Klinkenputzen, mit dieser Barkarte vorstellbar?

ERDi

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Guten Abend meine Lieben!

Nachdem durch das Studium die Mixerei deutlich zu kurz kommt, leider auch da ich meine Freunde von eben jener nicht so recht begeistern kann, habe ich momentan Hummeln im Hintern mich einigen Lounges, Bars und gehobenen Partycaterern vorzustellen, welche ich davon ├╝berzeugen m├Âchte, dass ihr Produkt durch das gelegentliche Angebot von Cocktails an Reiz gewinnen w├╝rde.
Zeitlich dachte ich an einmal pro Woche oder einmal alle zwei Wochen, bei Partycaterern nach Absprache.

Somit k├Ânnte ich mein Studium ungehindert durchziehen und h├Ątte trotzdem die M├Âglichkeit dann und wann zum Shaker zu greifen und hoffentlich den Leuten ein L├Ącheln auf die Lippen zu zaubern.
Wenn neben der Kostendeckung noch einige Euro abfallen, umso sch├Âner, aber dies ist nicht mein Antrieb.

Als mir die Idee kam, habe ich direkt losgelegt und im Nu war eine Karte von ├╝ber 20 Cocktails zusammengetragen an der ich werkelte und pfeilte bis mir irgendwann d├Ąmmerte, dass es vermutlich nicht klug ist, eine Karte stur an eigenen Vorlieben zu orientieren, welche bei mir haupts├Ąchlich bei Rum und Whisk(e)y liegen, und dar├╝ber hinaus, dass es bei solch unregelm├Ą├čigen Arbeitszeitr├Ąumen und keinerlei Erfahrung was das professesionelle Mixen angeht, wohl zu starken Problemen mit dem Kauf der richtigen Mengen an Zutaten kommen w├╝rde.

Ich bin also noch einmal in mich gegangen, bin eine Woche ├╝ber das Forum, die Rezeptdatenbank, einige Blogs und fremde Cocktailseiten gesurft und habe mich nun auf eine kleine und hoffentlich abwechslungsreiche Auswahl beschr├Ąnkt, welche ich glaube in einer One Man Show anst├Ąndig abliefern zu k├Ânnen und hoffe sie als Laie dar├╝ber hinaus optisch m├Âglichst angenehm zusammengekl├Âppelt zu haben.
Noch nicht mit inbegriffen ist ein kleines Logo, das ich mir selbst gerne geben und in den Kopf der Karte einf├╝gen w├╝rde.
Sehr gut gef├Ąllt mir hierbei die auf J├Ârg Meyers scribd-Seite gesehene Schlange, die sich selbst in den Allerwertesten bei├čt:
http://www.scribd.com/doc/30814513/PDT-Hamburg-Opening-Menue-2th-May-2010
Das Ganze soll auf festem Papier/Karton in einem Naturton, z.B. Elfenbein, ausgedruckt werden.

Von euch w├╝nsche ich mir, negativ wie positiv, aber vorallem ehrliche Kritik.
Haltet ihr mein Unterfangen f├╝r umsetzbar?
Gibt die Karte noch immer zu viele Drinks her, ist euch einer von ihnen oder eine Kombination aus ihnen ein Dorn im Auge?
W├╝rdet ihr einige von ihnen zu anderen Jahreszeiten anbieten und daf├╝r etwas anderes auf die Karte setzen?
Kann ich mich mit dieser Karte, inhaltlich wie optisch, ├╝berhaupt blicken lassen?
Irgendwelche gestalterischen Optimierungen?
Wie genau sollte ich im Vorhinein planen, wie ich mir die Beschaffung und Bezahlung der Zutaten vorstelle?
Irgendwelche Dos und Donts bei der Vorstellung als Barmann?

Hier nun geht es zu meiner Karte
http://db.tt/t56uNSa

Ich freue mich auf eure Einsch├Ątzung :)
 

Avarax

Neues Mitglied
Edle Auswahl! Freut mich den Jungbrunnen zu sehen :)
Ein zwei Drinks (abgesehen vom Mint Julep) die aus dem Sour Thema rausfallen w├╝rden sich allerdings gut machen, denk an die geliebte Saftkonsumentenfraktion.

Letztendlich ist es jedoch vielleicht ein wenig suboptimal, eine vorgefertigte Karte zu nehmen, sie kann h├Âchstens als Vorzeigest├╝ck genutzt werden. Es sollte immer eine individuelle Karte angepasst auf die W├╝nsche deines Kunden/derjenigen Bar und die G├Ąste desselbigen erarbeitet werden. Das hei├čt aber nicht, dass du von deinem Anspruch, gute Drinks mischen zu wollen abziehen solltest ;)

Wenn du nun tats├Ąchlich das Angebot einer Bar hiermit erweitern willst geht es nat├╝rlich erstmal darum dich als Barmann vorzustellen, und dass du nicht direkt dem Verantwortlichen signalisierst, dass du das stehende Konzept als Neueinsteiger sofort umst├╝lpen willst und ihnen zu diesem Zwecke deine Karte unter die Nase reibst. Sollte dein Ansatz in die Richtung gehen, regelm├Ą├čig kleine Cocktailevents in solchen Bars durchzuf├╝hren, dann musst du denke ich einen guten Draht zum Verantwortlichen aufbauen, sei es nun als Barmann oder auch als Au├čenstehender. Das funktioniert so schnell nicht ohne gute Vertrauensbasis. Und Vertrauen erarbeitest du dir entweder hart als Barmann oder schaffst du als Au├čenstehender durch professionelles Auftreten, Referenzen und einen guten Ruf.


Es sei dir kein Wind aus den Segeln genommen, hauptsache du gehst geduldig und bed├Ąchtig vor.


EDIT: Markennamen von Spirituosen zu nennen kann zu einem stockenderen Lesefluss der Karte sowie manchmal auch Ratlosigkeit bei G├Ąsten f├╝hren. Man kann sich hier also fragen, ob der Lesespa├č und eine schnell treffbare Wahl an erster Stelle steht ist oder ob hier die Vermittlung von Qualit├Ąt allein durch das Nennen m├Âglicherweise (dem Gast) unbekannter Markennamen wichtiger ist.
Da deine Karte so sch├Ân simpel ist kann das allerdings auch gut mit Markennamen funktionieren.
 

ERDi

Neues Mitglied
Guten Morgen Ruben und vielen Dank f├╝r deine Antwort!

Nur als kleiner Hinweis vorweg, da du es nicht bemerkt zu haben scheinst, ich habe dir auch zur Karte des Luftschloss noch etwas geschrieben, schau doch dort mal vorbei :).

Der Hinweis mit den Sours ist gut und wahr.
Ouch! Und das obwohl ich ernsthaft probiert habe mich nicht vom eigenen Geschmack beirren zu lassen, ist aber wohl kaum zu ├╝bersehen, dass mir die Sours lieb, um nicht zu sagen diejenigen sind, mit denen ich fast alle meine bisherigen Erfahrungen gemacht habe.
Welche Cocktails w├╝rdest du herauswerfen und welche daf├╝r erg├Ąnzen?
Vielleicht doch auf 10-11 Cocktails erweitern?
Lese ich ├╝ber die Tabelle, welche ich mir vorerst f├╝r mich und die au├čerh├Ąusliche Mixerei gemacht habe, so k├Ânnten vielleicht der Hot Buttered Rum, Perfect Stranger, Padovani, Negroni, Old Fashioned Bourbon, Manhattan, Martinez, Sazarec oder Dunkin Cocktail eine brauchbare Alternative/Erg├Ąnzung sein.

Was die vorgefertigte Karte angeht - in aller erster Linie ist sie, wie du erkannt hast, ein Vorzeigeobjekt.
Ich habe bisher keine Cocktailschule oder einen Kurs besucht und somit nichts Handfestes vorzuweisen.
Meine Hoffnung besteht darin, mit der Barkarte mein Interesse an der Materie zu vermitteln und ein Probemixen f├╝r den Chef herauszuschlagen.

Hier w├╝rde mich auch gleich interessieren, ob dies schon einmal jemand von euch gemacht hat?
Wenn ja, wie lief die Sache ab, wurde euch ein Klassiker vorgegeben und ├╝berpr├╝ft ob ihr ihn aus dem Stehgreif servieren k├Ânnt und wie ihr euch handwerklich schlagt?
Durftet ihr selbst einen Drink aus eurem Repertoir ausw├Ąhlen und auf was fiel eure Wahl?

Aber zur├╝ck zur Karte.
Ich habe hier am Ort zwei Bars, von denen ich glaube, dass sie gute bis sehr gute Qualit├Ąt bieten, wenn ich auch in noch keiner von Beiden zu Gast war.
Die eine geh├Ârt zu einem hochklassigen Restaurant, das bereits mehrfach auch ├╝berregional ausgezeichnet wurde, die andere toppt dies noch und ist in einem 5 Sterne Haus der Extraklasse zu Haus.
So liebend gern ich hier mein Gl├╝ck versuchen w├╝rde, so ma├če ich mir dies nicht an.
Ich bin im Gastrobereich absolut unverbildet und muss und m├Âchte erst einmal meine Erfahrungen an der "Basis" machen.
Die Tapas Bar, eine Lounge in der es Longdrinks gibt, die nach meinem Wissenstand jedoch kaum angenommen werden, sowie der Caterer von Gegen├╝ber, die ich als erstes abklappern m├Âchte, haben allesamt keine (wahren) Cocktails im Angebot und ich m├Âchte somit niemanden in sein Handwerk pfuschen, sondern dem Betrieb eine Facette hinzuf├╝gen.
Selbstverst├Ąndlich gehe ich mit gro├čer Freude auf die W├╝nsche des Chefs ein, wenn es darum geht, dass zu einem speziellen Gericht, zu einem Motto oder zu einer Jahreszeit passende Cocktails gefunden und angeboten werden sollen.
Wenn es jedoch soweit kommt, dass ich Caipis mit Pitu mixen und in sie so viel Zucker reinsch├╝tten soll, dass dieser auf dem Boden liegen bleibt, so lasse ich das Ganze lieber gleich sein.
Ich habe die komfortabele Ausgangslage durch mein Studium eine sichere Grundlage zu haben, von welcher aus ich mir erlaube Angebote, welche mir missfallen, abzulehnen.
Es geht f├╝r mich schlie├člich um den Spa├č und ich sehe nichts Erstrebenswertes darin mich schon in meiner Studienzeit einem Chef unterzuordnen, mit dessen Mache ich nicht einverstanden bin.

Was das Vertrauen f├╝r kleinere Veranstaltungen angeht, so hei├čt es hier wohl erst einmal hocharbeiten, ich w├╝rde somit anbieten ein, zwei Wochen probeweise einige Stunden pro Abend anwesend zu sein und den G├Ąsten in Form eines Tagesangebots meine Dienste n├Ąherzubringen, sollten sie damit einverstanden sein und gar Gefallen an den Cocktails finden, so denke ich eine gute Ausgangssituation zu haben.
Dar├╝ber hinaus lebe ich in einer Vorstadt von ~15.000 Einwohnern und denke doch den einen oder anderen vertrauensw├╝rdigen B├╝rgen f├╝r mich zu kennen, wenn man nicht schon pers├Ânlich etwas mit mir zu tun hatte.
Ganz alleine m├Âchte ich die ├ľrtlichkeiten ohnehin nicht anvertraut bekommen, daf├╝r passiert doch zu oft das Unvorhersehbare ;).

Die Frage bez├╝glich der Markennamen im Zutatenteil finde ich eine sehr schwierige.
Zun├Ąchst hatte ich sowohl den vollen Markennamen, den Spirituosentyp, die Herkunft als auch die Reifedauer, im Fall des Bombay Sapphire, von welchem ich die 47 prozentige Ausf├╝hrung verwenden m├Âchte, sogar noch diese Angabe.
Ich empfand dies als sehr unruhig und dazu, wie du auch mit den Markennamen vermutest, f├╝r den Laien verwirrend.
Deshalb kam mir die Idee auf den Markennamen sowie den Spirituosentyp zu reduzieren.
Somit "muss" der Laie nur ├╝ber einige wenige Worte hinweglesen und erf├Ąhrt trotzdem das f├╝r ihn Elementare, um welche Spirituose es geht und derjenige, der sich ein wenig auskennt, hat eine Vorstellung davon, was er f├╝r sein Geld bekommt.
Dar├╝ber hinaus bin ich nat├╝rlich gerne bereit meinen G├Ąsten sowohl bei Missverst├Ąndnissen aufgrund der Markennamen oder aber bei einem Mehr an gew├╝nschten Informationen Auskunft ├╝ber diese zu erteilen.

Die Saftfraktion ber├╝cksichtigend habe ich die leichte Mary Collins, die fruchtige Caipi und den Jungbrunnen aufgenommen. :)

Liebe Gr├╝├če
 

ERDi

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Optisches Update der Karte, siehe Ausgangspost.
 

Lil_Mo

Neues Mitglied
Servus ERDi,
finde deine Karte genau wie Avarax qualitativ sehr gut.
Ich denke aber auch, dass es wenig Sinn macht, der jeweiligen Bar schon eine vorgefertigte Karte vorzulegen.
Vielmehr sollte Sie als Visitenkarte funktionieren und die genaue Karte an die Bar angepasst werden.

Abgesehen davon halte ich es generell f├╝r schwierig sich als Au├čenstehender in einer Bar und ├ähnlichem einzubringen. Zum einen haben leider zu viele Gastronomiebetreiber keine Ahnung von Cocktails und noch weniger von deinen verwendeten Spirituosen. Selbst nach mittlerweile 6-j├Ąhriger Gastronomieerfahrung und noch l├Ąngerer Cocktailpassion ist es Tag f├╝r Tag eine neue Herausforderung f├╝r mich, meine jeweiligen Chefs von qualitativ hochwertigen Cocktails zu ├╝berzeugen und auch einmal gegen einen Trend wie das Saftgepansche in 99% der Cocktailbars anzugehen. Selbst nach unz├Ąhligen Diskussionen und Verkostungen mit meinem aktuellen Chef schmeckt der immer noch keinen Unterschied zwischen Pitu und Velho Barreiro (oder denkt bei jeden Schluck nur an den Einkaufspreis...).

Du hast allerdings einen enormen Vorteil gegen├╝ber vielen anderen. Dir geht es nur ums Mixen und m├Âchtest dabei nicht zwangsl├Ąufig Geld damit verdienen, sondern vielmehr den Leuten mal etwas Neues zeigen. Dies muss meiner Meinung nach DEIN Argument sein. Somit k├Ânnen einige Lokale dich nur als Werbung betrachten und nicht als andauernder Kostenpunkt.

Fazit: Probieren geht ├╝ber Studieren. Sprich, renn los und frage in den gewissen Lokalit├Ąten an. Fest steht, dass du ├ťberzeugungsarbeit leisten musst, um diesen L├Ąden etwas Gutes zu tun!!!
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Selbst nach unz├Ąhligen Diskussionen und Verkostungen mit meinem aktuellen Chef schmeckt der immer noch keinen Unterschied zwischen Pitu und Velho Barreiro (oder denkt bei jeden Schluck nur an den Einkaufspreis...).

Das mag einige verwundern, mich hingegen ├╝berrascht das kein St├╝ck. Okay, da er dein Chef ist und damit verbunden auch ein wenig Kompetenz besitzen sollte, muss man mehr erwarten k├Ânnen, aber ansonsten ist das doch nicht verwunderlich. Mein Freundeskreis ist zu 90% genauso veranlagt. Die w├╝rden auch keinen Unterschied schmecken. Diese Tatsache kann man bedauerlich finden oder nicht, aber von ihr muss man als Gesch├Ąftsmann ausgehen, wenn man nicht gerade ausschlie├člich gehobenes Publikum bedient. Und nun gibt es nicht mehr den geringsten Grund, statt des Pitu f├╝r 9 Euro den Velho Barreiro f├╝r 15 Euro zu kaufen. Das sind ├╝ber 50% mehr Einkaufspreis, den man an die Kunden weitergeben muss und den er kaum verstehen wird. Im Gegenteil, es kann sogar passieren, dass er Velho Barreiro nicht kennt, und im Glauben ist, er w├╝rde mit Billig-Cachaca verarscht werden!
Ich war auch immer der Meinung, Qualit├Ąt m├╝sse sich zwangsl├Ąufig durchsetzen, aber der Gegenwind war unglaublich, als ich z.B. von Bacardi auf Appleton umgestiegen bin, beim Cachaca, beim Whiskey, beim Gin,... ich musste nat├╝rlich die Aufwandsentsch├Ądigungen leicht erh├Âhen und das haben die nicht verstanden, die wollten lieber wieder Bacardi, Gordon's und Pitu haben und daf├╝r mehr trinken. Einige, das muss ich ihnen zu gute halten, haben sich aber darauf eingelassen und entdecken mittlerweile, dass Rum nicht nur dann schmeckt, wenn genug Cola drin ist und das sogar das Gegenteil der Fall ist, wenn der Rum stimmt, dass in der Caipirinha mehr als 5 cl Cachaca sein k├Ânnen, wenns nicht Pitu ist, etc. pp. Aber gerade gegen├╝ber jungen Menschen ist das mei├čt ein Kampf gegen Windm├╝hlen, leider!
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Mein Freundeskreis ist zu 90% genauso veranlagt. Die w├╝rden auch keinen Unterschied schmecken. Diese Tatsache kann man bedauerlich finden oder nicht, aber von ihr muss man als Gesch├Ąftsmann ausgehen, wenn man nicht gerade ausschlie├člich gehobenes Publikum bedient. Und nun gibt es nicht mehr den geringsten Grund, statt des Pitu f├╝r 9 Euro den Velho Barreiro f├╝r 15 Euro zu kaufen. Das sind ├╝ber 50% mehr Einkaufspreis, den man an die Kunden weitergeben muss und den er kaum verstehen wird. Im Gegenteil, es kann sogar passieren, dass er Velho Barreiro nicht kennt, und im Glauben ist, er w├╝rde mit Billig-Cachaca verarscht werden! [/quote]

Ja , aber ├╝ber den Unterschied kann man sich allerorten ( hier, Cocktailscout, Chefkoch, etc. ) schlau machen
und zweitens in der Blindverkostung auch erschmecken.
Zudem kann man sich allerorten per Handy u.├Ą. ├╝ber die Preise informieren.

Allerdings hatte ich mal einen Gast der den Unterschied nicht recht erschmecken konnte:
Es war mein jeminitischer Freund "Der Zungenlose Abdul"...
Er hatte auch Schwierigkeiten mir dies zu vermitteln.
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Ich war auch immer der Meinung, Qualit├Ąt m├╝sse sich zwangsl├Ąufig durchsetzen, aber der Gegenwind war unglaublich, als ich z.B. von Bacardi auf Appleton umgestiegen bin, beim Cachaca, beim Whiskey, beim Gin,... ich musste nat├╝rlich die Aufwandsentsch├Ądigungen leicht erh├Âhen und das haben die nicht verstanden, die wollten lieber wieder Bacardi, Gordon's und Pitu haben und daf├╝r mehr trinken. Einige, das muss ich ihnen zu gute halten, haben sich aber darauf eingelassen und entdecken mittlerweile, dass Rum nicht nur dann schmeckt, wenn genug Cola drin ist und das sogar das Gegenteil der Fall ist, wenn der Rum stimmt, dass in der Caipirinha mehr als 5 cl Cachaca sein k├Ânnen, wenns nicht Pitu ist, etc. pp. Aber gerade gegen├╝ber jungen Menschen ist das mei├čt ein Kampf gegen Windm├╝hlen, leider!
[/quote]

Aber genau das ist doch der Punkt.
Wenn du das f├╝r dich erkannt und erschmeckt hast,
warum bietest du deinen G├Ąsten diese miese Qualit├Ąt an?

Wenn die das nicht zu w├╝rdigen wissen, wenn die sich nur einen "knallen" wollen, warum unterst├╝tzt du das?
Wer ordentliche Qualit├Ąt nicht bezahlen m├Âchte, sollte es eben lassen.

Wenn sie Qualit├Ąt nicht zu w├╝rdigen wissen,
wenn ihnen offensichtlich der Geschmack weitgehend egal ist,
wenn sie sich nur g├╝nstig "abschie├čen" wollen,
dann w├╝rde ich auf solche "G├Ąste" verzichten.

Mein Freund der Wirt mit dem Spitznamen "Eier-Tim" bietet seinen G├Ąsten
auch keine Omletts aus Dioxin Eiern an, obwohl seine G├Ąste den Unterschied nicht erschmecken w├╝rden.
Er kennt Qualit├Ąt und achtet auf sie. - Seine G├Ąste kommen gern zu ihm. denn sie wissen:
Hier serviert mir mein Gastgeber Gutes nach bestem Wissen und Gewissen....
 

oscomp

aktives Mitglied
..., die wollten lieber wieder Bacardi, Gordon's und Pitu haben und daf├╝r mehr trinken.
Verst├Ąndlich, wenn es nur um's zudr├Âhnen geht und nicht um Genuss. Vielleicht solltest Du erw├Ągen, Deinen Freunden Agraralkohol auszuschenken, dann kannst Du die Aufwandsentsch├Ądigung sogar noch senken !
 

ERDi

Neues Mitglied
Hallo meine Lieben!

Das h├Ârt sich wahrlich nicht rosig an.

Dass es viele Menschen gibt, die mit Cocktails nichts am Hut haben, solche f├╝r die es bei Spirituosen nur um Umdrehungen pro Euro geht, oder solche welche ohne Alkohol auskommen, ist mir klar, daran ist nicht zu r├╝tteln und das ist im Sinne der Vielfalt unserer Kultur auch gut so.

Die Frage die sich mir aufdr├Ąngt ist - warum er├Âffnen Menschen, die kein Interesse an Cocktails haben, eine Cocktailbar?
Mir ist bewusst, dass wir im Kapitalismus leben, jedoch bin ich noch immer der Hoffnung, dass es genug Menschen gibt, die das arbeiten, was ihnen Spa├č macht und nicht irgendetwas f├╝r sie gruseliges nur um sich zu ern├Ąhren.
Dar├╝ber hinaus vermute ich ganz stark, dass derjenige, der 'richtig Asche' verdienen will, in der Gastronomie, und in der Cocktailbar im Speziellen, ohnehin falsch ist, wodurch abermals ein Teil derer wegfallen m├╝sste, welchen es um den Profit geht oder positiv ausgedr├╝ckt, es m├╝sste im Schnitt mehr Enthusiasten als Geldgeier geben.
Wieso also kann man diejenigen Gastronomen, die ihren Kunden ein Geschmackserlebnis liefern m├Âchten, denen bisher lediglich die richtige Informationsquelle fehlt, nicht davon, und das ist bei Cocktails in Form eines Probierdrinks nun wirklich einfach, ├╝berzeugen, dass es weitaus mehr Aromen und schlicht bessere Qualit├Ąt zu erleben gibt als papps├╝├če Saftmischungen, Longdrinks in denen man die minderwertige Supermarktspirituose in noch minderwertiger Zuckersuppe ertr├Ąnken und Caipis bei denen man auf groben Zuckerkristalen herumkauen muss?
├ťberall gibt es gehobene K├╝che, die mit frischen Produkten, Kr├Ąutern und f├╝r den Normalsterblichen ungew├Âhnlichen Aromenkombinationen arbeitet.
Mal gefallen diese einem als Gast besser, mal weniger, alle Restaurants haben jedoch gleich, dass ihre Speisen ihren Preis haben und sich trotzdem halten k├Ânnen.
Wieso also glaubt niemand/so wenige daran, dass dies auch mit fl├╝├čigen Speisen umsetzbar ist?
Ich korrigiere mich, wieso nicht bei Hochprozentigem und Cocktails, denn es gibt viele Weinliebhaber und auch beim Thema Bier jammern wir Deutschen dank dem Reinheitsgebot auf einem international gesehen sehr hohen Niveau?!

Wie genau w├╝rdet ihr die Sache des Vorstellens angehen.
Unangek├╝ndigt kurz vor Ladenschluss in eben jenen hereinschneien und den Chef sprechen m├Âchten?
Vorher per Telefon ank├╝ndigen und riskieren auf diese Weise schnell abgewimmelt zu werden?
Karte und gegebenenfalls Zutaten und Zubeh├Âr f├╝r einen Drink dabei haben?

Was das Finanzielle und das Risiko f├╝r den Gastronom angeht, so habe ich mir folgendes gedacht:
Ich m├Âchte/muss kein Angestellter des Betriebs sein, sondern externer "Freund", der in gewissen Abst├Ąnden zu Cocktailabenden in die Bar kommt. Ich denke dieses Kleinstgewerbe (?) ist auch f├╝r mich wichtig um rechtlich/steuerlich keinen ├ärger zu bekommen.
Insofern besteht jedoch zumindest keine Vertrags- oder Bezahlabh├Ąngigkeit zwischen Gastronom und mir und sollte ich nicht zur Zufriedenheit der G├Ąste und des Gastronoms arbeiten, kann ich zu jeder Zeit ausgeladen bzw. nicht wieder gebucht werden.
Dar├╝ber hinaus w├Ąre damit auch der Grad dessen gekl├Ąrt, wie sehr ich in den Betrieb hineinpfuschen m├Âchte, n├Ąmlich gar nicht.
Ich m├Âchte lediglich ├╝ber das bereits bestehende Angebot hinaus _mein_ Produkt in den ├ľrtlichkeiten des Gastronoms anbieten und bin daf├╝r selbstverst├Ąndlich bereit mich sowie die Drinks dem Thema der Bar anzupassen, sowie einen finanziellen Beitrag zum Fortbestand der Bar zu leisten.
Einzig meine Qualit├Ąt, so hoffe ich ;), k├Ânnte hier und da etwas h├Âher sein.

Was das Finanzielle angeht, so habe ich mir unter Ber├╝cksichtigung kleiner Toleranzen mit aktuellen Barfishpreisen sowie einem Festpreis f├╝r frische Zitrusfr├╝chte und Gew├╝rze von 1ÔéČ pro Posten Materialkosten von ca. 2,5-3,5ÔéČ pro Cocktail ausgerechnet.
So wie ich glaube wird in der Gastronomie mit Preisen von ~300% des Einkaufspreises aufw├Ąrts gearbeitet um alle Rechnungen decken und einen kleinen Gewinn mit dem Angebot erzielen zu k├Ânnen.
Da ich jedoch den Vorteil biete keine feste und regelm├Ą├čige finanzielle Belastung f├╝r den Betrieb zu sein und auch m├Âchte, dass mein Cocktailangebot angenommen wird, dachte ich mir die 2,5ÔéČ Cocktails f├╝r ~6ÔéČ und die 3,5ÔéČ Cocktails f├╝r ~8ÔéČ anbieten zu wollen, wovon die Materialkosten und ca. 0.5ÔéČ pro Drink in meiner Tasche landen, w├Ąhrend der Rest an den Gastronom geht.
Die Zutaten werden von mir vorgelegt.
Haltet ihr dies f├╝r praktikabel?
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Ja , aber ├╝ber den Unterschied kann man sich allerorten ( hier, Cocktailscout, Chefkoch, etc. ) schlau machen
und zweitens in der Blindverkostung auch erschmecken.
Zudem kann man sich allerorten per Handy u.├Ą. ├╝ber die Preise informieren.

M├Âglich ist das. Aber wer macht das denn, wenn er on Tour ist? Das sind dann Leute, denen ist das wirklich egal, die wollen Spa├č haben und was trinken gehen.

Aber genau das ist doch der Punkt.
Wenn du das f├╝r dich erkannt und erschmeckt hast,
warum bietest du deinen G├Ąsten diese miese Qualit├Ąt an?

Wer sagt dass ich das tue? Ich hab nur gesagt, dass die das zur├╝ck haben wollten. Ich w├╝rde um nichts in der Welt die Brandl-Tipps wieder ins Regal stellen. Ich habe meinen Standpunkt deutlich gemacht und erkl├Ąrt, dass es mir um Qualit├Ąt geht. Meine kleine Bar ist nicht der richtige Ort f├╝r Saufgelagere und ich unterst├╝tze das nicht. Wer saufen will, solls woanders tun. Ein, zwei kamen nicht wieder, einige murren noch und die, die am h├Ąufigsten da sind, verstehen das, auch wenn sie den Unterschied selbst noch nicht schmecken. Aber sie vertrauen mir und tasten sich ran. H├Ąufig biete ich auch kleine Pur-Kostproben. Beim Rum hatte das Erfolg, Cachaca ist noch ein Kampf.

 

ERDi

Neues Mitglied
Du musst jedoch bedenken, TigaLina-Bar, dass du hier auch von deiner Hausbar sprichst, welche wohl (fast?) ausschlie├člich deine Freunde, also Menschen in deinem - jungen - Alter anzieht.

Die Lounge und die Tapas Bar, an die ich dachte und die wohl eher das Gros der Heimat von Bartendern darstellt, bedienen ein Publikum von 16 aufw├Ąrts ohne oberes Ende, wobei Herrschaften ab einem gewissen Alter vielleicht eher eine leisere Atmosph├Ąre bevorzugen w├╝rden.
Der Caterer den ich dar├╝ber hinaus im Auge habe schneidet ├╝ber den finanziellen Aspekt vermutlich eher das untere Ende ab und erreicht daf├╝r vermutliche eine Kundschaft, die noch ├╝ber das Alter der G├Ąste einer Lounge oder einer Tapas Bar hinaus gehen.
Mit dem Alter steigen zumeist die finanziellen Mittel und die (Trink)Erfahrung, wodurch man ganz andere Umst├Ąnde und f├╝r qualitative Cocktails f├╝r mein Verst├Ąndnis h├Âhere Erfolgschancen hat, wobei das nicht hei├čen soll, dass ich f├╝r einen jungen Mensch, wie ich es selbst noch bin, weniger gerne mixe oder ich G├Ąste welche mehr verzehren mir lieber sind als solche, denen ein, zwei Drinks am Abend gen├╝gen.
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Du musst jedoch bedenken, TigaLina-Bar, dass du hier auch von deiner Hausbar sprichst, welche wohl (fast?) ausschlie├člich deine Freunde, also Menschen in deinem - jungen - Alter anzieht.

Das kann man so stehen lassen, ja.

In deinem Fall liegen die Dinge nat├╝rlich ein wenig anders. Ohne wenn und aber kommt es hier ganz ganz klar darauf ├╝ber welche Form von Gastronomie wir hier reden. Hier in Kiel, gibt es nach meiner Meinung nur eine Bar, die den Anspr├╝chen dieses Forums gerecht werden kann und will, die Trafo-Bar. In fast allen anderen Bars wird es schwerer. Du lieferst ja ohne jeden Zweifel gute Qualit├Ąt. Und ich wei├č eben nicht wirklich, wie hoch diese Qualit├Ąt wo und in welchem Ma├če gesch├Ątzt wird. Und davon h├Ąngt ab, ob der Chef sich dich leisten m├Âchte. Nicht nur, was deine Bezahlung betrifft, die du ja nicht allzu hoch ansetzen m├Âchtest (wie schon erw├Ąhnt ein gro├čes Plus!), sondern auch was den Einkauf der Waren betrifft.

Generell kann ich dir auch nur raten, was wohl eh keine ├ťberraschung ist, n├Ąmlich eine ├ľrtlichkeit mit G├Ąsten 30+

-finanzielle Mittel besser
-Geschmacksnerven trainierter
-Anspruch h├Âher

ist nat├╝rlich alles pauschal, aber in der Breite d├╝rfte das zutreffen. Auf alle F├Ąlle w├╝nsche ich dir viel Gl├╝ck dabei, vor allem, weil ich deine Konsequenz bewundere, n├Ąmlich dass du es aufgibst, deine Freunde von Qualit├Ąt zu ├╝berzeugen (da du studierst ist dein Problem vermutlich ├Ąhnlich wie meins) sondern dich an denen orientierst, die das was du tust zu sch├Ątzen wissen. Unter Umst├Ąnden bleibt auch mir schon demn├Ąchst keine andere Wahl mehr, wenn ich weiter machen m├Âchte. Aber noch gebe ich nicht auf, zumal es schon erste Erfolge gab.
 

mimesot

Neues Mitglied
Ich w├╝rde bei der Auswahl der Spirituosen auf eine gute Preis/Leistungs-Balance achten. Weder eine Resourcenkosten-Minimierung noch das Anbieten des Optimalen sind wirklich sinnvoll.


Ersteres ist meiner Meinung nach eh selbstverst├Ąndlich. Ein Publikum, das sich ein Catering leistet ist meistens eher erwachsener, als die Sauforgien feiernden Kinder. Ergo will der Cocktail ein Geschmackserlebnis sein, welches Agraralkohol nicht liefern kann.


Die wenigsten Besucher werden allerdings in der Lage sein, sich wie wir im Elfenbeinturm zu winden. Auch wenn sie den unterschied zwischen Bacardi und Appleton vermutlich erfreut wahrnehmen, wird ihre Zufriedenheit durch verwendung von Appleton 21 statt 12 nicht nennenswert ansteigen.


Ich finde, dass die in der Karte genannten Spirituosen diese Balance weitgehend gut treffen. Mit Appleton 12, den man f├╝r 22ÔéČ bekommst, steht da ein wunderbar solider Rum, der f├╝r den Drink noch dazu optimal ist. Elijah Craig ist der erste wirklich gscheite Whisky in den meisten Preislisten, Casa Vieja der billigste wirklich probate (weil 100% agave) Tequila. Alles in allem w├╝rde ich niemanden an der Spirituosenwahl dieser Karte herumschrauben lassen. Erstklassig!


Ichw├╝rde einen Dessertcocktail, ev. mit Sahne und einen milden Antialkoholischen, ev. mit Sahne hinzuf├╝gen, wenn du eine "Pr├Ąsentationskarte" haben m├Âchtest.
 

Shola

Neues Mitglied
oh, mann...ich bin sicher du wohnst irgendwo im Norden...denn jmd. wie dich Erdi, den w├╝rden wir sofort engagieren :-*

Zur├╝ck zum Thema.
Die Karte ist spitze!
Dein Engagement mehr als bewundernswert!
(alles was jetzt folgt sind nur gutgemeinte Ratschl├Ąge und sollten auf keinen Fall dein Engagement in irgendeiner Form bremsen. Wenn ich eins in der Gastronomie gelernt habe, dann die Tatsache, da├č andere Gastronomen mit ihren Ratschl├Ągen meist daneben liegen. Es ist DEIN Projekt, lass dir bloss nicht zuviel dreinreden.)

Zum Ablauf:

- Hast du gen├╝gend Gl├Ąser f├╝r die jew. Drinks? (hoher Kostenfaktor, Cocktailspitz ist verdammt instabil: Bruch mit in die Kalkulation einberechnen!!!)
- Hast du das vollst├Ąndige Equiptment dabei? (jeder Barmann arbeitet mit anderem Equiptment also sorg daf├╝r, dass du alles doppelt am Mann hast)
- Wie und wo reinigst du dein Equiptment (eine Ecke an der Bar an der du Cocktails machst funktioniert genau solange bis du irgendwas abwaschen musst und dazu durch den halben Laden laufen musst)
- Wenn der Laden voll ist / die Party die du caterst grad so richtig kocht, alle deine leckeren Cocktails wollen,... wer bringt dir saubere Gl├Ąser, sp├╝lt deine Shaker, nimmt die Bestellungen an, kassiert, .... DU wirst keine Zeit haben, denn DU machst Cocktails!
- Wie rechnest du ab? ( nicht die Kosten allg., wie genau rechnest du mit den Kellnern, dem Barbesitzer, etc. Drinks ab die nicht in der Ksse stehen und evtl. auch nicht gebucht werden (k├Ânnen))

du musst die Fragen nicht hier im Forum beantworten, wichtig ist dass du sie f├╝r dich selbst beantworten kannst, denn sonst endet dieses geniale Projekt beim ersten Event in einem Desaster.

Viel Erfolg, ich dr├╝ck dir die Daumen :)
 

ERDi

Neues Mitglied
Vielen Dank f├╝r eure Meldungen!

Ich m├Âchte folgend sehr gerne auf von euch getroffene Aussagen eingehen, sowie am Ende der Seite die aktuelle Version der Karte pr├Ąsentieren, welche f├╝r mein Verst├Ąndnis optisch noch einmal ein wenig gewonnen hat.
Inhaltlich habe ich bis dato deshalb noch nichts ge├Ąndert, da ich mir erst mit dem Design sicher sein m├Âchte.
Das ist ziemlich zeitaufw├Ąndig, das Einpflegen einen einzelnen Rezepts geht daf├╝r dann innerhalb von Sekunden.


Die wenigsten Besucher werden allerdings in der Lage sein, sich wie wir im Elfenbeinturm zu winden. Auch wenn sie den unterschied zwischen Bacardi und Appleton vermutlich erfreut wahrnehmen, wird ihre Zufriedenheit durch verwendung von Appleton 21 statt 12 nicht nennenswert ansteigen.
[/quote]

Ich habe den Appleton 21 noch nicht verkostet und kann mir deswegen kein Urteil ├╝ber ihn im Speziellen erlauben, jedoch gibt es einen Punkt, nicht nur bei Spirituosen im ├╝brigen, an dem Produkte nur noch marginal besser, sch├Âner, leckerer werden, ihr Preis im Gegensatz dazu jedoch noch stark ansteigt.
Mal abgesehen davon, dass ich die finanziellen Mittel nicht habe, um bei all den Dingen, die mir Spa├č bereiten immer nur das Beste vom Besten zu kaufen, so ma├če ich mir nicht an zu behaupten ich h├Ątte ein derart gutes Geh├Âr, dass ich eine Musikanlage, in der ausschlie├člich Silber verbaut ist, gegen├╝ber einer anderen guten Musikanlage heraush├Âren k├Ânnte.
Ich k├Ânnte mir einen Ferrari kaufen, weil dieser schneller ist als ein gew├Âhnlicher PKW, einzig, mir fehlt es an fahrerischem K├Ânnen.
Ein ma├čgeschneiderter Anzug aus Italien ist ein Gedicht, jedoch h├╝llt er mich in meinem endlichen Leben nicht so viel besser und l├Ąnger als ein ma├čgefertiger f├╝r einen Zehntel des Preises.
Was ich sagen m├Âchte ist, es gibt Enthusiasten und es gibt Freaks, ich kann mich enthusiastisch f├╝r Cocktails und viele viele andere Dinge begeistern, was aber zeitgleich bedeutet, dass ich nicht Freak von irgendEINER Sache sein kann.
Ich ├╝berlasse die Spitze des Eisberges diesen Freaks und habe mit gem├Ą├čigten Superlaten meinen Spa├č und glaube mich damit auch in sehr guter Gesellschaft.




Ichw├╝rde einen Dessertcocktail, ev. mit Sahne und einen milden Antialkoholischen, ev. mit Sahne hinzuf├╝gen, wenn du eine "Pr├Ąsentationskarte" haben m├Âchtest.
[/quote]

Ist notiert.


oh, mann...ich bin sicher du wohnst irgendwo im Norden...denn jmd. wie dich Erdi, den w├╝rden wir sofort engagieren :-*
[/quote]

Im Stadion des Fu├čballbundesligisten, dem mein Herz geh├Ârt, singt man "Im Herzen von Europa", sucht man nach dem Mittelpunkt Deutschlands, so findet man mich von diesem aus im S├╝dwesten.
Wo befindet "ihr" euch denn?


Zur├╝ck zum Thema.
Die Karte ist spitze!
Dein Engagement mehr als bewundernswert!
(alles was jetzt folgt sind nur gutgemeinte Ratschl├Ąge und sollten auf keinen Fall dein Engagement in irgendeiner Form bremsen. Wenn ich eins in der Gastronomie gelernt habe, dann die Tatsache, da├č andere Gastronomen mit ihren Ratschl├Ągen meist daneben liegen. Es ist DEIN Projekt, lass dir bloss nicht zuviel dreinreden.)
(alles was jetzt folgt sind nur gutgemeinte Ratschl├Ąge und sollten auf keinen Fall dein Engagement in irgendeiner Form bremsen. Wenn ich eins in der Gastronomie gelernt habe, dann die Tatsache, da├č andere Gastronomen mit ihren Ratschl├Ągen meist daneben liegen. Es ist DEIN Projekt, lass dir bloss nicht zuviel dreinreden.)

Zum Ablauf:

- Hast du gen├╝gend Gl├Ąser f├╝r die jew. Drinks? (hoher Kostenfaktor, Cocktailspitz ist verdammt instabil: Bruch mit in die Kalkulation einberechnen!!!)
- Hast du das vollst├Ąndige Equiptment dabei? (jeder Barmann arbeitet mit anderem Equiptment also sorg daf├╝r, dass du alles doppelt am Mann hast)
- Wie und wo reinigst du dein Equiptment (eine Ecke an der Bar an der du Cocktails machst funktioniert genau solange bis du irgendwas abwaschen musst und dazu durch den halben Laden laufen musst)
- Wenn der Laden voll ist / die Party die du caterst grad so richtig kocht, alle deine leckeren Cocktails wollen,... wer bringt dir saubere Gl├Ąser, sp├╝lt deine Shaker, nimmt die Bestellungen an, kassiert, .... DU wirst keine Zeit haben, denn DU machst Cocktails!
- Wie rechnest du ab? ( nicht die Kosten allg., wie genau rechnest du mit den Kellnern, dem Barbesitzer, etc. Drinks ab die nicht in der Ksse stehen und evtl. auch nicht gebucht werden (k├Ânnen))

du musst die Fragen nicht hier im Forum beantworten, wichtig ist dass du sie f├╝r dich selbst beantworten kannst, denn sonst endet dieses geniale Projekt beim ersten Event in einem Desaster.

Viel Erfolg, ich dr├╝ck dir die Daumen :)
[/quote]

Zuerst noch einmal Dank f├╝r das Lob, jedoch habe ich bisher noch nichts erreicht und geschafft, au├čer ein wenig Zeichen und Formen am heimischen Bildschirm umherzuschupsen ;)

Deine Hinweise sind f├╝r mich Gold wert, da ich gestehen muss, als absoluter Neuling an einiges nicht gedacht zu haben.

Ich denke die ersten Punkte sind hier zum jetzigen Zeitpunkt nicht produktiv zu besprechen, ich m├╝sste im Zweifelsfall einfach sehen was vorhanden ist und was ich davon nutzen darf/kann/m├Âchte.

Was das zwischenzeitliche Sp├╝len, Bestellungen annehmen und kassieren angeht, so gehe ich bei den standortgebundenen Betrieben von einer Servicekraft aus, bei einem Caterer m├╝sste man sicherlich dar├╝ber nachdenken sich noch einen Freund mitzunehmen, der einem zuarbeitet und den man langsam in die eigenen Geheimnisse einweiht, so dass man wenn es hart auf hart kommt vielleicht gar zu zweit kurz die schreienden Kehlen bedienen und dann gemeinsam f├╝r sauberes Glasgut sorgen kann.

Was du genau mit nicht in der Kasse stehenden Drinks meinst ist mir unklar, meinst du damit die Drinks, die in der Gastronomie f├╝r Freunde auch mal f├╝r lau den Besitzer wechseln?
Diese h├Ątte ich nat├╝rlich gerne zumindes materiell ersetzt.
Wenn du die Daiquiris, Whiskey Sours etc. meinst, welche mit den vorhandenen Zutaten ebenfalls m├Âglich sind und wohlm├Âglich bestellt werden k├Ânnten, so k├Ânnte man bei digitalen Kassen ja einfach drei Sonderposten "Kundenwunsch 1,2 & 3" einpflegen welche mit 6, 7, 8 Euro gewertet werden und ich teile dem Servicepersonal mit um welchen Betrag es sich beim jeweiligen Wunschdrink handelt?
Das Trinkgeld geh├Ârt dem Servicepersonal, was h├Ąufig eine dreckige Arbeit an mies gelaunten G├Ąsten verrichten muss, gegen ein paar Euro, welche man mir ├╝ber die Theke reicht habe ich nichts einzuwenden, ich denke wenn dies derart eindeutig geschieht hat weder der Gastronom noch das Servicepersonal etwas dagegen, wenn ich dies in die eigene Tasche stecke.

Hier aber einmal die vierte und damit aktuelle Version meiner Karte.

Änderungen:

  • [li]Erstellt in Adobe InDesign statt bis dato Scribus.[/li]
    [li]Zwei Freiseiten nach dem Deckblatt - so dass der Gast nach zweimaligem Bl├Ąttern auf der linken Seite des Heftchen das Studieren der Cocktails beginnen kann[/li]
    [li]Kr├Ąftigere Farben[/li]
    [li]Breitbr├╝stigerer Roter (Trenn)Faden[/li]
    [li]Knackigere Zutatenbezeichnungen[/li]
    [li]Alle Abst├Ąnde und R├Ąnder bis auf den letzten ym exakt[/li]
    [li]Einzug der wechselnden Links- und Rechtsb├╝ndigkeit unter dem Randausgleich der Schrift[/li]

To Do:

  • [li]Logofindung- & Erstellung[/li]
    [li]"Ohne Alkohol" endlich optisch ansprechend und inhaltlich verst├Ąndlich unterbringen[/li]
    [li]Problem des Flattertextes gerade bei ung├╝nstigen Zutatenkombinationen wie dem Elder Sour in den Griff bekommen[/li]
    [li]Eine Entscheidung treffen ob es Zucker, Zuckersirup oder L├Ąuterzucker werden soll[/li]
    [li]Evtl. eine kleine Designma├čnahme mit dem roten Faden um die Karte ein wenig aufzulockern, ohne Logo wirkt sie momentan sehr n├╝chtern um nicht zu sagen streng


Aber hier nun erst einmal der Link
http://db.tt/07vboQV
 

Lil_Mo

Neues Mitglied
Allerdings hatte ich mal einen Gast der den Unterschied nicht recht erschmecken konnte:
Es war mein jeminitischer Freund "Der Zungenlose Abdul"...
Er hatte auch Schwierigkeiten mir dies zu vermitteln.
...
Mein Freund der Wirt mit dem Spitznamen "Eier-Tim" bietet seinen G├Ąsten
auch keine Omletts aus Dioxin Eiern an, obwohl seine G├Ąste den Unterschied nicht erschmecken w├╝rden.
Er kennt Qualit├Ąt und achtet auf sie. - Seine G├Ąste kommen gern zu ihm. denn sie wissen:
Hier serviert mir mein Gastgeber Gutes nach bestem Wissen und Gewissen....

@Alchemyst: You made my day!!! Es gibt nicht sch├Âneres als den Tag mit deinen Beitr├Ągen zu beginnen!!!

@Erdi: Mit den Cocktails, die nicht in der Kasse stehen meint Shola aller Wahrscheinlichkeit nach, dass es f├╝r einmalige oder unregelm├Ą├čige Cocktailabende nicht lohnt deine gesamten Cocktails in das Kassensystem einzupflegen, sondern extra abgerechnet werden.
 

ERDi

Neues Mitglied
Nachdem mir von Seiten derer, die mich typografisch beraten einige Design- und Typografieblogs verlinkt und diese von mir gesichtet wurden, habe ich festgestellt, dass ich die bisherigen Versionen der Karte ein wenig zu n├╝chtern, die Dekorschrift des Deckblattes unpassend finde.
Ich m├Âchte gute Drinks in einem stilvollen Rahmen bieten, dabei jedoch nicht altbacken sein.
Daher habe ich die Schriftart des Zitats sowie des Deckblattes ge├Ąndert, dem "Cocktails" auf eben jenem einen dekorativen Punkt verpasst und es in Farbe des Trenn- und Leitfadens getaucht, w├Ąhrend "Cocktails." nun die Farbe des Hintergrunds des Heftes tr├Ągt.
F├╝r mich wirkt das Heft dadurch sehr viel frischer und ich hoffe ihr teilt diese Meinung mit mir.

Da die Bar, bei der ich mich unteranderem bewerben m├Âchte aufgrund der Einrichtung und Beleuchtung neben ihrem wahren Namen auch "Gr├╝ne H├Âlle" genannt wird, habe ich neben der roten auch eine moosgr├╝ne Variante erstellt.

Einzig das Zusammenspiel der neuen Dekorschrift mit der des Informationsteils macht mir etwas Sorgen, da mein Auge die ├ťberg├Ąnge bis dato noch nicht als sonderlich angenehm wahrnimmt.

Liebe Gr├╝├če
 

Anh├Ąnge

  • CocktailheftGr?nBeige.pdf
    71,2 KB · Aufrufe: 24
  • CocktailheftRotBeige.pdf
    69,8 KB · Aufrufe: 12

ERDi

Neues Mitglied
Ich habe noch einmal mit einem anderen Deckblatt hantiert, gef├Ąllts euch?
 

Anh├Ąnge

  • CocktailheftFrack.pdf
    84,4 KB · Aufrufe: 17

Shola

Neues Mitglied
Schaut gut aus, ich glaub die idee werd ich dir klauen ;)
 

ERDi

Neues Mitglied
Nur zu, habe ich genauso gemacht:
http://erdi.deviantart.com/favourites/#/d2j7z0e

Auch er wird das nicht als Erster genutzt haben :)
 

ERDi

Neues Mitglied
Die nur durch K├╝nstler erm├Âglicht wurde, welche der ├ľffentlichkeit ihre genialen Werke frei pr├Ąsentieren, ihnen gilt mein Dank.
 
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