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Entstehung eines Rye Pale Ales: Heimbrauen in Bildern (Achtung: Lange Ladezeit)
da vor kurzem des Thema Homebrewing kurz andiskutiert wurde (hier), habe ich bei meinem gestrigen Brautag mal ein paar Bilder gemacht, die meine "Heimbrauerei" in Aktion zeigen.
Gebraut habe ich ein Rye Pale Ale angelehnt an dieses Rezept:
Zutaten (unvollständig):
Maischen:
Läuterkonstruktion mit Panzerschlauch:
Läutern:
Treber:
Hopfen kochen:
Hopfen seihen:
Alles in allem noch sehr ausbaufähig und verbesserungsbedürftig. Es läuft zwar an jedem Brautag irgendetwas nicht wie geplant, aber trotzdem ist es erstaunlich, was für gute Ergebnisse man mit so einfachen Mitteln erzielen kann.
Heute morgen habe ich die Hefe angestellt. Jetzt heißt es erstmal ~10 Tage Hauptgärung, dann in Flaschen Abfüllen und ~10 Tage Nachgärung und dann nochmal weitere ~10 Tage Kaltreifung.
Man muss ja richtig Geduld aufbringen, biss man es genießen kann. Ganze 30 Tage
Dann schonmal guten Durst
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Danke, den hab ich.
Ja, Geduld muss man haben. Leider . Die 30 Tage sind eher das Minimum. Es gibt auch Biertypen, die mehrere Monate gelagert sein wollen.
[/quote]
Sei froh dass du keinen gelagerten Rum angesetzt hast
Die gibt es. Noch schmeckt das Bier etwas "jung", ein wenig mehr Reifezeit kann ihm nicht schaden. Schön hopfig, wobei Hopfenaromen-/bitterkeit bei Selbstgebrautem tendenziell mit der Zeit weniger werden. Das Roggenmalz schmecke ich nicht heraus, wobei ein Vergleich mit einem ähnlichen Bier ohne Roggenmalz evtl. aufschlussreich wäre.
Leider habe ich für die Nachgärung aufgrund eines Rechenfehlers zu wenig Speise verwendet, weshalb das Bier etwas schal geworden ist. Was für ein englisches Ale aber auch nicht ganz unpassend ist.
Ich würde ja ein Foto einstellen, aber leider bildet sich wegen dieses Fehlers keine ansehnliche Schaumkrone. Schmecken tut's trotzdem und ich bin gespannt, wie es sich im Laufe der Zeit verändern wird.
Anscheinend war die Ursache für das schale Bier weniger die zu kleine Speisemenge als eher der Umstand, dass sich die Speise nicht richtig mit dem Jungbier vermischt hat. Einige Flaschen sind sehr gut karbonisiert, die ein oder andere schäumt sogar über.
Hier mal ein Handy-Foto meines "Fußballbiers" für heute Abend. Schmeckt sehr lecker.