Universeller Whiskey

Arnes

Neues Mitglied
Hallo liebe Cocktaildreams-Community,

nach sehr langer Abstinenz (beruflich bedingt) melde ich mich auch wieder einmal zu Wort.
Und zwar bin ich auf der Suche nach einem sehr universellen Whiskey, nicht zu teuer, sollte für viele Standard Whiskey Cocktails verwendet werden. Ich weis, dass hört sich nahezu unmöglich an (da zumeist Rye und Bourbon benötigt wird) aber ist für einen Freund welcher klein Anfangen möchte. Die Erweiterung sollte dann so ca in einem halben Jahr bis Jahr erfolgen. Bin schon einmal auf eure Vorschläge gespannt.
 

mo-thone

Neues Mitglied
Ein kräftiger Bourbon ist der Makers Mark. Der passt meiner Meinung nach gut in einen Whisky Sour und auch in einen Dandy, Old Fashioned und sicher noch in den einen oder anderen Cocktail.
Der Preis ist angemessen und mit ca. 20€ noch im Rahmen.

Sollte dein Freund eher auf einen weichen und samtigen, statt auf einen kräftigen wie den oben genannten Makers Mark, stehen, empfehle ich den Four Roses Bourbon. Dieser ist sehr weich, passt auch gut in einen Whisky Sour und ist mit 14€ noch etwas günstiger.

lg
stout

P.S.: Den Four Roses bekommt man meist bei Kaufland oder in anderen gut sortierten Supermärkten.
P.S.2: Alternativ kann ich noch den Jim Beam Black empfehlen. Dieser ist mit seinen 17€ sowohl im Preis, als auch mit seinem Geschmack zwischen den beiden erstgenannten anzusiedeln. Er ist kräftig, aber nicht so stark im Geschmack wieder Makers Mark.
 

grgraf

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Ich halte es wie Tiefenrausch:

Der Elijah Craig ist kräftiger, ungestümer, versteckt seine Herkunft (Mais) nicht. Der Buffalo Trace ist deutlich feiner, harmoniert optimal mit Minze, ist der ideale Kandidat für den Mint Julep oder Whiskey Old Fashioned. Der Elijah Craig ist die erste Wahl, wenn Zitronensaft im Spiel ist, sei es Whiskey Sour oder Whiskey Smash.

Will sagen, der Elijah Craig ist für mich ein Gott im Sour, aber IMHO nicht der beste Allrounder. Als Universalwhisky würde ich den (teureren :'() Buffalo Trace vorziehen.
 

MJM

Neues Mitglied
Elijah Craig ist sehr speziell und eher nicht für Einsteiger geeignet, obwohl er sehr gut ist.
Maker's Mark hat mir am Anfang überhaupt nicht gefallen, vor allem nicht im Old Fashioned.
Daher würde ich auch den Buffalo Trace als besten Allrounder empfehlen!

Grüße
Matthias
 

Semyon

aktives Mitglied
Buffalo Trace dürfte aber zu teuer sein. Daher werfe ich mal den Grand Old Dad in die Waagschale. Den bekommt man für um die EUR 16,00.
Ein guter Allrounder!
 

MJM

Neues Mitglied
;D
Ich würde lieber einen Old Grand Dad kaufen, aber ansonsten stimme ich dir zu! ;)
 

Jigger

Neues Mitglied
Ganz ehrlich. Ich finde das schwachsinnig. Elijah Craig ist ein toller Allrounder: Stark genug um sich durchzusetzen, nicht zu kräftig um Anfänger zu erschrecken. Grundsätzlich finde ich es ok einen Whisky einem bestimmten Drink zu zuordnen, aber Elijah Craig nur in Kombination mit Zitronen Saft ist eine Ultimative Verschwendung!

Klar gibt es in unserem Barstock die größere Variation um so auswählen zu können, aber das PLV vom Elijah Craig ist ein guter Kaufgrund für einen Anfänger Barstock. Makers Mark ist im Vergleich Geld Verschwendung! Gleiches gilt für Jim Beam und Four Roses.
Ich sehe KEINEN Grund Elijah Craig nicht als Einstiegs und Allrounder Bourbon zu empfehlen. Guter Old Fashioned, Whisky Sour und -in Ermangelung eines Ryes (Anfänger Barstock) oder persönlicher Vorlieben- guter Manhattan.

Das sind Einsteiger Drinks und in jedem macht der Whisky sich gut.
 

Freshman

aktives Mitglied
Ich schließe mich für Elijah Craig an. Den Old Granddad in der 114proof Fassung finde ich schlechter als den Elijah, die normale kenne ich nicht.
 

MJM

Neues Mitglied
Danke für den Hinweis!

Ist mir erst beim nach dem Preis googeln aufgefallen. ;)
Maker's Mark, kann man getrost überspringen ich war auch enttäuscht von ihm.
Es ist wie immer Geschmackssache, aber ich musste mich an den Elijah erst gewöhnen.
Jetzt finde ich ihn auch Klasse. ;)

Grüße
Matthias
 

Arnes

Neues Mitglied
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, da ich länger weg war vom Fenster is mir der Elijah Craig kein Begriff und ich hätte den Makers Mark genommen, werde den Elijah Craig aber mal für mich bestellen und dann weiterschauen.
 

mo-thone

Neues Mitglied
aber bitte beachten, der hat, und das vergessen hier einige ;), einiges an power für einen anfänger. :)
also der elijah...
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Und täglich grüsst das Murmeltier:
http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=6417.msg114506#msg114506
http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=6113.msg108288#msg108288
http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=6440.msg116710#msg116710

Obwohl ich also auch zu Elijah Craig - als erste Wahl - raten würde, muss ich doch sagen:
Einen universellen Whisk(e)y kann es nicht geben. Dazu ist die Wisk(e)y-Bandbreite einfach viel zu groß.
Es gibt auch keinen Standard Menschen oder universellen Menschen und keine Standard Situationen.

 

Arnes

Neues Mitglied
Obwohl ich also auch zu Elijah Craig - als erste Wahl - raten würde, muss ich doch sagen:
Einen universellen Whisk(e)y kann es nicht geben. Dazu ist die Wisk(e)y-Bandbreite einfach viel zu groß.
Es gibt auch keinen Standard Menschen oder universellen Menschen und keine Standard Situationen.

Hab ich ja in gewisser weise schon im Startpost erwähnt, dass es so etwas nicht geben wird, sondern ein Whiskey gesucht ist, welcher am Anfang sehr universell ist ;-)
 

NiFu93

Neues Mitglied
Angenommen, ihr dürftet drei Flaschen Whiskey mit auf eine einsame Insel nehmen. Und zwar

1. einen Bourbon,

2. einen Scotch und

3. einen Rye.

Welche wären das? Ihr dürft eure Wahl natürlich gerne begründen.
 

oscomp

Moderator
Angenommen, ihr dürftet drei Flaschen Whiskey mit auf eine einsame Insel nehmen. Und zwar

1. einen Bourbon,

2. einen Scotch und

3. einen Rye.

Welche wären das? Ihr dürft eure Wahl natürlich gerne begründen.
Bourbon : Elijah Craig. Nicht oberstes Regal, geht aber immer
Scotch: Ardbeg Alligator. Kaum eine schottische Destille hat mich so beeindruckt wie Ardbeg. Und der alligator ist eines Ihrer besten Produkte
Rye: Sazerac.
 

MJM

Neues Mitglied
Angenommen, ihr dürftet drei Flaschen Whiskey mit auf eine einsame Insel nehmen. Und zwar

1. einen Bourbon,

2. einen Scotch und

3. einen Rye.

Welche wären das? Ihr dürft eure Wahl natürlich gerne begründen.

1. Four Roses Single Barrel (Gefällt mir minimal besser wie der Elijah Craig)

2. Glenfarclas 1990 Christmas Edition (Immernoch der beste Single Malt den ich bisher probiert habe)

3. Van Winkle 13 Years (Dann verkauf ich ihn halt doch nicht und nehm in lieber mit...)
 

Angrist

Neues Mitglied
Und aus welchem Zauberhut kannst du dir van Winkle herbeizaubern ? :eek:

Edit:
Ach so gerade gesehen, dass das ein "für die einsame Insel" thread ist,
dachte es ging wirklich um 3 universalwhiskys für alle lagen
 

NiFu93

Neues Mitglied
Es dürfen sich gerne noch mehr von euch äußern. Auf geht's, ihr fahrt doch alle auf Whisk(e)y ab! ;D
 

chamfered

Neues Mitglied
Okay..

1. Bourbon: Von den bisher von mir probierten Bourbons würde ich den Booker's mitnehmen, der hat mir sowohl pur als auch in den meisten Drinks bisher am besten geschmeckt.. das er den meisten Gästen etwas zu heftig ist ignoriere ich hier einfach mal.. ;D Ich hab hier aber noch eine bisher ungeöffnete Flasche stehen, der ich einfach mal blind den Vorzug gegenüber dem Booker's geben würde: George T. Stagg.

2. Scotch: Hier bin ich noch ziemlich unerfahren, hab bisher vielleicht 10 Flaschen probiert, und bisher war da noch kein Knaller dabei. Von daher würde ich glaube ich einfach mal einen nicht-rauchigen cask-strength Whisky mitnehmen, vielleicht mit irgendeinem besonderen Finish, und mich überraschen lassen.

3. Rye: Wirklich viel hab ich hier auch noch nicht probiert, aber ich hab eine Probe vom Thomas H. Handy, gegen den die anderen bisher probierten doch recht blass aussehen..
 
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