Old Sour
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In diesem Monat habe ich mich intensiv mit Cheong auseinandergesetzt. Das ist eine südkoreanische Haltbarkeitstechnik, verwandt mit der Oleo-Saccharum-Methode. Dabei wird ein Ingredient zum Eigengewicht mit Zucker vermengt und ein paar Tage stehen gelassen.
Ich habe mich an die Bananen gewagt, besser gesagt: an die Bananenschalen. Der Zucker entzieht den Schalen durch Osmose die gesamte Feuchtigkeit und die ätherischen Öle. Ich lasse das Ganze etwa zwei bis drei Tage durchziehen, bis sich der Zucker komplett verflüssigt hat. Das Resultat ist ein hochviskoser Sirup, der nicht nach künstlicher Süsswarenbanane schmeckt, sondern nach echter Frucht mit einer fast schon floralen Würze.
Durch den extrem hohen Zuckergehalt ist der Sirup ohnehin sehr stabil. Da ich aber kein Fan von bösen Überraschungen im Kühlschrank bin, füge ich dem fertigen Sirup ca. 10% seines Gewichts an Reinalkohol hinzu. Das verändert das Aroma kaum, wirkt aber wie ein Schutzschild gegen Verderb. So hat man ein Konzentrat, das lange Zeit einsatzbereit bleibt – was gerade in der Hobbybar ein schöner Vorteil ist.
Selbst jetzt im Dry January ist der Sirup ein Gamechanger. Ich habe meiner ständigen Begleitung einen Whiskey Sour mit Lyre’s American Malt, versetzt mit dem Bananensirup, geshaked. Kam sehr gut an und gibt dem alkoholfreien Drink eine beeindruckende Tiefe.
Ich habe mich an die Bananen gewagt, besser gesagt: an die Bananenschalen. Der Zucker entzieht den Schalen durch Osmose die gesamte Feuchtigkeit und die ätherischen Öle. Ich lasse das Ganze etwa zwei bis drei Tage durchziehen, bis sich der Zucker komplett verflüssigt hat. Das Resultat ist ein hochviskoser Sirup, der nicht nach künstlicher Süsswarenbanane schmeckt, sondern nach echter Frucht mit einer fast schon floralen Würze.
Durch den extrem hohen Zuckergehalt ist der Sirup ohnehin sehr stabil. Da ich aber kein Fan von bösen Überraschungen im Kühlschrank bin, füge ich dem fertigen Sirup ca. 10% seines Gewichts an Reinalkohol hinzu. Das verändert das Aroma kaum, wirkt aber wie ein Schutzschild gegen Verderb. So hat man ein Konzentrat, das lange Zeit einsatzbereit bleibt – was gerade in der Hobbybar ein schöner Vorteil ist.
Selbst jetzt im Dry January ist der Sirup ein Gamechanger. Ich habe meiner ständigen Begleitung einen Whiskey Sour mit Lyre’s American Malt, versetzt mit dem Bananensirup, geshaked. Kam sehr gut an und gibt dem alkoholfreien Drink eine beeindruckende Tiefe.