Rezept: Sours mit Orangensaft?

mixitall

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Hallo!

Ich habe in letzter Zeit oft Vodka Sour/Rum Sour aufgetischt bekommen, die Zitronensaft, Zucker (Puderzucker, Zuckerlikör?) und Orangensaft enthalten haben. Schmeckt mir ziemlich gut, ist aber kein klassisches Rezept. Hat jemand ein erprobtes Rezept für so einen Sour? Würd mich echt freuen, da irrsinnig lecker.

ligrü
 
Rum Sour ist der klassische Daiquiri,
zB
5 cl HC 3
3 cl Zitronensaft frisch
2 cl Zuckersirup

Aber noch besser sind eigentlich die ganzen Fruit Daiquiris, mit Erdbeere, Himbeere, Pfirsich etc....
 
Ich meinte ein Rezept mit ORANGENSAFT;-) aber danke für den eintrag!
 
Ach so, das klang jetzt als wenn Du ein klassisches Sour-Rezept suchst mit Zitronensaft und Zuckersirup.

Ich hab schon mal ein Rezept für einen Whiskey Sour mit Bourbon gesehen, wo Osaft drin war, aber wo das war... ::)
 
scheint echt a eigenkreation in graz zu sein *g* ich glaub i werd mich an den barkeeper wenden, und schaun, ob ich das rezept aus ihm rauskitzeln kann...i hab schon das internet durchforstet...i find a nix, und daheim herumprobieren..da gehen viele resourcen verloren

danke!
 
Kennst Du denn nicht die BIBEL??? Das "1000-Cocktails"-Buch von Franz Brandl? Evtl stehn da auch solche Rezepte drin. Wäre als erstes Buch rundum empfehlenswert, Preis hält sich in Grenzen.
 
:-) dachte "die bibel" ist von schumann? ->"american bar"

es gibt scheinbar die unterschiedlichsten glaubensrichtungen...hehe...danke für den buchtipp, ich spar aber gerade auf den schumann hin (35 euros)
 
Hm, also bei hobbymixer, meiner Wenigkeit und ein paar anderen ist Brandls Buch die "Bibel". Das American Bar kenn ich... für den Preis ist zuwenig drin. In der Preisklasse unter 20 Euro wäre die Bibel demnach die Empfehlung schlechthin, zumal auch die Rezepte ganz ordentlcih sind, bei manchen Büchern sträuben sich einem ja die Haare....
 
NEIN NEIN NEIN
--> Handlexikon der Getränke (Band 1) ! ! !
 
Dann zeig mir mal nen Laden, wo es das (fabrikneu bis neuwertig) unter 20 Euro gibt! Die Bibel kostet ja 15 Euro...!
 

Rum Sour ist der klassische Daiquiri,
zB
5 cl HC 3
3 cl Zitronensaft frisch
2 cl Zuckersirup

Aber noch besser sind eigentlich die ganzen Fruit Daiquiris, mit Erdbeere, Himbeere, Pfirsich etc....

Das ist der Rum Sour, der Daiquiri ist mit Limettensaft. Pur, relativ sauer und in großen Mengen am besten.
6cl HC3
3cl Limettensaft
1cl Zuckersirup
 
Ob Zitronen- oder Limettensaft ist eine Frage der Weltanschauung.... ebenso wie zB beim Cuba Libre oder Margarita... manche nehmen Limette, manche Zitrone.
 
hab amal eins gefunden - juhu!
Alkoholika:
6 cl Vodka
Nichtalkoholika:
2 cl Läuterzucker
1 cl Orangensaft (Rottaler Fruchtsaft)
4 cl Zitronensaft

Garnitur:
1 Trinkhalm
1 Cocktailkirsche
2 Eiswürfel
1 Zitronenscheibe
 
so hier wäre ein Rezept mit Bourbon wie ich schon weiter oben erwähnte:

5 cl Jim Beam,
3 cl Zitronensaft,
1 cl Orangensaft,
1 cl Zuckersirup
 
Dann zeig mir mal nen Laden, wo es das (fabrikneu bis neuwertig) unter 20 Euro gibt! Die Bibel kostet ja 15 Euro...!

Für was Gutes muss man (leider) auch ziemlich viel hinlegen :-\
:
 
Also wenn auf irgendein Cocktailbuch die Bezeichnung Bibel paßt, dann auf den Schumann! Schon allein das äußere Erscheinungsbild rechtfertigt dies. Für mich ist aber auch der Inhalt den Namen Bibel wert. Im Allgemeinen verzichte ich aber darauf von der "Bibel" zu sprechen, da jeder seine eigene Vorstellung hat, was seine Bibel ist. Mich würde es freuen, wenn einige andere ehrenwerte Mitglieder dieser "Gemeinde" es ebenso halten würden! Danke!

Zurück zum Thema: Der Amaretto Sour wird in der Regel mit Orangensaft gemacht.

Amaretto Sour
4 cl Amaretto
3 cl Zitronensaft
3 cl Orangensaft
 

:-) dachte "die bibel" ist von schumann? ->"american bar"

es gibt scheinbar die unterschiedlichsten glaubensrichtungen...hehe...danke für den buchtipp, ich spar aber gerade auf den schumann hin (35 euros)
Es kommt drauf an was man erwartet. Brandels Buch ist nur ein Sammelsurium von Rezepten (fast). In "American Bar" steht schon mehr drin. Außerdem hat es dem namen auch vor allem wegen seiner bibelähnlichen Form.
 
Es kostet zwar mehr wie das doppelte "meiner Bibel", aber es ist nicht mehr als das doppelte drin. Aber wenn man die Mikroökonomie einer großen Glaubensgemeinschaft so betrachtet, ist da bei viel Aufwand auch wenig drin.

Im Schumann sind auch Rezepte drin und Warenkunde, genau wie beim Brandl, nur halt anders unterteilt. Jede Rezeptsammlung könnte man so als Sammelsurium bezeichnen.
 
Ob Zitronen- oder Limettensaft ist eine Frage der Weltanschauung.... ebenso wie zB beim Cuba Libre oder Margarita... manche nehmen Limette, manche Zitrone.

Das hab ich ja noch nie gehört. Wenn ich ein einer Bar einen Daiquiri mit Zitronensaft bekommen würde, dann würde ich den zurückgehen lassen!
 
In dem Fall würd ich sagen, Du hast nicht auf die Barkarte geguckt respektive die Zutaten. Und eine Bar wo die fehlen meide ich sowieso bzw trinke dann lieber ein Bierchen.

 
Ob Zitronen- oder Limettensaft ist eine Frage der Weltanschauung....
Es ist wohl eine Frage der Weltanschauung, ob man es lieber so oder so mag. Allerdings sollte man dann das dementsprechende Getränk bestellen. BringitoN hat es schon richtig gesagt: Mit Limettensaft ist es ein Daiquiri, mit Zitronensaft ein Rum Sour.
 
Da es keine weltweit gültige Norm für Rezepte gibt, hat man eben auch verschiedene Versionen, obs jetzt die Zitronen-/Limetten-Frage ist oder die einzelnen Rezeptbestandteile wie beim SOTB zB.... es wird unterschiedlich gemixt und man muß sich eben entscheiden was man will.

Wer behauptet, daß es nur mit Limettensaft ein Daiquiri ist, soll bitte den Beweis antreten. Das dürfte aus o.g. Gründen aber sehr schwer werden, also ist es eine persönliche Sichtweise.
 
Das ist ganz einfach: Der Daiquiri wurde 1898 auf Kuba erfunden mit den drei Bestandteilen Rum (einheimischer natürlich), Rohrzucker, Limettensaft. Zitronen waren zu dieser Zeit dort unbekannt, da die Limette einheimisch ist und die Zitrone erst später aus Europa importiert wurde. Selbst heute findet man nur wenig Zitronen in Kuba.

Der Sour hingegen kommt aus dem amerikanischen Umfeld. Hier wird klassischer weise eine Spirituose mit Zitronensaft und Zucker gemischt.

Daß man es auch anders machen kann ist klar, aber das sind die Urprünge. Im Fall von Rum gibt es halt für jede der beiden Varianten bereits ein eigenständiges Rezept, also warum soll man dieser Benennung nicht folgen?
 
Es kostet zwar mehr wie das doppelte "meiner Bibel", aber es ist nicht mehr als das doppelte drin. Aber wenn man die Mikroökonomie einer großen Glaubensgemeinschaft so betrachtet, ist da bei viel Aufwand auch wenig drin.

Die Rezeptanzahl ist zwar weniger, dafür sind aber nicht so viele Rezepte gleicher Art (bei Brandl ziemlich oft z.B. Sahne + Spirituose + Spirituose) und der nicht-Rezept-Teil kann man nicht mit dem bei Brandl vergleichen. Brandl ist ein reines Rezeptbuch.
Du kannst es ja Rezept-Bibel nennen ;D (naja, die wahre Rezept-Bibel ist ja online)
 
Ja, ich sehe das wie Tiefenrausch.

Ich trinke sogar ab und zu einen Rum Sour, aber ein Daiquiri ist schon etwas feines ;D
 
@dravo:
der Brandl hat auch Warenkunde drin, wennauch nur die Basics. Ein reines Rezeptbuch ist er nicht.
Die persönliche Rezeptdatenbank, die man über die Jahre ansammelt, ist eh am wichtigsten find ich. Man guckt dann doch öfter rein wie in die Bibel, welche das dann auch immer für einen ist.

Was die Benennung der Cocktails angeht, wenn ich mich streng an den "Erfinder" halte, zumindest der das für sich beansprucht, dann dürften auch nicht so viele grundverschiedene Varianten, wo teilweise wesentliche Rezeptbestandteile fehlen, existieren. Zumindest nicht unter "dem" Namen. Aber leider ist da eben dermaßen Wildwuchs, der überhaupt nicht kontrolliert werden kann, weil er keinen rechtsgültigen Normen unterliegt.
 
Tja, dann sollten wir uns als Teil der begriffsprägenden Gemeinschaft vielleicht nicht am Wildwuchs beteiligen, sondern Aufklärungsarbeit leisten.
 
Das ist ganz einfach: Der Daiquiri wurde 1898 auf Kuba erfunden mit den drei Bestandteilen Rum (einheimischer natürlich), Rohrzucker, Limettensaft. Zitronen waren zu dieser Zeit dort unbekannt, da die Limette einheimisch ist und die Zitrone erst später aus Europa importiert wurde. Selbst heute findet man nur wenig Zitronen in Kuba.

Der Sour hingegen kommt aus dem amerikanischen Umfeld. Hier wird klassischer weise eine Spirituose mit Zitronensaft und Zucker gemischt.

Daß man es auch anders machen kann ist klar, aber das sind die Urprünge. Im Fall von Rum gibt es halt für jede der beiden Varianten bereits ein eigenständiges Rezept, also warum soll man dieser Benennung nicht folgen?
Sehr gut...Eins...setzen!
Es gibt nix hinzuzufügen.

Was Euren Bibelstreit betrifft, meine ich, habt Ihr auf dieser Seite ein respektables Angebot an Rezepten, wo Ihr jederzeit das richtige finden werdet.
Für Leute, die die Warenkunde interessiert, habe ich einen kleinen Tipp:
Eric H. Bolsmann "Lexikon der Bar"
Er ist sicher nicht so bekannt wie Brandl und Schumann, aber in diesem Buch findet Ihr eine geniale Spirituosen- und Barkunde. Für meine Begriffe wesentlich besser als bei den beiden Stars der Barszene.

Euer SW
 
@Sleeping_Warrior:
Das "Lexikon der Bar" hab ich auch.
Die Warenkunde ist echt genial (und auch die "Barkunde")
Von den Rezepten her ist es eher "klassisch" (also hauptsächlich sehr viele echte Cocktails)
 

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