Sazerac mal ungewöhnlich

Angelo_M

Neues Mitglied
Ich hab in letzter Zeit ein paar Sazerac-Twists ausprobiert die man so selten hört. Einmal Cognac und Rye halb-halb statt reinem Rye, dann einen mit einem Hauch Mezcal im Absinth-Rinse und zuletzt einen mit Amaro Averna anstelle des Zuckers. Der Klassiker bleibt für mich unantastbar, aber neugierig bin ich schon. Was haltet ihr davon, oder hattet ihr selbst schon welche im Glas.
 
Der Cognac-Rye-Split gefällt mir tatsächlich am besten, im Grunde nähert der sich ja dem Ur-Sazerac der früher rein auf Cognac war. Runder und etwas weicher als der pure Rye. Den mit Averna würd ich sofort probieren.
 
Der Mezcal im Rinse ist genau mein Ding. Nur ein Hauch reicht, sonst kippt der Rauch alles. Bei mir kommt statt Absinth manchmal ein Mezcal-Absinth-Mix ins Glas, das gibt so eine schöne Lagerfeuer-Note :)
 
Ehrlich gesagt ist mir der Averna-Sazerac zu viel des Guten, das erschlägt die feine Peychaud-Note komplett. Ein Sazerac lebt von seiner Klarheit. Wers süßer und würziger mag nimmt lieber einen Vieux Carré, da gehört der Amaro von Haus aus rein.
 
Rauch geht bei mir immer, der Mezcal-Twist klingt top. Was bei mir noch gut kam war ein Tropfen Schokobitter zusätzlich zum Peychaud, das macht den Rye runder ohne dass es süß wird.
 
Ich bin da altmodisch, für mich bleibt der Sazerac wie er ist. Aber schön dass ihr sowas ausprobiert, so bleibt die Bar lebendig.
 
Danke euch. Den Schokobitter probier ich als nächstes, klingt genau richtig. Und Cinzano hat schon recht, den Averna hab ich inzwischen wieder gestrichen, war too much. Der Cognac-Split bleibt dagegen ein Keeper :)
 

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