature and then condensed and collected. Depending on the raw material, this condensate is called rum, whisky or other lesser spirits.

On the far end of the spectrum, nearly every flavored rum has added cane sugar. Sugar will take the rough edges off a younger spirit. Foursquare Spiced Rum is one of the few spiced rums which doesn't contain sugar and is called a dry-spiced rum in the islands.
http://ministryofrum.com/forums/showthread.php?t=672
 

Junsas

Neues Mitglied
Klar in der Maische ist Restzucker enthalten, da irgendwann die Hefen sterben. Mir geht es eher um das Destillat. ;)
 

crackone

Moderator
Sehr spannende Zahlen; schön, so etwas mal schwarz auf weiß zu lesen. Finde ich jedenfalls - obwohl ich mich in der Welt des Rums auch ein wenig auskenne...
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Allerdings sind die Zahlen auch nicht wirklich neu, so viel ich weiß. Zumindest erinnere ich mich daran, dass wir die Zahlen im forumseigenen Chat auch schon mal diskutiert hatten. Das muss ca. ein halbes bis ein Jahr her sein. Einzig bemerkenswert finde ich die Angaben zu El Dorado. Klar, dass der geflavourd wird ist logisch, warum sagte Sascha ja schon, aber in dem Ausmaß hatte ich das auch nicht erwartet.

Das Problem seh ich letzten Endes darin, dass viel zu viele Menschen den D.R.E. z.B. kaufen, ihn mögen und daraus dann aber fälschlicherweise ableiten, dass dies der Geschmack von Rum wäre, dabei haben sie einen besseren Likör vor sich. Da findet eine Täuschung statt, die ich nicht gut heiße.
 

oscomp

Moderator
Allerdings sind die Zahlen auch nicht wirklich neu, so viel ich weiß. Zumindest erinnere ich mich daran, dass wir die Zahlen im forumseigenen Chat auch schon mal diskutiert hatten.
Und warum postet ihr so etwas dann nicht? Ihr seht doch, dass meist nur ein geringer Anteil von Usern im Chat ist :-\
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Ja, ein sehr spannendes und mE auch wichtiges Thema, egal, ob man das jetzt ok oder als Kundentäuschung empfindet.

Ich gehe davon aus, dass die Zahlen seriös sind (wobei Quellenkritik nie schadet) und leite dann folgende Möglichkeiten nach der Herkunft des Zuckers ab:

1. die Maische beinhaltet Restzucker (wobei ich mich dann frage, ob dieser bei der Destillation überhaupt mitverdampfen kann)
2. der Zucker kommt durch die Lagerung (etwa in Süßweinfässen) in die Spirituose
3. es wird bewusst nachgezuckert
4. Kombination von 1., 2., 3.

1. wäre für mich (sofern technisch überhaupt möglich) absolut ok, da ein natürlicher Prozess
2. ist auch ok, sofern die Balance stimmt und der Fasstyp angegeben wird (z.B. Lagerung in Oloroso Sherry Fässern)
3. halte ich für Kundentäuschung, sofern nicht extra angegeben

Zudem würde mich interessieren, wie hoch der Zuckergehalt in Singe Malt, Spanischem Sherry oder Cognac, also Spirituosen, die oft ob ihrer "Weichheit" und "Süße" gerühmt werden, ist.
 

Microboy

aktives Mitglied
Zudem würde mich interessieren, wie hoch der Zuckergehalt in Singe Malt, Spanischem Sherry oder Cognac, also Spirituosen, die oft ob ihrer "Weichheit" und "Süße" gerühmt werden, ist.

Cognac dürfen 3 Vol.-% Zucker zugesetzt werden. Wer in welchem Umfang davon Gebrauch macht weiß ich leider nicht ...

Likör werden mindestens 100g/l Zucker zugesetzt - Cremes mindestens 250 g/l.

Bei "gezuckertem" Rum von besserem Likör zu spreche halte ich für etwas übertrieben. Ein Hinweis auf der Flasche wäre aber wirklich wünschenswert.
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Ich habe Singe Malt Whiskys übrigens auch deswegen angesprochen, weil es gerade bei diesem Brand viele Puristen gibt, die alles andere als einen Tropfen Wasser als Sakrileg empfinden und für die Cocktails ohnehin nur Gepansche sind. Wenn die wüssten... ;D

Denn selbst wenn kein extra Zucker dazukommt: ein schöner, lange Sherryfass-gelagerter Malt laugt so viel Süße und auch Bitternoten aus dem Holz, dass man ihn wohl ihn ohne Probleme als Barrel-Aged-Old-Fashioned bezeichnen könnte.

(Ich weiß, ist fast Off-Topic, aber das wollte ich immer schon mal schreiben.)

Was die ev. Möglichkeit, Restzucker mitzudestillieren betrifft, so werde ich mal einen Brenner meines Vertrauens fragen.
 

Semyon

aktives Mitglied
Sehr interessant, die Zahlen. Mir waren sie bislang gleichfalls nicht bekannt.

Das Rum gesüßt wird und auch gesüßt werden DARF, steht auf einem anderen Blatt. Nach der EU-Spirituosenverordnung ist lediglich die Süßung von Rum untersagt, der mit der Kennzeichnung "traditionell" auf den Markt kommt. Das Süßen von Rum hat also mit Panscherei nichts zu tun. Es entspricht vielmehr einer Tradition der rumproduzierenden Länder, welcher die EU-Verordnung Rechnung trägt. Man könnte sagen, der Zucker im Rum ist vergleichbar mit der Dosage im Champagner. Manche Hersteller verzichten völlig darauf, andere langen kräftig zu. Das Etikett aber schweigt in der Regel.

Whisky hingegen darf gar nicht gesüßt werden. Die Zugabe etwa von Paxarette ist demnach verboten - mögen alte Paxarette-Whiskies wie Macallan auch noch so gut schmecken.



 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
VERORDNUNG (EG) Nr. 110/2008 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 15. Januar 2008
zur Begriffsbestimmung, Bezeichnung, Aufmachung und Etikettierung von Spirituosen sowie zum
Schutz geografischer Angaben für Spirituosen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG)
Nr. 1576/89

ANHANG II
SPIRITUOSEN
Kategorien von Spirituosen
1. Rum
a) Rum ist
i) eine Spirituose, die ausschließlich durch alkoholische Gärung und Destillation von aus der Herstellung von
Rohrzucker stammender Melasse oder Sirup oder vom Saft des Zuckerrohrs selbst gewonnen und zu
weniger als 96 % vol so destilliert wird, dass das Destillat in wahrnehmbarem Maße die besonderen
sensorischen Eigenschaften von Rum aufweist, oder
ii) eine Spirituose, die ausschließlich durch alkoholische Gärung und Destillation von Saft aus Zuckerrohr
gewonnen wird und die aromatischen Merkmale von Rum sowie einen Gehalt an flüchtigen Bestandteilen
von mindestens 225 g/hl r. A. aufweist. Diese Spirituose kann mit dem Zusatz „landwirtschaftlicher“ zu
der Verkehrsbezeichnung „Rum“ in Verbindung mit den in Anhang III eingetragenen geografischen
Angaben der französischen überseeischen Departements und der Autonomen Region Madeira in Verkehr
gebracht werden.
b) Der Mindestalkoholgehalt von Rum beträgt 37,5 % vol.
c) Der Zusatz von Alkohol, ob verdünnt oder unverdünnt, gemäß der Begriffsbestimmung in Anhang I Nummer 5
ist nicht zulässig.
d) Rum darf nicht aromatisiert werden.
e) Rum darf nur zugesetzte Zuckerkulör zur Anpassung der Farbe enthalten.
f) Die Angabe „traditionnel“ kann jede der geografischen Angaben gemäß Anhang III Kategorie 1 ergänzen, wenn
der Rum nach alkoholischer Gärung von Ausgangsstoffen, die ausschließlich aus dem betreffenden
Herstellungsort stammen, zu weniger als 90 % vol destilliert wird. Der Rum muss einen Gehalt an flüchtigen
Bestandteilen von mindestens 225 g/hl r. A. aufweisen und darf nicht gesüßt sein. Die Verwendung der Angabe
„traditionnel“ schließt die Verwendung der Begriffe „aus der Zuckerherstellung“ oder „landwirtschaftlich“, mit
denen die Verkehrsbezeichnung „Rum“ und die geografischen Angaben ebenfalls ergänzt werden können, nicht
aus.
Diese Bestimmung lässt die Verwendung der Angabe „traditionnel“ für alle Erzeugnisse, die nicht unter diese
Bestimmung fallen, nach den für diese Erzeugnisse geltenden Kriterien unberührt.

Ich bin kein Fachmann was das Lesen von Rechtstexten betrifft und lasse mich daher gerne eines Besseren belehren, aber in meinen Augen schließt diese Verordnung eine Süßung des Rums, sowie auch das Flavouren generell aus, wenn " nur zugesetzte Zuckerkulör zur Anpassung der Farbe enthalten" sein darf, Rum nicht aromatisiert werden darf und Rum eine Spirtuose ist, "die ausschließlich durch alkoholische Gärung und Destillation von aus der Herstellung von
Rohrzucker stammender Melasse oder Sirup oder vom Saft des Zuckerrohrs selbst gewonnen und zu
weniger als 96 % vol so destilliert wird, dass das Destillat in wahrnehmbarem Maße die besonderen
sensorischen Eigenschaften von Rum aufweist".

Selbst wenn ich mich hier hingegen täuschen sollte, so denke ich, dass Spirituosen wie Whisky ihren Erfolg auch aus der Reinheit und Eindeutigkeit ziehen, die ihnen zu Grunde liegt. Ein Whisky ist immer ein Whisky und niemals etwas anderes. Darauf kann sich jeder verlassen, der eine Flasche Whisky käuflich erwirbt. Das gilt beim Rum nicht und auch deshalb wird Rum Whisky niemals das Wasser reichen können, so viel besser er in seiner Ursprünglichkeit auch schmecken mag >:D

Was die Nicht-Veröffentlichung der Zahlen hier im Forum betrifft: ich denke, das liegt in erster Linie daran, dass wir die Zahlen alle nicht überraschend oder sensationell empfunden haben, da uns das allen klar war, dass das so läuft. Ich war ungleich überraschter, dass so viele hier von den Zahlen überrascht waren. Ich kann mich da auch nur wiederholen: trinkt mal den Angostura 1919 neben einem Trinidad Distillers von einem unabhängigen Abfüller. Wer das mal getan hat, den können die Zahlen nicht schocken/überraschen.
 

Semyon

aktives Mitglied
Nein, die Verordnung schließt die Süßung von Spirituosen nicht grundsätzlich aus - im Gegenteil: Süßung ist grundsätzlich erlaubt, wenn nichts anderes bestimmt ist (Art. 5 Abs. 1 lit. e). Whisky ist solch ein Fall einer abweichenden Bestimmung, aber Rum darf zur "Abrundung" eben gesüßt werden.
 

oscomp

Moderator
Ich war ungleich überraschter, dass so viele hier von den Zahlen überrascht waren.
Ich bin weder überrascht noch schockiert, das ist erfüllt eher meine Erwartungen (gerade beim D.R.e - Verzeihung, Botucal ;)), ich kannte die Zahlen nur nicht und finde es ungemein interessant, diese Zahlen einmal zu lesen.

Ihr diskutiert im Chat bestimmt häufiger mal interessante Dinge, ich wollte nur die Sensibilität schaffen, dass ihr das eine oder andere dann auch mal ins Forum tragen solltet

 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Ihr diskutiert im Chat bestimmt häufiger mal interessante Dinge, ich wollte nur die Sensibilität schaffen, dass ihr das eine oder andere dann auch mal ins Forum tragen solltet

Leider ist es aber auch so, dass wenn mal was zum Thema Rum im Forum gepostet wird, dass darauf in der Regel kaum oder gar keine Reaktionen kommen, weswegen wir den Eindruck hatten, dass Rum hier kaum noch eine Rolle spielt und nicht mehr von großem Interesse ist.

Zum Beispiel hatte Sascha hier mal den bisher wohl umfangreichsten Artikel zum Thema Demerara Rum verlinkt. Gerade mal zwei Forumsmitglieder haben in Einzeilern auf diesen Artikel reagiert. Angesichts der Leistung und der Mühe, die Marco in diesen Artikel gesteckt hat, fand ich das schon sehr enttäuschend und er hätte da deutlich mehr Feedback verdient. Und wenn schon auf derartiges keine Reaktion mehr kommt, woraus sollen wir dann die Annahme ableiten, jemand würde sich für die Zuckeranteile im Rum interessieren?
 

Drambuster

aktives Mitglied
War ein großartiger Artikel, sowas kann aber an einem Tag mit vielen Posts einfach mal unter gehen. Manchmal liest man auch nur und freut sich, ohne zu antworten. Ich glaube es gibt hier einige mitlesende Rumliebhaber im Forum (wann wird der Agricole doch gleich verschickt...?).

Zum Thema Zucker: Puristischer ist's ohne. Aber wenn Gäste nach einem DRE/Botucal fragen, weil sie den kennen und der ihnen schmeckt, soll ich ihnen auf die Finger hauen und sagen, pfui? Immerhin trinken sie Rum pur, ist doch schon mal ein Anfang.
 

Deliriumjack

Moderator
Und wenn schon auf derartiges keine Reaktion mehr kommt, woraus sollen wir dann die Annahme ableiten, jemand würde sich für die Zuckeranteile im Rum interessieren?

Ich bin ja nicht mehr so aktiv hier. Aber zu diesem qualifizierten Beitrag muss ich doch direkt mal äußern: Made my day.


Zurück zum Thema, dass ich schon recht interessant finde. Klar empfindet man die Rums, die hier mit einem hohen Zuckerzusatz ausgewiesen werden, schon im Vergleich als süß. Auf solche teils krassen Werte hätte ich aber nicht getippt. Gerade die großen Namen würde ich doch sehr gerne ein mal ungesüßt probieren.
Die Tatsache, dass Zucker zugegeben wird, ist mir persönlich ehrlich gesagt egal. Da gibt es schlimmeres. Die Zuckerart wäre allerdings interessant zu wissen. Eine Angabe der zugegebenen Menge auf dem Etikett wäre nett, aber bei Rum halte ich den Mehrwert dieser Information für sehr gering.
 

Mixael

aktives Mitglied
Danke für die Zahlen.

Wie die einzelnen Rum verhältnismäßig ungefähr zueinander stehen konnte man sich ja wirklich ansatzweise denken.
Und auch das El Dorado, Zacapa und Botucal als Beispiel viel Zucker haben.
Aber wieviel nun genau drin ist war mir neu und da bin ich wirklich überrascht über die Tatsache
das wenn man den Zuckeranteil verdoppeln würde es ein Likör wäre. :eek:

Eine Deklarierung über die Höhe der Zuckeranteils wäre ganz klar von Vorteil.
Damit könnte jeder schon Rumsorten (Süßrums) für sich beim Kauf ausschließen die er nicht mag.
 

Junsas

Neues Mitglied
Aber wieviel nun genau drin ist war mir neu und da bin ich wirklich überrascht über die Tatsache
das wenn man den Zuckeranteil verdoppeln würde es ein Likör wäre. :eek:

Volle Zustimmung! Ich finde vor allem den Vergleich mit Zuckerwürfel ganz interessant, eine Menge die man sich imho einfacher vorstellen kann. Da hat allein der El Dorado 15 mehr als 10 Würfel auf einen Liter!
 

Microboy

aktives Mitglied
Und trotzdem würde ich den El Dorado 15 einem Bacardi Superior (0g Zucker) oder einem Captain Morgan (0g Zucker) vorziehen.

;D
 

grgraf

Neues Mitglied
Interessante Diskussion und sehr aufschlussreich, mal konkrete Zahlen zu sehen :). Obwohl es mich nicht sehr überrascht, dass bei Spirituosen mit Zucker nachgeholfen wird. Das Thema wurde schließlich bereits beim Cachaca-Tasting kurz angerissen, als nachgezuckerte Produkte ganz oben im Ranking gelandet sind. ;)
 

kaptain

Neues Mitglied
Diese Diskussion hat am Ende zu folgendem Artikel geführt, der das Thema speziell für Cachaca behandelt:
http://www.cachaca-blog.de/allgemein/adocado-nachgezuckert/
 

Kuglblitz

Neues Mitglied

Ich gehe davon aus, dass die Zahlen seriös sind (wobei Quellenkritik nie schadet) und leite dann folgende Möglichkeiten nach der Herkunft des Zuckers ab:

1. die Maische beinhaltet Restzucker (wobei ich mich dann frage, ob dieser bei der Destillation überhaupt mitverdampfen kann)
2. ...

So, ich habe nun von der Brennerei Guglhof telefoniert, mit der ich vor Ort schon über Zucker in Obstbränden diktiert habe, wobei mir gesagt wurde, dass technisch auszuschließen ist, dass unvergorener Zucker mit ins Destillat gelangt.

Zucker in Spirituosen wird also immer nachträglich absichtlich dazugesetzt, in welcher Form auch immer.

@ kaptain: Ein schönen, interessanter Blogbeitrag wobei der Satz c) bei Rum - "Rum darf nur zugesetzte Zuckerkulör zur Anpassung der Farbe enthalten." - ziemlich irreführend ist, da er sich nur auf die Färbung bezieht, nicht aber auf andere Zwecke, wie man zunächst meinen könnte. Deutlich wird dies indirekt durch Whisk(e)y, wo Zuckerzugaben explizit ausgeschlossen werden: d) "Whisky oder Whiskey darf weder gesüßt noch aromatisiert werden oder andere Zusätze als zur Färbung verwendete einfache Zuckerkulör enthalten").
 

grgraf

Neues Mitglied
So, ich habe nun von der Brennerei Guglhof telefoniert, mit der ich vor Ort schon über Zucker in Obstbränden diktiert habe, wobei mir gesagt wurde, dass technisch auszuschließen ist, dass unvergorener Zucker mit ins Destillat gelangt.
Das weckt meine Neugier. Hat man bei Guglhof was dazu gesagt, wie man das ausschließt?
 

realCOTO

Neues Mitglied


So, ich habe nun von der Brennerei Guglhof telefoniert, mit der ich vor Ort schon über Zucker in Obstbränden diktiert habe, wobei mir gesagt wurde, dass technisch auszuschließen ist, dass unvergorener Zucker mit ins Destillat gelangt.
[/quote]
Das weckt meine Neugier. Hat man bei Guglhof was dazu gesagt, wie man das ausschließt?
[/quote]

Es gibt spezielle Trennverfahren, die auch in der Chemie eingesetzt werden, mit denen man Alkohol von Zucker trennen kann. Ich nehme an, dass bei Guglhof sowas eingesetzt wird...

Gruß,
realCOTO

P.S: Sorry, musste sein...
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Das weckt meine Neugier. Hat man bei Guglhof was dazu gesagt, wie man das ausschließt?

Zucker ist zu schwer, als dass er mit den Dämpfen mittransportiert werden kann. Ähnlich ist es beim reduzieren von Zuckerlösungen, wo die Flüssigkeit verkocht, der Rest aber immer süßer wird.

An sich ist es aber das Ziel, dass die Maische vollständig vergärt, alleine aus ökonomischen Gründen. Und das lässt sich ja leicht messen.
 

grgraf

Neues Mitglied
Wozu dann aber noch weitere technische Maßnahmen (außer der Destillation selbst), wenn beim Destillieren der Zucker ohnehin nicht mitkommt (Stichwort "es ist technisch auszuschließen")? Denn so lese ich deinen Satz von oben. Oder war lediglich deine Formulierung etwas unpräzise und es sollte heißen "es ist technisch ausgeschlossen"? (Was eher in mein Weltbild passen würde). ;)

EDIT

P.S: Sorry, musste sein...
Kein Problem. Jetzt war ich echt kurz verwirrt. ;)
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Ah, jetzt verstehe ich. Mit "technisch auszuschließen" meinte ich einen passiven und nicht aktiven Ausschluss, dass es also physikalisch gar nicht möglich ist, den Zucker mit ins Resultat zu destillieren. Es muss also nichts extra ausgeschlossen werden, weil es sich ohnehin von selbst ausschließt. ;D
Sorry für die Verwirrung.
 

crackone

Moderator


Und wenn schon auf derartiges keine Reaktion mehr kommt, woraus sollen wir dann die Annahme ableiten, jemand würde sich für die Zuckeranteile im Rum interessieren?
[/quote]

Ich bin ja nicht mehr so aktiv hier. Aber zu diesem qualifizierten Beitrag muss ich doch direkt mal äußern: Made my day.

[/quote]

Dabei.

Nebenbei bemerkt, das Forum ist ja nicht das einzige Medium, auf dem Feedback gegeben werden kann.
 

Semyon

aktives Mitglied
Ich habe übrigens, trotz intensivster Suche, keine Bestimmung finden können, welche Höchstgrenzen für den Zusatz von Zucker in Spirituosen vorgibt!!!

Einzig das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat nach Inkraftreten der EU-Spirituosenverordnung mal vorgeschlagen, folgende Höchstgrenzen festzusetzen:

10 g/Liter: Obsttresterbrand, Obstbrand, Brand aus Apfel- oder Birnenwein, Topinambur
20 g/Liter: Rum, Getreidespirituose, Honigbrand, Hefebrand, Bierbrand
25 g/Liter: Branntwein, Weinbrand/Brandy, Tresterbrand, Korinthenbrand/Raisin Brandy

Das war allerdings schon im Jahr 2010. Ich wüßte nicht, dass der Gesetzgeber seitdem tätig geworden wäre. Es darf also weiterhin ungehemmt gesüßt werden.
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Wenn ich die Tabellen richtig interpretiere, so werden Martinique-Rhums in der Regel nicht gesüßt, wobei sich das auch mit meinen Verkostungserinnerungen deckt.

Gibt es hier vielleicht spezielle Regelungen? Oder ist das nur die Philosophie der (mancher) Hersteller?
 

Kuglblitz

Neues Mitglied
Hier ein "kleines" Update, konkret der Link zu einer Tabelle, die nicht weniger als 545 Rums umfasst.

Ich muss sagen, das Ganze ist schon recht ernüchternd und ich frage mich langsam, ob man Rum als Spirituose überhaupt noch ernst nehmen kann. Denn die Zugabe von einem Haufen (im wörtlichen Sinn) Zucker ist ja eher die Regel als die Ausnahme. So hatte ich mir kürzlich auch eine Flasche Plantation Barbados 12jg 'Extra Old 20th' gekauft und war dann sehr enttäuscht, denn der Rum ist so süß, dass er pur kaum mehr zu trinken ist. Naja, immer hab ich mir dann einiges an Zuckersirup im Old Cuban gespart.

http://rumproject.com/rumforum/viewtopic.php?t=1683
 

Mixael

aktives Mitglied
Hier ein "kleines" Update, konkret der Link zu einer Tabelle, die nicht weniger als 545 Rums umfasst.

Ich muss sagen, das Ganze ist schon recht ernüchternd und ich frage mich langsam, ob man Rum als Spirituose überhaupt noch ernst nehmen kann. Denn die Zugabe von einem Haufen (im wörtlichen Sinn) Zucker ist ja eher die Regel als die Ausnahme. So hatte ich mir kürzlich auch eine Flasche Plantation Barbados 12jg 'Extra Old 20th' gekauft und war dann sehr enttäuscht, denn der Rum ist so süß, dass er pur kaum mehr zu trinken ist. Naja, immer hab ich mir dann einiges an Zuckersirup im Old Cuban gespart.

http://rumproject.com/rumforum/viewtopic.php?t=1683

Die Liste schreit nach "Trinkt mehr Rhum Agrciole" ;D
 

drum-drum

Neues Mitglied
85g, 92g ... das geht ja in Richtung Likör! Wo ist die Obergrenze? Vielleicht 100g? Ab einem bestimmten Wert muss es doch bestimmt als Rum-Likör verkauft werden nach dem Gesetz.
 

Freshman

aktives Mitglied
Ich glaube mich zu erinnern, dass 100g pro Liter die Unter-Grenze für Likör ist.
Da sieht man was für ein Mist die beliebten, massentauglichen Rums größtenteils sind.
 

tikiwise

Neues Mitglied
100g sind die Grenze zu Likör.

Der Begriff "beliebter, massentauglicher" Rum finde ich schwierig. Junge Topseller (Bacardi, Havana, Old Pascas) sind nahezu ungezuckert. Bei den gealterten Premium-Produkten scheint eher einiges im Argen zu liegen.

Tatsächlich frage ich mich, ob Rum "zwangsweise" 0g/l enthalten sollte. Auch bei Champagner ist die Höhe der Dosage entscheidend. Liegt sie zu niedrig, werden Aromen nicht an den Gaumen transportiert, liegt sie zu hoch, versteckt sie Aromen.

Ist 10g noch ok? 20g? Wo macht ihr das fest? Ist "Zucker im Rum" generell nicht in Ordnung? Wenn ja, warum nicht? Vermutlich ist die Zugabe keine moderne Erfindung. Vielleicht gehört die leichte Süßung zum Produkt dazu?
 

Angrist

Neues Mitglied
Gibt es denn solche Tests auch mit alten Rumsorten, also Proben die aus Flaschen aus den 80ern und 90ern stammen?

Damit könnte man doch sagen, wie arg damals gezuckert wurde.
 

Hues Lee

Neues Mitglied


Ist 10g noch ok? 20g? Wo macht ihr das fest? Ist "Zucker im Rum" generell nicht in Ordnung? Wenn ja, warum nicht? Vermutlich ist die Zugabe keine moderne Erfindung. Vielleicht gehört die leichte Süßung zum Produkt dazu?

Für mich gilt da der Grundsatz: je weniger, desto besser. Egal ob Whisky, Cognac oder eben Rum. Ich persönlich möchte, dass mit der Zuckerzugabe so sparsam wie möglich umgegangen wird. Und falls der Produzent dennoch der Meinung ist, dass er Zucker zusetzen muss, dann ich will das auf dem Etikett sehen, am besten gleich die exakte Konzentration. Künstlich zugesetztes Glycerin oder gar Vanillin will ich schon mal gleich gar nicht in meinem Rum haben.

Und genau da liegt sicher das eigentliche Problem: die Kennzeichnungspflicht. Wenn der Produzent XY 45 g/l Zucker in seinen Rum gibt, dann sollte das auch so auf der Flasche erkennbar sein. Gleiches gilt für alle weiteren Zusätze. Warum auch nicht? Der Geschmack und das Mundgefühl wird dadurch extrem beeinflusst, der Verbraucher kann das vor dem Kauf aber in keiner Weise erkennen. Im Gegenteil, die Marketingmaschinerie wird angeworfen und ein Superlativ jagt den nächsten.
 

TommyFantastik

Neues Mitglied

Tatsächlich frage ich mich, ob Rum "zwangsweise" 0g/l enthalten sollte. Auch bei Champagner ist die Höhe der Dosage entscheidend. Liegt sie zu niedrig, werden Aromen nicht an den Gaumen transportiert, liegt sie zu hoch, versteckt sie Aromen.

Ist 10g noch ok? 20g? Wo macht ihr das fest? Ist "Zucker im Rum" generell nicht in Ordnung? Wenn ja, warum nicht? Vermutlich ist die Zugabe keine moderne Erfindung. Vielleicht gehört die leichte Süßung zum Produkt dazu?

Das Problem sehe ich darin, daß der Zucker den Geschmack des Rums stark "vereinfacht". Einerseits wird der Rum deutlich milder und unsauberer Alkohol wird kaschiert, andererseits verliert der Rum Ecken und Kanten und dazu noch subtile Aromen. Daß es anders geht, sieht man an diversen Nicht-Originalabfüllungen. Cadenhead, Rattray, teilweise Rum Nation oder Velier haben großartige Rums, die sich hinter den gezuckerten Kollegen nicht verstecken müssen.

Beim Mixen ist die Süße nicht weiter schlimm, weil man meist sowieso Zucker in diversen Formen zugibt. Je nach Rum paßt man dann eben die Menge an. Beim pur Trinken dagegen kann aus einem großartig komplexen und wuchtigen Demerara ein plattes Likörmonster werden.

Ich glaube irgendwo gab es einen Selbstversuch, bei dem einem zuckerfreien Rum sukzessive immer mehr Zucker zugegeben wurde. Die Veränderung war erstaunlich. Kann man auch gut im Selbstversuch nachprüfen. Selbst einen einfachen HC-Mixrum mit etwas Karamell für die Farbe könnte man dann einem Botucal-Trinker als neusten kubanischen Premium-Rum vorsetzen.
 
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