Portwein (niedrigere Preisklasse)

hannibal-007

Neues Mitglied
hallo

Ich such nen vernünftigen Portwein zum so trinken.
Tawny reicht aus.

Was ist von Sandeman zu halten? (s. BF)
 

Deliriumjack

Moderator
Habe da mit Crackone kürzlich eine schöne Erfahrung gemacht. Portwein gibt es auch in halben Flaschen (37,5cl) Da kann man selber ein wenig testen, ohne zu viel zu bezahlen.

Von Graham kannst du sicherlich ohne Probleme alle Qualitäten kaufen (Six Grapes ist sehr zu empfehlen)

Ich kann danaben noch Fonseca Porto Finest Reserve empfehlen. War mein erster Port (Tawny) und ich war sehr begeistert.
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Portwein gibt es auch in halben Flaschen (37,5cl) Da kann man selber ein wenig testen, ohne zu viel zu bezahlen.

Kleine Flaschen sind schon deshalb sehr sinnvoll, weil der geöffnete Port sehr schnell oxidative Noten zeigt und leider nur kurz haltbar ist...
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Von Sandeman würde ich auch abraten.
"Tawny reicht aus" ? Die besten Ports sind meist Tawnys.

Lass uns dann im Sommer weiterreden...
 

Partyboy

Neues Mitglied
ich mag den royal oport tawn< sehr gern und etwas herber den dela force ruby :)

sonst hatte ich bisher nur den billigen vom aldi - der preis ist super aber geschmacklich hauts einen nicht um.

seit neusten hab ich einen weißen port aber ist gar nicht mein fall! sehr trocken das teil :-X
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Die meisten weissen Ports hierzulande sind eher trocken, dafür aber leichter.
Ich mag Portwein auch lieber alt und süß...
 

Deliriumjack

Moderator
seit neusten hab ich einen weißen port aber ist gar nicht mein fall! sehr trocken das teil :-X

Unbedingt einen Oak Martini damit machen. Also Wermut durch Port ersetzen. 1,5cl Port und 7cl Gin. Oder je nach persönlichem Geschmack.
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Also meines wissens tragen sehr gute, lange gelagerte Portweine "Vintage" im Namen.

Vintage Character Port
Vintage Port
Late Bottled Vintage Port

dazu noch der Crusted Port (hat kein Vintage im Namen)

Tawnys sind eig. sie jüngsten
vom Old Tawny mal abgesehen.
 

Deliriumjack

Moderator
Allerdings hast du bei den Vintage Ports auch wieder das Problem, dass sie sehr teuer sein können. Noch dazu musst du sie dekantieren.
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Alchemist ""Tawny reicht aus" ? Die besten Ports sind meist Tawnys."

Da hab ich wiedersprochen.
Will die aber nich haben, weil sie mir zu teuer sind, das dekantieren wäre das kleinere Übel.
 

crackone

Moderator
Vintage bedeutet immer zwingend "Jahrgang".
Aber mit einem Vintage Port will man etwas anderes erreichen als mit anderen Ports... Es gibt auch vierzig Jahre alte Ports, die trotzdem Cuvées aus unterschiedlichen Jahrgängen und damit keinen Vintages sind.
https://www.weinquelle.com/artikel/Messias_40_Anos_4598.html
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Ein Vintage Character Port ist jedoch ein Blend.

War mir eig. jetzt nich so wichtig ob Jahrgang oder nich.
Warum der von Weinquelle nicht als Old Tanwny dekalriert ist, wundert mich jetzt schon ein bisschen, neija.

Also bei mir solls, auch allein weil ich mir ein überschaubares Gebiet abstecken müchte ein Tawny unter 20 Euro je 70cl sein.

(Aber ich lass das erstmal, dachte, ich könnt den Sandemann mal mitbestellen, aber so lass ichs dann lieber erstmal)
 

crackone

Moderator
Wie wäre es hiermit?

https://www.weinquelle.com/artikel/Graham_s_Selection_of_finest_Ports_in_Holzkiste_6962.html
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Das sieht gut aus. Eine hübsche Bandbreite Kleinst-Flaschen.

Ich finde das sooo traurig, wenn ein offener Port kontinuierlich abbaut :'( , denn oft trinke ich ihn nicht..
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Guter Tipp, werd ich mir merken.
Für solche Geschichten kann man sich ja auch mal 2-3 Leute einladen und verkosten^^.
 

Tiefenrausch

Neues Mitglied
Ich habe meinen Einstieg in die Welt des Portweins gewagt:
* Royal Opporto Tawny (ca. 10 Euro)
* Delaforce His Eminence's Choice Tawny Port (ca. 18 Euro) http://www.barfish.de/catalog/product_info.php/manufacturers_id/493/products_id/2202

Ersterer ist schon recht lecker, kann aber erwartungsgemäß nicht mit dem zweiten mithalten. Der ist sehr fein und süffig!
 

Partyboy

Neues Mitglied
Den Delaforce kenn ich nicht aber Royal Oporto ist für den preis echt super! Trinke den sehr gerne!
 

Tiefenrausch

Neues Mitglied
Noch ein paar verwandte Themen gefunden, beide von xaverin:

Portweintest: http://www.cocktaildreams.de/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=2576

Fragen zum "Good Old Port": http://www.cocktaildreams.de/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=4467
 

chemtem

Neues Mitglied
@ hannibal-007

Hätte da noch einen 67 Vintage Port für dich ;)

So für einen netten Abend sicher nicht zu schade !

@ Crackone

woher kommen nochmal deine kleinen Flaschen Six Grapes ?
(wie sieht es mit einem Port tasting in keliner Runde aus ?)
Hätte noch eine Flasche Della Force oder so ähnlich ;)
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Crackone hat schon mal weiter oben auf diese
www.weinquelle.com/artikel/Graham_s_Selection_of_finest_Ports_in_Holzkiste_6962.html
Selektion von 200ml Flaschen hingewiesen. Ich finde die Mischung ideal und bin begeistert von der Qualität...
 

chemtem

Neues Mitglied
Hatte den Link auch schon vorher mal gesichtet ! wollte aber nicht so einen ganzen Korb kaufen ! wollen ja nicht gleich mit dem port äh mi der Tür ins Haus fallen !
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Okay,
aber gerade wenn man nicht der grosse Port-Trinker ist, scheint mir diese Auswahl ideal zu sein, da man hier verschiedene Sorten durchtesten kann.
Genau das richtige für den Einstieg...
 

Junsas

Neues Mitglied
Hi,

ich hab von meiner Schwester eine Flasche Portwein geschenkt bekommen: Offley Port Baron de Forrester 20y, abgefüllt wurde er 1995. Leider ist die Flasche schon seit Ende Oktober geöffnet (sie hat die Flasche geschenkt bekommen, konnt aber rein gar nichts damit anfangen). Eigentlich dachte ich, dass der Portwein durch die 20% ein paar Jahre hält, was ja nun anscheinend nicht so ist. :( Ist die Flasche nun schon ruiniert, oder schmeckt er einfach nur etwas schlechter als frisch geöffnet? Riechen tut er eigentlich noch super, wobei ich natürlich nicht weiß, wie er riechen sollte.

Kennt jemand von euch den Baron de Forrester? Im Internet konnt ich nicht all zu viel darüber finden. Hörte sich zwar meistens ganz gut an, aber wenns ums Marketing geht, hört sich ja auch Bacardi gut an :D

Gruß Junsas
 

Alchemyst

aktives Mitglied
Hi,

... Leider ist die Flasche schon seit Ende Oktober geöffnet (sie hat die Flasche geschenkt bekommen, konnt aber rein gar nichts damit anfangen).

Ist die Flasche nun schon ruiniert, oder schmeckt er einfach nur etwas schlechter als frisch geöffnet?

Hi Junsas
Die Marke kenne ich auch nicht, aber der Port ist nicht komplett ruiniert.
Man kann ihn noch trinken, aber das Aroma wird sich verändert haben, die Fruchtigkeit verblasst sehr schnell, die Balance ist raus.

Trotzdem hat er ja noch einen gewissen Grundton und auch die Süsse bleibt.
 

Tiefenrausch

Neues Mitglied
Die meisten weissen Ports hierzulande sind eher trocken, dafür aber leichter.
Ich mag Portwein auch lieber alt und süß...

Ich habe ja erst zwei weiße probiert (Delforce und Graham's), aber die waren beide ziemlich süß! Welche wären denn trocken (oder verwechselst Du das mit Sherry)?
 

Junsas

Neues Mitglied
So ich hab den Port letzte Woche mal probiert... leider war er ungenießbar. War einem schlechten Rotwein nicht unähnlich. :-X
 

Deliriumjack

Moderator
Er war ja seit Oktober geöffnet.
Das funktioniert eigentlich nur wenn man ihn

1) Dekantiert hat, wenn es einer mit Bodensatz ist
2) In kleinere Flaschen abfüllt, die keinen Oxidationsfreiraum lassen (bis oben gefüllt sind)
3) Er am besten kühl gelagert wird.
 

Valdr

Neues Mitglied
ich grab den thread mal aus. welcher portwein is zu empfehlen in den kategorien ruby und tawny?? kenn mich da gar nich aus.
 

tk85

Neues Mitglied
Freunde von mir waren bei Taylor's in Porto und haben von da einiges mitgebracht.
Ich kenne mich zwar leider nicht aus, aber der einfache günstige Taylor's 10 gefällt mir schon wahnsinnig gut!
 

drum-drum

Neues Mitglied
Ich denke es kommt auch auf den Verwendungszweck drauf an.

zB: Für einen Elk's Own, sprich Cocktails mit Portwein, wo aber eine andere Spirituose im Vordergrund stehen soll, genügt mir persönlich eine einfache Qualität aus dem Supermarkt. Kostet immer so 10,00 Euro und hält nen bissel im Kühlschrank. Später wird er dann noch verkocht.

*Ducken vor Weinliebhabern - den Schlägen ausweich - und weg*
 

MJM

Neues Mitglied
Ich hab mit dem Sandeman Port Tawny Imperial Reserve angefangen den ich für Einsteiger auch pur empfehlen kann.
Für Drinks reicht er auf jeden Fall, er sollte so um die 19€ kosten.
Im Moment hab ich den Taylors LBV 2003 und bin recht zu frieden mit ihm. Befindet sich dann aber eine Preisklasse darüber.
 

crackone

Moderator

Ich denke es kommt auch auf den Verwendungszweck drauf an.

zB: Für einen Elk's Own, sprich Cocktails mit Portwein, wo aber eine andere Spirituose im Vordergrund stehen soll, genügt mir persönlich eine einfache Qualität aus dem Supermarkt. Kostet immer so 10,00 Euro und hält nen bissel im Kühlschrank. Später wird er dann noch verkocht.

*Ducken vor Weinliebhabern - den Schlägen ausweich - und weg*
[/quote]


Die besten Zutaten für deine Cocktails. Tastings-Blog lesen.
 

Junsas

Neues Mitglied
Ich möchte mir demnächst auch mal einen Port zum mixen kaufen, hauptsächlich Continental Sour. Was könnt ihr da empfehlen? Zum Beispiel das Graham's Set von Weinquelle (klick)? Dann könnte ich auch so mal probieren ob Port mir pur zusagt.
 

Marler

Neues Mitglied
Da schließe ich mich der Frage an, es lachen mich seit geraumer Zeit einige schöne Rezepte an, die Port brauchen. In Verbindung mit dem Wine Taste Saver stünde dem dann nichts mehr entgegen.

Leider habe ich bisher herzlich wenig an Reviews über Port gefunden, und wenn, dann nicht die, die von Onlineshops geführt werden.
 

crackone

Moderator
Cocktailmexican könnte auf diesem Gebiet der Bewandertste im Forum sein.

Zum Mixen war ich bisher immer mit Grahams Six Grapes sehr zufrieden.
 

drum-drum

Neues Mitglied


Ich denke es kommt auch auf den Verwendungszweck drauf an.

zB: Für einen Elk's Own, sprich Cocktails mit Portwein, wo aber eine andere Spirituose im Vordergrund stehen soll, genügt mir persönlich eine einfache Qualität aus dem Supermarkt. Kostet immer so 10,00 Euro und hält nen bissel im Kühlschrank. Später wird er dann noch verkocht.

*Ducken vor Weinliebhabern - den Schlägen ausweich - und weg*
[/quote]


Die besten Zutaten für deine Cocktails. Tastings-Blog lesen.
[/quote]

Hehe, gut gesehen.^^ Aber mal ehrlich: Wer sich nur 2 oder 3 Cocktails mit Portwein macht, bei denen Whisk(e)y oder einen andere Grundspirituose den Ton angeben sollen, macht man sich doch keinen richtig teuren Port auf. Da schütte ich ja sonst später 90% von dem guten Gesöff weg.

Sicherlich muss man in dem Fall mit Geschmackseinbußen rechnen, aber die kann ich persönlich hinnehmen, wenn ich dafür am Ende des Monats 20 Euro mehr in meinem Studenten-Portemonaie habe.
 

Deliriumjack

Moderator
Wenn's wirklich nur zum Mixen ist, kann man mit einem Ruby eigentlich nichts falsch machen. Wenn man da nicht die Supermarktware kauft, sind die eigentlich alle nicht schlecht. So 10 bis 13€ müssten da ausreichen.
Von jahrgangslosem Tawny würde ich die Finger lassen. In jeder Lebenslage, auch zum Mixen. Das ist rausgeschmissenes Geld.

Der genannte Six Grapes ist ja dann schon 10€ teurer. Macht aber auch wieder ein bisschen mehr Spaß. Der und z.B. Bin No. 27 von Fonseca sind übrigens nicht wirklich LBVs, auch wenn man es immer wieder liest.


Für Ports bis 30€ (betrifft eigentlich nur LBVs) habe ich vor kurzem mal eine Liste für ein Forumsmitglied erstellt. Ich kopier sie hier einfach mal rein:

Momentan leicht zu bekommen und gute Jahrgänge sind 96,99,2000,2003.

Quevedo (2003 wäre so ein PLV-Monster, auch grundsätzlich fantastische Weine)
Quinta do Noval
Quinta do Crasto (schon viel Spaß mit gehabt)
Taylor Fladgate (2003 geil, der Rest so lala)
Smith Woodhouse (1999 der Hammer, 1995 auch)
Dow
Niepoort

Dekantieren bei den Weinen nicht vergessen... Das dürfen schon mal 24 Stunden sein (Bitte nicht als Pauschale für alle Ports verstehen). Ist nicht nur wegen dem Bodensatz wichtig sondern eigentlich weil sie nach der Zeit noch viel mehr Spaß machen.Wenn man sich nicht sicher ist, einfach erstmal eine gewisse Zeit dekantieren (bei den LBVs vielleicht so 6-8 Stunden) und im Zweifelsfall nochmal was für den nächsten Abend aufheben. Die Jahrgangslosen kann man natürlich auch einfach so direkt aus der Flasche genießen, wenn sie filtriert sind.
 

Junsas

Neues Mitglied
Sehr gut, scheint ja erstmal ein relativ günstiges Vergnügen zu sein. Danke für die Infos! Continental Sour ich komme!

Quevedo Late Bottled Vintage Port 2003 für 18€ wirkt z.B. sehr günstig, wenn du ihn als solches PLV-Monster betitelst.

Ansonsten, ist das Graham's Set als Einblick in die Unterschiedlichen Port Arten zu gebrauchen oder lieber getrennt kaufen?
 

Deliriumjack

Moderator
Ich hab mit diesen Mini-Flaschen so meine Schwierigkeiten. Die Bilden bei den gereiften Ports das "normale" Produkt nur sehr schwach ab. Bei 0,375L Flaschen ist das nicht mehr ganz so krass.
 

Marler

Neues Mitglied
Sehr aufschlussreiche Auflistung, danke dafür!

So völlig bringt sie mich leider (aktuell) nicht weiter, ich wollte die Tage noch bei Weinquelle reinschauen und von deinen Empfehlungen gibt es dort quasi nichts. Könntest du mir sagen, was aus deren Sortiment trotzdem empfehlenswert wäre?
 

Valdr

Neues Mitglied
Wenn's wirklich nur zum Mixen ist, kann man mit einem Ruby eigentlich nichts falsch machen. Wenn man da nicht die Supermarktware kauft, sind die eigentlich alle nicht schlecht. So 10 bis 13€ müssten da ausreichen.
Von jahrgangslosem Tawny würde ich die Finger lassen. In jeder Lebenslage, auch zum Mixen. Das ist rausgeschmissenes Geld.

Der genannte Six Grapes ist ja dann schon 10€ teurer. Macht aber auch wieder ein bisschen mehr Spaß. Der und z.B. Bin No. 27 von Fonseca sind übrigens nicht wirklich LBVs, auch wenn man es immer wieder liest.


Für Ports bis 30€ (betrifft eigentlich nur LBVs) habe ich vor kurzem mal eine Liste für ein Forumsmitglied erstellt. Ich kopier sie hier einfach mal rein:

Momentan leicht zu bekommen und gute Jahrgänge sind 96,99,2000,2003.

Quevedo (2003 wäre so ein PLV-Monster, auch grundsätzlich fantastische Weine)
Quinta do Noval
Quinta do Crasto (schon viel Spaß mit gehabt)
Taylor Fladgate (2003 geil, der Rest so lala)
Smith Woodhouse (1999 der Hammer, 1995 auch)
Dow
Niepoort

Dekantieren bei den Weinen nicht vergessen... Das dürfen schon mal 24 Stunden sein (Bitte nicht als Pauschale für alle Ports verstehen). Ist nicht nur wegen dem Bodensatz wichtig sondern eigentlich weil sie nach der Zeit noch viel mehr Spaß machen.Wenn man sich nicht sicher ist, einfach erstmal eine gewisse Zeit dekantieren (bei den LBVs vielleicht so 6-8 Stunden) und im Zweifelsfall nochmal was für den nächsten Abend aufheben. Die Jahrgangslosen kann man natürlich auch einfach so direkt aus der Flasche genießen, wenn sie filtriert sind.

welcher von niepoort? die flaschen sind ja recht günstig.
 

Deliriumjack

Moderator
Bei der Weinquelle würde ich in dem Segment nur Calem LBV 2006 oder Graham's LBV 2006 kaufen. Six Grapes ist ja momentan ausverkauft... Der 20YO Tawny von Messias in der halben Flasche könnte auch noch was sein. Kenne ihn selber nicht. Der 2004er LBV ist ok.

@Valdr: Bei Niepoort macht man bei den LBVs generell nichts falsch. Könnte aber schwer werden mit älteren Jahrgängen. 2007 müsste da das Neueste sein,was mir persönlich noch zu frisch ist.
 

Junsas

Neues Mitglied
Vielleicht ne doofe Frage, aber wie läuft das mit dem Dekantieren? Ist das nur fürs pur trinken wichtig? Könnte ich beim z.B. Graham's LBV 2006 einfach die Flasche aufmachen und damit einen Cocktail mixen oder gibts da geschmacklich gravierende Nachteile?
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Einmal geht es ja darum das Depot vom restlichen Wein zu trennen, bevor dies sich mit dem Wein vermischt.
Wenn das passiert, wird eklig denke ich.
Das wird durchs reine Stehenlassen wohl nicht passieren.

Das zweite Ist der Sauerstoff. Der Wein entfaltet sich dann erst. Durch einfach offen stehen lassen dürfte dieser Prozess wesentlich langsamer laufen.
Für mich sind Ports fürs Mixen, die man dekantieren muss, ziemlich unnütz.

Durchs dekantieren dürfte der Wein auch sich recht zügig verändern. Ich will den Wein ja (auch mit Wine Taste Saver) ja ein paar Wochen und vil sogar Monate aufbewahren.
 

Junsas

Neues Mitglied
Einmal geht es ja darum das Depot vom restlichen Wein zu trennen, bevor dies sich mit dem Wein vermischt.
Wenn das passiert, wird eklig denke ich.
Das wird durchs reine Stehenlassen wohl nicht passieren.

Das zweite Ist der Sauerstoff. Der Wein entfaltet sich dann erst. Durch einfach offen stehen lassen dürfte dieser Prozess wesentlich langsamer laufen.
Für mich sind Ports fürs Mixen, die man dekantieren muss, ziemlich unnütz.

Durchs dekantieren dürfte der Wein auch sich recht zügig verändern. Ich will den Wein ja (auch mit Wine Taste Saver) ja ein paar Wochen und vil sogar Monate aufbewahren.

Das grundsätzliche Prinzip des Dekantierens ist mir schon klar. ;) Meine Frage zielte eher darauf ab, ob der undekantierte Port geschmacklich soweit hinter dem richtig dekantierten Port liegt, so dass sich das Mixen gar nicht lohnen würde. Filtern kann ich den Port ja direkt beim Ausschenken durch einen Sieb, das wäre kein Hindernis.

Ist natürlich kein Problem einen filtrierten Port ohne Depot zu kaufen, hat mich nur interessiert :)
 

Junsas

Neues Mitglied
Jep, hätte jetzt auch nen Teefilter benutzt. Aber wahrscheinlich besser sich gleich nen gefilterten zu kaufen :)
 

Marler

Neues Mitglied
Danke an Cocktailmexican für die Beratung. Bei mir ist es nun doch der Grahams Six Grapes geworden, eine Flasche war bei Weinquelle vor Ort noch vorhanden (und ist jetzt online auch wieder verfügbar...).

Probleme mit dem Dekantieren gibt es bei diesem ja auch nicht.
 

Deliriumjack

Moderator
Ich will den Wein ja (auch mit Wine Taste Saver) ja ein paar Wochen und vil sogar Monate aufbewahren.

Der arme Wein...


@Junsas: Der Grahams LBV müsste gefiltert sein. Den kannst du also direkt so trinken. Du kannst ja mal eine kleine Menge "dekantieren". Also längere Zeit in einem Glas oder ähnlichem lassen und dann den Vergleich machen. Negative Auswirkungen hat das Nicht-Dekantieren auf jeden Fall nicht.
 

hannibal-007

Neues Mitglied
Solange mein Grahams Six Grapes funktioniert bin ich glücklich und das tut er. Sicher ist er über 1-2 Monate hinweg nicht gleich, aber absolut benutzbar um damit leckere Drinks zu machen.

Wer das mit nem sehr alten Old Tawnys und Konsorten und damit sehr schlecht lagerfähigen Portwein macht, wird natürlich nicht glücklich.
Pur trinke ich Portwein auch nicht.

Von daher: Passt schon ;)
 

Semyon

aktives Mitglied
Hihi, ich blättere gerade im "Mixicologist" und stolpere über folgene Bemerkung: "Port wine is not a mere luxury; it has high medicinal properties."

:)
 

Junsas

Neues Mitglied
Was ist denn die aktuelle Meinung zu:
* Royal Oporto Ruby
* Delaforce Ruby
* Offley Ruby

?

Delaforce wurde in der Vergangenheit für den Preis positiv im Forum bewertet. Brauche erstmal nur was für den Continental Sour und eventuell andere Cocktails, dann müsste ich nicht extra für ne <20€ Versandkosten zahlen. Bei der nächsten Bestellung ist aber auf jeden Fall der Graham's Six Grapes und wohl auch ein LBV dabei. Hab kürzlich den Taylor's 20yo probieren können, das war schon recht lecker obwohl die Flasche nicht ganz frisch offen war. :)
 

Marler

Neues Mitglied
Gestern habe ich den Six Grapes pur und als Rum &amp; Port getrunken - toll!

Sonderlich komplex scheint er mir pur zwar nicht zu sein, ist aber einfach schön zu trinken. Süßlich, viel Beere, rund.
 

Junsas

Neues Mitglied
Vorgestern mit nem Freund ne dreiviertel Flasche vom Grahams LBV 2006 geleert. Sehr leckeres Zeug, ich bin ab sofort absoluter Portweinfan! :) Bei Weinquelle dann gestern gleich ne Flasche Six Grapes und 2006 mitgenommen.
 
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