Zuletzt getestete(r) Spirituose / Likör / Wein / Schaumwein

MixMeMax

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Für Vieles gibt es bereits einen eigenen Thread, für zuletzt gemixte Cocktails, für zuletzte gekaufte Flaschen und sogar für zuletzt gehörte Barmusik oder zuletzt gesehene Filme.
Ein Thread über die zuletzt entdekte / kennengelernte Spirituose, sei es nun aus einem Sample oder aus einer neu gekauften Flasche, fehlt bisher.



Springbank 12 Jahre, Originalabfüllung, Cask Strength, 54.6%, Campbelltown

Ein kleines bisschen rauchig, viel Sherry und dadurch süß, Karamellnoten. Vielschichtig, würzig und fruchtig. Lecker.

 

crackone

Moderator
Am Wochenende den 06er Orbel GG von St. Antony. Hervorragender Riesling, weit entfernt, sich bald zu verabschieden. Hat sehr viel Spaß und Trinklaune gemacht.... Normaler Preis sind ca. 15,00 € - total fair.
Bis Ende des Monats aber für 6,15 € bei www.weinart.de zu bekommen.... Kann ich nur jedem empfehlen!
 

MixMeMax

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Rhum Barbancourt 15
Mild, weich, ein bisschen Zitrus vielleicht. Hatte irgendwie mehr erwartet. Vielleicht liegt es auch an meiner leichten Erkältung. Später nochmal.
 

Kuglblitz

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Also was ich bei der 5. Wiener Whiskymesse (www.whiskymesse.at) in der kurzen Zeit, die ich dort sein konnte, alles verkostete - und was ich alles stehen lassen musste - war fantastisch:

- 5 verschiedene Glengoyne Malts (10, 12, 17, 21 sowie ein speziellen Portwine-Finish) unter Anleitung des Fassauswahlmeisters
- verschiedene Österreichische Whiskys von Weutz
- verschiedene Islay of Arran Malts
- Japanische Malt Whiskys
- Alte Bowmores
- eine Islay-Spezialabfüllung mit unglaublich viel Torf
- einen (gibt's nicht zum kaufen) ungelagerten Marker's Mark
- und zum Abschluss (leider musste ich weg) drei Rums von Ron Zacapa (15, 23 und X.O)

Alles in sehr schöner Atmosphäre bei sehr schöner, entspannter Stimmung mit netten Leuten.
Ehrlich gesagt stell' ich mir so das Paradies vor. ;D
 

MixMeMax

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Damoiseau Rhum Vieux 15 Jahre

Das frische Zuckerrohr dringt sanft durch die Aromen der Cognacfässer, in denen er 15 Jahre ruhte. Toll!
 

J-S-Bach

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Nikka From The Barrel
- hui, der hat Feuer!
Aber (mit etwas Wasser) wirklich spannend.
Mein erster Blend seit langem.
 

mkey

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Guter Whisky!
Auch warm/heiß ein Genuss - mit Gewürzen aromatisiert.... nur die Nase sollte man dann aus dem Glas halten.
 

Alchemyst

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Nikka From The Barrel
- hui, der hat Feuer!
Aber (mit etwas Wasser) wirklich spannend.
Mein erster Blend seit langem.
[/quote]

Jaaa, mein Lieblingsblend:



Nikka From the Barrel ist ein hochprozentiges, hochwertiges japanisches Spitzenprodukt.
Ich habe noch nie einen derartig aufregenden Blend genossen.
... Ein ganz grosser Meisterblend! Klare Kaufempfehlung.

[/quote]
 

mkey

Neues Mitglied
Genau wegen dieser Aussage habe ich ihn mir damals gekauft, und nichts bereut! :)
PLV ist auch super.
 

J-S-Bach

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Hehe, das passt ja!
Das PLV ist wirklich fantastisch!

Kennt ihr noch andere empfehlenswerte Abfüllungen von Nikka?
Im Mai bin ich auf einem Japaner-Tasting, mal sehen was es da so Feines gibt :)
 

Arikael

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Ledaig 10y, die getorfte Version von Tobermory, Isle of Mull.
Interessant, schön eingebundener Torf/Rauch und ziemlich viel Frucht. Hatte fast das Gefühl, er schmecke jünger als er ist, da er neben der Frucht, diese typischen "Grünen" Noten hatte, wie man es bei sehr jungem Whisky z.t. antrifft.
 

Flos-Saftladen

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Marie Brizard Orange Curacao

Ein wirklich schöner Curacao! Gefällt mir besser als Cointreau, zumindest pur, ich bin schon auf diverse Drinks wie Mai Tai oder Margarita gespannt!
 

mkey

Neues Mitglied
Pisco mal 12.
Und wieder festgestellt, das Pisco wirklich eine wundervolle Spirituose ist, die mich sehr begeistert!
 

crackone

Moderator
Garnacha, Pegaso Barrancos de Pizarra 2006. Satte 15 % Vol., eleganter Garnacha. Für FReunde von schönen Pinot NOirs, mir hat er gefallen!
 

crackone

Moderator
Deutz Rosé zum zweiten Mal, ziemlich schwach.

Von der Domaine de la Vougeraie einen 2001er Le Clos Blanc de Vougeot. Eine klassische, schöne Nase, wie sie nur burgundische Chardonnays bieten. Herrliche Tiefe. Die jugendliche Säure war schon zurückgetreten, am Gaumen etwas schlanker als in der Nase. Toller Burgunder!
 

Deliriumjack

Moderator
The Bitter Truth Rye: Nach ca. einem Jahr an der Luft macht der Rye richtig Spaß. Ist nicht mehr vom Holz erschlagen.
 

kaptain

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Projektschluss in der Arbeit, daher gab es heute nach dem Essen ein Glas Champagner: Nicolas Feuillatte - Réserve Particuliére

Ist der erste Champagner, der mir wirklich schmeckt (wobei ich jetzt auch nicht so viel Erfahrung habe). Wirklich lecker!
 

Semyon

aktives Mitglied

Projektschluss in der Arbeit, daher gab es heute nach dem Essen ein Glas Champagner: Nicolas Feuillatte - Réserve Particuliére

Ist der erste Champagner, der mir wirklich schmeckt (wobei ich jetzt auch nicht so viel Erfahrung habe). Wirklich lecker!
So können die Feiertage doch beginnen :)
 

Metalking

Neues Mitglied
Die schönen Seiten des Weinprobenführers.

Gestern nach einer großen Käse und Wein Veranstaltung spät nachts nach Hause gekommen.
Was macht manda am Besten?
Richtig, dekadent sein.

Saint Agur, Brie de Meaux, Stilfser Bergkäse, Eichenrindenalpikoner mit schönem Brot.
Dazu Kerner Wnzersekt und Spätburgunder Barrique *** von der Weinanufaktur Untertürkheim.
So lässts sich leben.
 

mkey

Neues Mitglied
.. spät nachts nach Hause gekommen...
Was macht manda am Besten?
Richtig, dekadent sein.
Saint Agur, Brie de Meaux, Stilfser Bergkäse, Eichenrindenalpikoner mit schönem Brot.
Dazu Kerner Wnzersekt und Spätburgunder Barrique *** von der Weinanufaktur Untertürkheim.

Geiler Typ!
 

mo-thone

Neues Mitglied
So, ich bin dann mal Käse kaufen...
Jetzt hab ich Appetit!
Und Wein? Spätburgunder klingt gut...
^^
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Sierra Milenario 100% Agave Blanco Tequila

Nun also ein Produkt der "furchtbaren 3", den B.P.S.
Zunächst: zum Kauf bewogen hat mich hier definitiv der stark reduzierte Preis! Ein 100% Agave-Tequila für 20 Euro, da kann man vermeintlich nicht viel falsch machen. Die Marke wirft hier natürlich einen wirklich dunklen Schatten, vorurteilsfrei kann man sich einem Tequila dieses Hauses wohl kaum nähern. Viel kann man lesen, auch über die 100% Tequilas von Sierra, es gibt positive Stimmen und viele sehr negative. Nun wollte ich den wirklich günstigen Preis nutzen um mir hier selbst mal ein Urteil zu bilden, wobei ich zum Vergleichen bisher nur den Sauza Hornitos habe, hier ist es:

Die Nase:

klare Agavennote, allerdings weniger Frische und Fruchtigkeit als ich erwartet hätte. Eine leichte Spritigkeit konnte ich ebenfalls ausmachen. Der Sauza Hornitos bietet hier, finde ich, aber sogar mehr.

Der Geschmack:

Auch hier in erster Linie Agave, so wie ich es vom Sauza Hornitos kenne. Leichte Schärfe ist vorhanden, allerdings nicht in übertriebenem Maße wie z.B. beim Standard-Sierra, aber das sollte man bei 100% und fast vierfachem Preis auch erwarten können. Letztlich muss man auch bedenken, dass der Tequila 41,5% vol. hat, das wirkt hier ggü. den häufigen 38% vol. mit rein. Frische und Fruchtigkeit sind auch geschmacklich weniger vorhanden als beim Sauza Hornitos.

Fazit:

Ein durchaus trinkbarer Tequila, der trotz des Namens Sierra zu genießen ist. Nach den Meinungen im Vorfeld hatte ich weniger erwartet. Entscheidend ist aber: ich habe nur ein Vergleichsprodukt. Dieses liegt preislich bei 20 Euro und damit an der untersten Grenze von 100% Agave Tequila. In puncto Frische und Fruchtigkeit konnte dieses den Sierra sogar schlagen, der war eher würziger, was mir aber nicht soo schlecht gefallen hat, das war eben ein bisschen anders.
Der zweite Punkt: regulär kostet dieses Tequila 35 Euro, das sind 15 Euro mehr als der Sauza kostet. Diese Differenz ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt, für 20 Euro wäre der Tequila okay und ich denke dass daraus auch ein Teil der Abstrafung für diesen Tequila resultiert.
Ich werde bald auch den Aha Toro Blanco haben, empfohlen von Kuglblitz, da werde ich nochmal vergleichen. Auch Amate Blanco soll noch folgen.
 

mo-thone

Neues Mitglied
So, ich bin dann mal Käse kaufen...
Jetzt hab ich Appetit!
Und Wein? Spätburgunder klingt gut...
^^
Folgender ist es geworden:
Wein: Kaiserstuhl - Spätburgunder aus Baden - recht lecker zum Käse und zum Brot, mein erster Spätburgunder und einer meiner ersten Weine
Käse 1: Président Carré le Roux - sanft, aromatisch, lecker, schmelzend, weich
Käse 2: Igor Gorgonzola Cremoso - super kräftig, volles Aroma, sehr lecker, viel kräftiger als Käse 1, etwas bissig, lecker mit dem Brot, gut zum Wein

Fazit: lecker schmecker! ;)

@tiga:
Danke für das review. Ich hab selbst seit kurzem den Sauza Hornitos zu Hause und bin so noch mehr gespannt auf den Geschmack.^^
 

mkey

Neues Mitglied
Gestern mal wieder: Trester der Weinmanufaktur Untertürkheim!!

Macht mir einfach jedes mal aufs neue Spaß. Diese Fruchtigkeit, voll, rund und angenehm weich. Für einen
Trester wirklich toll!
Muss ich unbedingt noch im Sour u Collins testen.
 

MixMeMax

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Dreiling Aquavit.

Mein erster Aquavit, den ich getrunken habe. Echt lecker, als Digestiv sicherlich sehr schön.
Sehr sehr mild mit seinen 38,3%, natürlich Kümmel, dazu Ingwer, ein wenig Anis und irgendwie eine auch frische Note.
 

Avarax

Neues Mitglied
Sierra Milenario 100% Agave Blanco Tequila

Ein schöner Tequila um Neulinge an gute Tequilas ranzuführen finde ich. Auffällig finde ich die Süße im Vergleich zu anderen Tequilas. Die macht alle drei der Milenario Range sehr gefällig. In Anbetracht der Positionierung der Marke "Sierra" nah am Massenmarkt ist dies sicher auch für ihre Premiumprodukte eine gute Wahl.

Danke für deinen Test.
 

Metalking

Neues Mitglied

Gestern mal wieder: Trester der Weinmanufaktur Untertürkheim!!

Macht mir einfach jedes mal aufs neue Spaß. Diese Fruchtigkeit, voll, rund und angenehm weich. Für einen
Trester wirklich toll!
Muss ich unbedingt noch im Sour u Collins testen.

2. Juni vormerken.
Mach ich in den Weinerbergen Drinks ;)
 

Tiefenrausch

Neues Mitglied
Cadenhead's JMLR, Hampden Estate, 8 Jahre, 63,2%

Auf diesen Rum habe ich mich als bekennender Hampden-Fan schon sehr gefreut, und nun ist er im Glase. Der blasse goldgelbe Farbton in der Flasche ist identisch mit dem des fünf Jahre älteren HLCF aus der gleichen Distillerie. Dank diesem sind die Erwartungen an den jüngeren Bruder schon sehr hoch. Der Geruch ist geprägt von Banane und Toffee. Auf der Zunge dann keine großen Überraschungen, typisches Hampden-Feeling, aber dünner als erwartet. Der Rum hat Kraft, aber die Vollmundigkeit des HLCF wird nicht mal zur Hälfte erreicht. Dabei wirkt der 3% schwächere JMLR spürbar schärfer. Auch wenn 8 Jahre keine kurze Zeit sind, so scheint doch ein gutes Stück Fassreife zu fehlen. Sie hätten dem Rum sicher gut getan. Nun, das ist Jammern auf hohem Niveau, das angesichts von 50 Euro auch erlaubt sein muss, aber ich spreche hier immer noch von einem hocharomatischen, ausgesprochen leckerem Jamaica-Rum, der dem zu recht hochgelobten Smith&Cross deutlich überlegen ist. Dieser wiederum bietet natürlich das bessere PLV. Ich bin mal gespannt, wie sich der JMLR im Mai Tai macht.

http://www.barfish.de/cadenheads-cask-strength-jmlr-pot-still-jamaica-rum-8-jahre-63vol.html



Edit:
noch 'n Overproof hinterher: Plantation Rum Original Dark 73%, Trinidad. Der rockt auch! Ich wollte ihn schon fast wieder rausschmeißen aus dem Warenkorb, nun bin ich froh, dass ichs nicht gemacht habe.

http://www.barfish.de/plantation-rum-overproof.html
 

lesist

Neues Mitglied
Habe leider keinen Vergleich zum HLCF, finde den JMLR aber sehr ordentlich. Vor allem ist es ein sehr süßlicher Jamaica-Vertreter.
Funktioniert gut im Mai Tai, werde den Rum allerdings nicht nachkaufen denke ich und bin in freudiger Erwartung der nächsten Cadenheads Cask Strength Abfüllung aus Jamaica.
 

Tiefenrausch

Neues Mitglied
Dazu sollte man wissen, dass es die Destillerie Hampden Estate nicht mehr gibt. Es handelt sich also nur noch um Restbestände, danach kommt von da nichts mehr.
 

Flos-Saftladen

Neues Mitglied
Giffard Banane Du Bresil

Der am wenigsten schlechte unter den restlichen absolut unterirdisch, grottigen Bananenlikören!

Diese Aussage hörte ich so oder so ähnlich des öfteren, bevor ich mir diesen Bananenlikör bestellt habe. Zuvor muss ich klarstellen: ich mag Bananen. Sehr gerne! Mein erster Bananenlikör war der Bols Creme de Bananes. Ich fand den wirklich okay. Klar, man schmeckte die lebenswichtigen Vitamine B, A, S und F sofort heraus, aber ich bin jemand, den das bislang weit weniger störte als andere, man ist ja mit Chemie aufgewachsen, und erst jetzt beginne ich im Rahmen unseres Hobbys sensitiv darauf zu reagieren. Ich habe den Bols daher auch verteidigt, warum auch nicht.

Nun also mein zweiter Bananenlikör, diesmal wollte ich alles richtig machen. Wenn es unbedingt sein muss, dann nimm den. Auch das hört man hier gelegentlich. Gesagt, getan. Dass es keinen Bananenlikör geben sollte, der einem größeren Anspruch genügt, das wollte ich so nicht akzeptieren.

Nun also habe ich ihn im Glas: Giffard Banane Du Bresil.

Schon beim ersten riechen stellte ich deutliche Unterschiede fest, selbst meine noch ungeübte Nase überschlug sich dabei. Ein Aroma, das ich als sehr viel natürlicher empfunden habe, stieg mir in die Nase, ein äußerst angenehmes Aroma!
Banane pur, 100%!

Der erste Schluck. Spannung.

"Hui!"

Ein wahrhaft köstliches Vergnügen, und auch hier: der Unterschied ist sofort wahrnehmbar. Der Alkoholgehalt von 25% vol. ist optimal, schafft eine Balance zwischen dem Transport von Geschmack und geringer alkoholischer Schärfe. Ich bin beeindruckt! Banane im Glas! Wirklich schön!

Mein Fazit kann nur lauten, dass hier nicht der Einäugige unter den Blinden der König ist, sondern dass es hier ein Ausnahmeprodukt gibt, dass um sich nichts zu fürchten braucht. Das mag für manchen auf das selbe hinauslaufen, aber der Giffard, um das eben nochmal deutlich zu sagen, hat IMHO zwei Augen. Mindestens ;)
 

Mixael

aktives Mitglied
Mein Fazit kann nur lauten, dass hier nicht der Einäugige unter den Blinden der König ist, sondern dass es hier ein Ausnahmeprodukt gibt, dass um sich nichts zu fürchten braucht. Das mag für manchen auf das selbe hinauslaufen, aber der Giffard, um das eben nochmal deutlich zu sagen, hat IMHO zwei Augen. Mindestens ;)

Du bist Banane ;)
 

Metalking

Neues Mitglied
Champagne de Castellane - Einstieg und Standard Millesime. Einstieg ist ziemlich langweilig und austauschbar. Der Millesime durchschnittlich.

Champagne Launois - nicht gerade freundliches Weingut, aber die probierte Einstiegscuvee war lecker. Nicht herausragend, aber eine PLV-Granate.

Champagne Mailly: Außergewöhnlich, genial. Wunderbares Haus, geniale Philosophie, Spitzenweine zu mehr als fairen Preisen.
Der Brut Reserve Einstieg war schon super und hat Lust auf mehr gemacht.
Die folgenden Brut Millesime 2004, Zero Dosage und Blanc de Noir waren einfach nur fantastisch, filigran, verspielt, komplex. EIn echtes Erlebnis.

Champagne Penet-Chardonnet. Sehr kleines, aufstrebendes Weingut. Wie Mailly Gran Cru, nur 25000 Flaschen. Ausschließlich lange Hefelagerung. Nur sehr trockener Ausbau (ich glaube 8 Gramm Zucker war das Höchste). In den kommenden Jahren einige Einzelparzellenweine.
Der Einstiegswein war etwas gewöhnungsbedürftig im Abgang, aber schon sehr schön. Der darauffolgende Millesime war der Knaller. Knackig trockene, hefig/toastige Aromenbombe. Auch hier waren die Preise einfach wieder wahnsinnig fair.
Ein sehr offenes Weingut. Es wird perfektes Englisch gesprochen und Besuch ist immer willkommen.
Für mich eine echte Entdeckung und wer auf der Barzone in Berlin ist sollte unbedingt an ihrem Stand vorbeischauen und probieren!
 

mkey

Neues Mitglied
Ich beneide dich Metallkönig!
Für mich ist die Welt des Weines und auch des mit Schaum davor noch so verschlossen und undurchsichtig...
 

Metalking

Neues Mitglied
Ich beneide dich Metallkönig!
Für mich ist die Welt des Weines und auch des mit Schaum davor noch so verschlossen und undurchsichtig...

Probieren, probieren, probieren. Dann kommt das ganz von allein. Macht ja auch Spaß :D
 

Milchplus

Neues Mitglied
Greenall Bloom Gin

Sehr weich und fruchtig, geradezu Cassis-artige Noten.
Nichts für Wacholder-Süchtige wie mich und weithin nicht so interessant wie andere moderne Gin-Varianten à la G'Vine oder Saffron.


 

J-S-Bach

Neues Mitglied
Dr. Crusius Riesling Zero 2008. Die Flaschenreife hat Balance und Eleganz gebracht. Schön schön schön!!
Sag mal - woher weiß man eigentlich, wann man eine Flasche Wein noch liegen lassen sollte?
Kaufst du immer 2 Exemplare oder gibts da vllt nen Anhaltspunkt?

Klingt vielleicht blöd, aber hab ich mich schon öfter gefragt.
 

crackone

Moderator
...Ich habe den Wein das letzte Mal vor ca. einem Jahr getrunken. Da war er frischer, fruchtiger, spritziger, aber eindimensionaler. Auch hier hilft nur Erfahrung... Als Faustregel lässt sich festhalten: Rotwein hält länger als Weißwein, aber auch einem guten, säurereichen Weißwein (Riesling zB) können ein paar Jahre in der Flasche gut tun. Meist ist es so, dass billige Weine mit Zeit nur abbauen werden, bessere, auch teurere Weine entwickeln ihren Reiz erst nach der primärfruchtigen ersten Phase.
Burgundischen Chardonnay bspw. wird mit vielen Jahren erst richtig groß.

Aber am Ende des Tages muss man einfach immer mal eine Buddel öffnen und schauen, wie sie gerade schmeckt...
 

J-S-Bach

Neues Mitglied
Danke :)
Aber du machst nicht einen Wein auf, pröpelst den Korken
wieder rein und lässt ihn dann ein Jahr liegen - oder?

Hast du eigentlich nen Weinkeller?
 

Metalking

Neues Mitglied

Danke :)
Aber du machst nicht einen Wein auf, pröpelst den Korken
wieder rein und lässt ihn dann ein Jahr liegen - oder?

Hast du eigentlich nen Weinkeller?

Das wäre eher suboptimal, würd ich nicht tun ;)

Zur Lagerung von Wein: 90-95% der heute hergestellten Weine sind nicht für die Lagerung gemacht/bestimmt.
Bei Weißweinen ala Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc und Weißburgunder würd ich das auch nicht ausprobieren. Die sollen frisch und in ihrer Jugend getrunken werden. Allgemein werden Weißweine meist trinkreif abgefüllt, weswegen sich hier der Longcap als beste Verschlusslösung herausgestell hat.
Weißweine mit viel Säure ala Riesling oder Weißweine mit hohem Alkoholgehalt und speziell aus krassen Jahren wie 2003 können durchaus 5+ Jahre lagern. Speziell mit Weißweinen aus der Würzburger Gegend habe ich lagertechnisch sehr gute Erfahrungen gemacht und habe auch noch ein paar ältere liegen.

Bei Rotweinen gilt immer noch die 90-95% Regel. Auch hier wird der Großteil einfach trinkreif abgefüllt, weswegen auch hier sich der Longcap immer mehr etabliert.
Ich sage einfach mal, dass jeder Rotwein ab 10€ im Normalfall Reifepotenzial hat. Als kleine Faustregel. Es gibt aber auch einige Weine unter diesem Preis die mit der Zeit gewinnen.
Mit der Zeit und mit steigender Erfahrung fällt es einem aber relativ leicht Reifepotenziel zu erkennen und einzuschätzen.
Wenn man sich zu Beginn noch unsicher ist kann man eigentlich ganz gut auf die Empfehlungen des Fachhändler seines Vertrauens hören.

 

hannibal-007

Neues Mitglied
Bei Rotwein kommt es auch auf die Rebsorte an.
Schwarzrieslingweine sind jung meist noch nicht trinkreif (Bein Weinsalon Probe aufs Exempel gemacht und mich da auch lang mitm Winzer unterhalten), bei Spätburgunder wäre ich mit der Lagerung zumindest vorsichtig. Würd ich nicht ohne Empfehlung tun.
 

Freshman

aktives Mitglied
Eine kleine Verkostung, leider suboptimal da wieder viele Zigaretenraucher und vor allem die Zigarrenraucher mit ihrem Nebel alles übertönt habe :mad:

Dos Maderas PX 5+5: Sehr viel Sherry, Holz, rund und Kirsche, schöne Aromen

Quorhum 23jg: Mild, Eiche, Vanille, süss, rund aber sein Geld nicht wert

Dictador XO Insolent: Karamel in der Nase, noch mehr wunderschön ausgebautes Karamel im Mund, glatt, süss aber das war dann auch schon alles. Außer Karamel nichts, um das Geld kauft man sich besser einen Butterscotchlikör und den normalen Dictador.

Banks 5 Island: Arak in Nase und Mund, Zuckerrohr, Gras, etwas Jamaikarum, netter Blend aber kann preislich gesehen dem Blue Bay nicht an.

Zafra 21jg: Quo vadis? Die Enttäuschung des Abend, irgendwie alles aber ohne Konzept und Richtung. Ein Mischmasch zu überzogenen Preisen

J. Bally 12jg Pyramide: Holz, Bitter, Muskat, betäubte irgendwie den Mundraum, öffnet sich leider nur wenig nach einiger Zeit, Grasaromen. Schade hatte mir mehr erhofft.

English Harbour 10jg: Vanille, Holz, rund, leichtes brennen, am Ende leicht Kokos im Abgang, schön.

Plantation Grenada: Sehr süss und mild, Jasmin und florale Noten, leider etwas eintönig und fad.

Charimans Reserve: Die Überraschung des Abends für mich. Sehr schöner, günstiger, rumiger, weicher, runder Rum. Klare Kaufempfehlung

Riviere du mat vieux (die ganz alte Aufmachung):Scharf am Beginn und Ende, im Mittelteil eine sehr fruchtige (Mango-Banane) Note von überreifen Früchten. Etwas strange, dürfte wie Blue Bay die Geister spalten.

Plantation Barbados XO: Kokos, ich dachte ich trinke Malibu, sehr süß rund weich, ein echter Frauenrum

London Dry Gin No.3: Erinnert etwas an Martin Miller WS, grüne, grasige Waldaromen, Zitrusfrüchte, schönes Aroma, nicht ganz so toller Mittelteil, stärker wieder im Abgang. Überteuert aber gut

Sacred Gin: Aromenflach, war aber das letzte Sample, kann ich nicht empfehlen

Gin Mare: Mediteraner Geruch nach Oliven, Thymian, Rosmarin, Oregano und zwar wirklich intensiv. Im Geschmack das selbe, interessant aber sehr individuell. Im Martini müsste man dann wohl eine Cocktailtomate versenken.

Josephine Gin: Sehr floral, orangig, süss, wie die Marketingabteilung schreibt ein Gin für Frauen.

Don Julio Anejo: Sehr schöner eleganter, agaviger, runder, leicht holziger, etwas blumiger Tequila

La Cofradia Anejo (in der hässlichen Flasche): Trocken, leicht Agave, etwas karamell, alkoholisch aber ohne wirklichen Charakter. Schmeckt fast dünn und wässrig, ohne Ecken und Kanten. Für Anfänger ok, mir zu langweilig

Skinos Mastiha: Ein Likör aus griechischem Sprit mit dem Harz des Mastiha Baumes versetzt. Sehr süss, minzig, grasig, floral, ein bischen zitronig. Muss man nicht.

Suntory Yamasaki 12jg: Schöner, eleganter, wenn auch nicht sofort zugänglicher japanischer Whiskey. Nikka from the barrel gefällt mir aber besser und ist günstiger allerdings bin ich noch unerfahren in Sachen Single Malts und Scotch.
 

Metalking

Neues Mitglied
Bei Rotwein kommt es auch auf die Rebsorte an.
Schwarzrieslingweine sind jung meist noch nicht trinkreif (Bein Weinsalon Probe aufs Exempel gemacht und mich da auch lang mitm Winzer unterhalten), bei Spätburgunder wäre ich mit der Lagerung zumindest vorsichtig. Würd ich nicht ohne Empfehlung tun.

Schwarzriesling ist allgemein nie trinkreif :D
 

crackone

Moderator


Bei Rotwein kommt es auch auf die Rebsorte an.
Schwarzrieslingweine sind jung meist noch nicht trinkreif (Bein Weinsalon Probe aufs Exempel gemacht und mich da auch lang mitm Winzer unterhalten), bei Spätburgunder wäre ich mit der Lagerung zumindest vorsichtig. Würd ich nicht ohne Empfehlung tun.
[/quote]

Schwarzriesling ist allgemein nie trinkreif :D
[/quote]

Aber klar!!!

In bester Form....
 

Metalking

Neues Mitglied



Bei Rotwein kommt es auch auf die Rebsorte an.
Schwarzrieslingweine sind jung meist noch nicht trinkreif (Bein Weinsalon Probe aufs Exempel gemacht und mich da auch lang mitm Winzer unterhalten), bei Spätburgunder wäre ich mit der Lagerung zumindest vorsichtig. Würd ich nicht ohne Empfehlung tun.
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Schwarzriesling ist allgemein nie trinkreif :D
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Aber klar!!!

In bester Form....
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Also gut. Gerne akzeptiert ;)
 

Semyon

aktives Mitglied
@ Freshman: Vielen Dank für Deine Tasting-Eindrücke! Über den Chairman´s Reserve habe ich schon viel Gutes gelesen. Nun bin ich überzeugt; bei der nächsten Bestellung wird der mit in den Warenkorb wandern.
 

Tiefenrausch

Neues Mitglied



Bei Rotwein kommt es auch auf die Rebsorte an.
Schwarzrieslingweine sind jung meist noch nicht trinkreif (Bein Weinsalon Probe aufs Exempel gemacht und mich da auch lang mitm Winzer unterhalten), bei Spätburgunder wäre ich mit der Lagerung zumindest vorsichtig. Würd ich nicht ohne Empfehlung tun.
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Schwarzriesling ist allgemein nie trinkreif :D
[/quote]

Aber klar!!!

In bester Form....
[/quote]

Na schön, in der Form...
 

Freshman

aktives Mitglied
@ Freshman: Vielen Dank für Deine Tasting-Eindrücke! Über den Chairman´s Reserve habe ich schon viel Gutes gelesen. Nun bin ich überzeugt; bei der nächsten Bestellung wird der mit in den Warenkorb wandern.
Aber gerne doch! Mit Chairman's machst du echt nichts falsch, sogar Crackone hat ihn schon gelobt.
 

Metalking

Neues Mitglied
Lasst uns einfach ein Dogma aufstellen. Ist ja ganz einfach.
Schwarzriesling könnte auch mit anständigem Spätburgunder ersetzt werden und Pinot Meunier kann je nach vinifizierenden Fähigkeiten ein genialer Bestandteil einer Cuvée sein.
 

Milchplus

Neues Mitglied
Cadenhead's Classic Gin
Tastet sich sanft heran und explodiert dann. Wacholder überall, die 50% merkt man.
Geiler Stoff, wenn man es klassisch mag.
 

exator

Neues Mitglied
War auch mal wieder in Frankreich:

1x Clément Rhum Agricole Blanc 50% 500ml (10€)
Mein erster Agricole Blanc. Eingentlich bin ich kein Cachaca Fan, aber der erste Eindruck ist schon recht positiv.
Kommt sicherlich ganz gut an in Caipi/Ti Punch.


1x Dillon Très Vieux Rhum VSOP 700ml (21€)
Das ist schon viel mehr mein Fall. Sehr interessant wie die Fasslagerung ne Spirituose umkrempeln kann.
Für den Preis auf jeden Fall empfehlenswert.
Ich glaube an so nen Rhum hat Trader Vic für den Mai Tai gedacht...


Bin mal gespannt wie die sich im Drink schlagen.
 

MJM

Neues Mitglied
Irgendwie fehlt noch ein Thread für Bier... ;)
Zum grillen habe ich ein Weltenburger Pils getrunken, für mich als nicht gerade Pils-Fan war es zu bitter.
Da trinke ich lieber Lammsbräu Edel Pils.

Danach habe ich endlich einmal die Flasche Rotwein geöffnet die ich zum Abitur bekommen habe:
Terre de Barolo - Co. Tra. Pro. Soc. Coop. Agr. - Barolo - Jahrgang 2003 - 14%
Farbe: dunkles Rot an Blut erinnernd
Geruch: schwer mit Holznoten
Geschmack: trocken und kräftig etwas Johannisbeere
Allgemein kein schlechter Wein aber auch nach etwas längerer Zeit an der Luft blieb er hinter meinen Erwartungen zurück.
Auf jeden Fall kein Wein von dem man mal so eben zwei Flaschen leert. ;)
 

MartinC

Neues Mitglied
Gestern auf der 1. Schweriner Bierbörse:

Augustiner Edelstoff
Augustiner Dunkel
Augustiner Weissbier
Zywiec Porter
Spezial Rauchbier
Guinness
Neuzeller Klosterbräu: Schwarzer Abt
Weltenburger Weißbier hell
 

crackone

Moderator
Zum pochierten Rinderfilet (und dem Comté danach) einen 2006er Pommard von Patriarche et Fils. Sehr passende, burgundisch-elegante Weinbegleitung. Ich liebe die Pinots von dort.... die feinsten der Welt. War trotzdem noch mit einer guten Kraft versehen, der Pommard.
Und zum Digestif begleitet gerade ein Schluck Zaya den Espresso....
 

Freshman

aktives Mitglied
Zum pochierten Rinderfilet (und dem Comté danach) einen 2006er Pommard von Patriarche et Fils. Sehr passende, burgundisch-elegante Weinbegleitung. Ich liebe die Pinots von dort.... die feinsten der Welt. War trotzdem noch mit einer guten Kraft versehen, der Pommard.
Und zum Digestif begleitet gerade ein Schluck Zaya den Espresso....
Du Ar*** ich lese das gerade während meine Tiefkühlpizza im Backrohr liegt ;D
 

MJM

Neues Mitglied


Lammsbräu Edel Pils
Auf jeden Fall kein Wein Bier von dem man mal so eben zwei Flaschen leert. ;)
[/quote]

;D

schmeckt mir garnicht ;)
[/quote]

:D Jedem das seine!
 

Semyon

aktives Mitglied
Der Ardbeg Alligator ist eingetroffen und wurde prompt untersucht (als Gegenprobe gab es einen Dram vom Ten). Hier meine erste Einschätzung:

Farbe: Deutliches Bernstein. Viel viel dunkler als der zehnjährige und sogar dunkler als der 1977er.
Nase: Verhalten rauchig. Ein leicht metallischer Einschlag. Es fehlen die Ardbeg-typischen Zitrusnoten.
Geschmack: Ohne Wasser: Adstringierend, dann wärmend. Das Alter kann ich nicht schätzen, ich halte ihn aber für nicht ganz ausgereift. Bis hierin fällt der Alligator mE gegenüber dem zehnjährigen deutlich ab. Mit Wasser: Etwas Süße, wenngleich weniger als beim zehnjährigen. Sauberes Mundgefühl, jetzt auch körperreicher . Der Rauch ist immer noch recht verhaltend. Mir fehlt die Fruchtigkeit.

Mein Fazit: Hm, haut mich nicht gerade vom Hocker. Ein gut bereiteter Whisky, ja, aber ich suche vergeblich nach der Aussage dieses Destillats. Ich fühle mich an die Feis of Isle-Abfüllung von 2009 erinnert, mit der bin ich auch nicht warmgeworden. Vielleicht sind stark getoastete Fässer einfach nicht mein Ding.
 

Century

Neues Mitglied
Danke Semyon für deine super Beschreibung. Bin schon die ganze Zeit am überlegen ob ich ihn nehme oder nicht.
 

Century

Neues Mitglied
OK ich kaufe ihn mir und werde mir mein eigenes Urteil bilden, ist sowieso am besten, also selberprobieren.
 

Semyon

aktives Mitglied
Schau doch mal in den einschlägigen Whiskyforen nach, dort wird der Alligator zur Zeit geteilt.
 

Semyon

aktives Mitglied
Er kommt ja ohnehin als reguläre Abfüllung im Herbst auf den Markt.


Warum man dann überhaupt noch eine Committee-Abfüllung lanciert, erschließt sich mir nicht wirklich. Beim Corryvreckan hat man die Committee noch testen lassen und nach der Meinung befragt. Und erst, nachdem die Committee durchweg begeistert war, hat man sich entschlossen, eine reguläre Abfüllung folgen zu lassen. Nun wirft man 10.000 oder mehr Flaschen als Committee-Abfüllung auf den Markt und kündigt zeitgleich an, dass es die Flasche auch als "gewöhnlich" Abfüllung geben wird. Da ist Laphroaig konsequenter: Die FOL-Abfüllungen sind tatsächlich nur den FOL vorbehalten. Im Einzelhandel wird man sie niemals finden. Irgendwie finde ich das schöner...

Edit: @ oscomp: Dein Link bezieht sich auf den "internationalen" Shop, da ist der Alligator wohl schon ausverkauft. Im "deutschen" Onlineshop (mkeys link) kann man ihn noch bestellen. Hier erfolgt der Versand über den deutschen Vertrieb (LVMH) aus Deutschland, und es haben auch nur deutsche Kunden Zugriff. Ein seltenes Glück für deutsche Kunden. :)
 

Flos-Saftladen

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Im Einzelhandel wird man sie niemals finden. Irgendwie finde ich das schöner...

Aus Sammlersicht kann ich das verstehen. Aber als Mensch, der die Sachen einfach nur trinken möchte, finde ich es unendlich schade, dass so viel guter Stoff nur limitiert zu erstehen war und ist (Appleton MBL, 30, 250th; Cadenheads Cask Strength 66,2% 13 yo Hampden Estate,...). Die können ja meintetwegen teurer sein, aber dass sie überhaupt nicht zu beziehen sind und unter denen verteilt werden, die am meißten bieten können, das ist einfach schade!

EDIT: war jetzt nicht direkt auf den Whisky bezogen, eher allgemein, da wird ja jeder seine Produkte haben...
 

kaptain

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Bei manchen Produkten wie Cadenheads Cask Strength 66,2% 13 yo Hampden Estate ist die Verfügbarkeit einfach eingeschränkt und daher kann nicht mehr verkauft werden.

Aber dank Rum-Fire haben wir ja bald einen guten Ersatz. :)
 

Metalking

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In Facebook schon erwähnt, aber hier noch gar nicht merke ich gerade.

Aus Frust über mein zu Hause verbrachtes WE und die leichte Depression, die beim Lesen diverser Einträge aufkamen, hatte ich beschlossen eine "Kellerleiche" aufzumachen.
Also runter ans Weinregal...an den echten Kellerleichen vorbei uns zu den noch potentiell genießbaren Weinen.
Von den 97er und 98er Bordeaux konnte ich mich zum Glück losreißen, sonst hätte ich mich danach vermutlich auf ewig gehasst.

Gelandet bin ich dann bei einer ominösen Flasche Rotwein. 2002 war zu lesen. Pempranillo, Gran Reserva. Der Name des Hauses schon sehr verschwommen, müsste ich mal näher analysieren.
Naja öffnen schadet nicht. Und siehe da: Ein super Wein. Das Holz war natürlich erwartungsgemäß sehr dezent und kaum noch wahrzunehmen, aber es eröffnete sich eine wahnsinnige Fruchtbombe. Ein Wein wie aus einem Guss.
Normalerweise bin ich ja ein Freund von "Ecken und Kanten" und viel Charakter.
Aber dieser Wein hat sich einfach zu einer wunderbaren Einheit entwickelt. Muss unbedingt noch im New York Sour getestet werden.

Wieder mal ein schönes Kellerleichenerlebnis. Sehr lehrreich und es hat Spaß gemacht!
Die miese Laune hat es jedoch nur kurzzeitig verfliegen lassen ;)
 

oscomp

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@Semyon: Jo, das war mir schon klar, ich hab ihn ja im deutschen Shop gekauft ;)
Doch irgendwie traue ich der Angabe im deutschen Shop nicht.

Die Comittee Bottlings 'for discussion' sind in meinen Augen schon noch etwas interessanter als die reguläre Abfüllung.
Und was ich hab', das hab' ich. Denn die reguläre Abfüllung ist auch limitiert (etwa 40000 Flaschen)
http://www.whisky-drinker.com/2011/06/02/ardbeg-alligator-available-to-fans/

Ich hatte den Alligator übrigens in Wien dabei. Nur begeisterte Stimmen.
Natürlich spricht das nicht gegen Deinen Geschmack, Semyon, den de gustibus non est disputandum.
Ich möchte damit nur möglichen Interessenten, die nun etwas verwirrt sein könnten, wieder auf die Spur bringen ;)
 

Semyon

aktives Mitglied
Ich hatte den Alligator übrigens in Wien dabei. Nur begeisterte Stimmen.
Natürlich spricht das nicht gegen Deinen Geschmack, Semyon, den de gustibus non est disputandum.
Ich möchte damit nur möglichen Interessenten, die nun etwas verwirrt sein könnten, wieder auf die Spur bringen ;)

Nun ja, ich bin ein ausgesprochener Ardbeg-Fan und hatte dementsprechend eine besonders hohe Erwartung. Diese wurde (noch) nicht erfüllt. Wenn ich den Alligator solo probiert hätte, würde ich vielleicht auch anders geurteilt haben (der zehnjährige "Sparringspartner" stammt übrigens noch aus 2005). Vielleicht lag es auch nur an meiner Tagesform...

Aber wie Century schon richtig gesagt hat, am besten macht sich jeder selbst ein Bild davon. Dazu kann ich in der Tat auch nur ermutigen! Nur sollte man ergebnisoffen sein. ;)
 

Flos-Saftladen

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Bei manchen Produkten wie Cadenheads Cask Strength 66,2% 13 yo Hampden Estate ist die Verfügbarkeit einfach eingeschränkt und daher kann nicht mehr verkauft werden.

Aber dank Rum-Fire haben wir ja bald einen guten Ersatz. :)

Bitte erhelle mein Unwissen :) Gerne auch im Rum-Thread... Was heißt "Verfügbarkeit eingeschränkt"? Bezieht sich das nur auf Deutschland, Europa,... und ist in den USA z.B. noch zu bekommen? Wer oder was ist Rum-Fire?
 
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