Rechtliches zum Verkauf selbsthergestellter Sirups in Bars.

Avarax

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Eben las ich auf Junsas Blog das schmucke Rezept des Rum-Traube-Nuss, welcher Rosinensirup verwendet.

Nun scheint mir das ein schöner Kandidat zu sein, den ich zunächstmal zu Hause ausprobieren werde und wenn er so gut ist wie Cocktails Old Fashioned verspricht eventuell als Cocktail des Monats im Luftschloss anbieten möchte.



Da stellt sich mir die grundlegende Frage:
Darf ich bei mir zu Hause in der Küche hergestellte Sirups, komplett aus Zutaten die lebensmittelkontrollierten Quellen (-> Supermarkt) entspringen, die ich unter Beachtung von Hygienestandards wie ausgekochten Flaschen abfülle in der Bar an Gäste verkaufen in Form von Mixgetränken?

In den USA an der Westküste scheint das ja zur Zeit ein recht brisantes Thema zu sein.
 
Ich würde mal sagen, dass das in Ordnung geht, wenn du das in der Bar herstellst. (Gibt doch genug Bars mit eigenen infusionen und Sirups...) Wenn das aber von irgendwo her kommt sehe ich das eher kritisch.
Ich denke mal das die Barbesitzer dazu bestimmt etwas wissen (Triobar oder Jörg Meyer).
 
Ich denke auch das es problemlos möglich sein sollte, jeder Koch macht nichts Anderes, er verarbeitet auch Produkte und setzt diese seinen Gästen vor. Wieso also nicht auch ein Bartender?

PS: Zum Rosinensirup Rezept, bei mir haben am besten folgende Verhältnisse funktioniert: 200g Rosinen, 500ml Wasser, 500g Zucker
 
Ich denke auch das es problemlos möglich sein sollte, jeder Koch macht nichts Anderes, er verarbeitet auch Produkte und setzt diese seinen Gästen vor. Wieso also nicht auch ein Bartender?

Genau das ist in den USA aber das Problem bzw. wird diskutiert, zumindest bei selbst gemachten Dingen mit Alkohol: Es geht dabei aber eher weniger um Hygene, sondern um das "rumpfuschen" mit Alkohol.
 
In den USA kommen diese Gedanken noch aus den Prohibitions-Tagen und es sollte verhindert werden, dass Moonshine (Schwarzgebrannter) "trinkbar" gemacht werden könne.
 
Zum Rezept:
Habe Rum-Traube-Nuss mal ausprobiert und finde diese Variante die ich beim zweiten Versuch gemixt habe deutlich besser, mir hat etwas Schokolade und Süße (darf ruhig ein süßer Drink sein, wie ich finde) gefehlt:


4 cl Mozart Dry
2 cl Jamaika Rum
2 cl Rosinensirup
1 cl Frangelico
1 cl Limettensaft


Originalrezept:
3 cl Mozart Dry
3 cl Jamaika Rum
1,5 cl Rosinensirup
1 cl Frangelico
2 cl Limettensaft



Rosinensirup: 300 ml Wasser, 300 g Zucker und 250 g Rosinen unter Rühren zum Kochen gebracht. Die heße Mischung in den Blender gegeben und sehr lange und fein püriert. Gesiebt (bei so viel Rosinen kann das seeeehr lange dauern :D) und abgefüllt.


Mit obigem Rezept werde ich ihn denke ich als Cocktail des Monats April anbieten.
 
Den Limettensaft fande ich im Originalrezept auch zu vordergründig.
Werde bei Gelegenheit mal deine Version testen.
 

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