cocktail technik

drinkformile

Neues Mitglied
...aka japanese style.

erklär mir doch bitte mal jemand die technik und den genauen sinn des "hard shakes" von kazuo ueda. ich persönlich gebe immer soviel gas wie möglich beim shaken...ich mag es nicht wenn jemand "shaked wie ein mädchen" :D

ausserdem könnte man den thread ja auch mal dafür verwenden, um zu sehen was hinter all dem japanese style cocktail mixing steckt. ich hab ein sehr schönes video gefunden (...wie ich finde)

http://www.youtube.com/watch?v=LWVDQghoav4

was auf dem ersten blick befremdlich, gar belustigend ausschaut ist beim genauen hinschauen präzision pur. wirklich beeindruckend. verwenden die eigentlich ausschließlich 3 teilige shaker in japan?
 
Sehr schönes Video.
Ich halte es nicht für sinnvoll es eins zu eins nachzumachen (oder es zumindest zu versuchen). Aber man kann sich jede Menge dabei abschaun. Zum Beispiel die Art wie die Gläser vorgekühlt werden, wobei ich dabei nicht verstehe warum er sie nicht erst nach dem shaken ausleert.
Bei der Hard Shake Technik gibt es glaube ich zwei verschiedene Arten, eine mit zwei Stufen und eine mit drei Stufen.
Auf OhGosh gibt es ein langes Video dazu, muss man einfach ein bisschen spuhlen bis was interessantes kommt:


Zu den Shakern, in Japan werden entweder Tin/Tin Shaker oder die dreiteiligen Cobbler Shaker verwendet.
Grüße
Matthias
 
Ich persönlich halte die sogenannte Hard Shake Technik für eine Masche.
Gut ausgedachter Blödsinn.
Der Drink wird nicht leckerer, nicht smoother, nicht feiner oder ausgewogener,
Das Eis schmilzt letztlich nicht weniger, der Drink wird nicht weniger verwässert usw.

Klingt gut :
Bartender aus dem fernen Japan
neue Technik (jaja die Japaner, die wissen wie man's macht...)
Hardshake (wow, da kommt es auf jedes Detail an...)

Man will es gerne glauben, aber ich denke es ist:
Blödsinn. Masche. Hype. Marketing.


 
Blödsinn. Masche. Hype. Marketing.

Herrlich auf den Punkt gebracht!

Nichtsdestotrotz: elegant schaut's aus ;)

Ich habe übrigens mittlerweile den "South African Zulu Warrior Shake" erfunden. Kriegsgeschrei optional, um nicht nur die Geister der Ahnen, sondern auch die der geschüttelten Spirituose zu wecken. Besonders geeignet für Amarula-Drinks. Jemand Interesse? ;D
 
LOL ;D

Gleichwohl: Das Buch von Uyeda reizt mich trotzdem, denn die Technik der Zubereitung kommt in den meisten Büchern schlicht zu kurz.
 
Ohne das Ganze jetzt gleich ins Lächerliche ziehen zu wollen würde mich interessieren, wo der Ausdruck "hard shake" herkommt. Das was ich da sehe ist nach meinem Empfinden "soft shake", erstmals im echten Leben fiel mir das in der Kronenhalle in Zürich auf, Herr Christian Heiss schüttelt die Cocktails auf diese Art und Weise.

Warum "hard shake", was ist daran hart?
 
Anstrengende Sache... ;)

Hier der forumseigene Hard Shake Thread:
http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=5447.0

 
Anstrengende Sache... ;)

Hier der forumseigene Hard Shake Thread:
http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=5447.0

danke für den Link, -jetzt muss ich auch noch auf Beinstellung und Körperhaltung beim Shaken achten, wenn ich gewusst hätte wie anspruchsvoll Cocktailmixen ist hätte ich nie damit angefangen ;D
 
Man hat im Gastgewerbe nicht ohne Grund den Essbereich von der Küche getrennt.
Die Gäste sollen und wollen die Mühe bei der Bereitung nicht beobachten.
Der Gastraum als sorgenfreier Ort...

Die Bar als (letzter) Ort der Live-Gastronomie, sollte nicht das Schauspiel
verkrampfter, schweisstriefender Zubereitung bieten,
sondern Leichtigkeit und eine gewisse Eleganz abbilden.
Der Hard Shake ist überspannter Quatsch.
 
Achtung, Kalauer:

SHAKE HARD - JETZT ERST RECHT!

http://content5.promiflash.de/article-images/w500/bruce-willis-mixt-cocktails.jpg
 
Sehr geil, Semyon! ;D


Ich persönlich halte die sogenannte Hard Shake Technik für eine Masche.
Gut ausgedachter Blödsinn.
Der Drink wird nicht leckerer, nicht smoother, nicht feiner oder ausgewogener,
Das Eis schmilzt letztlich nicht weniger, der Drink wird nicht weniger verwässert usw.

Klingt gut :
Bartender aus dem fernen Japan
neue Technik (jaja die Japaner, die wissen wie man's macht...)
Hardshake (wow, da kommt es auf jedes Detail an...)

Man will es gerne glauben, aber ich denke es ist:
Blödsinn. Masche. Hype. Marketing.
[/quote]

Endlich spricht es mal jemand aus. Danke!


jetzt muss ich auch noch auf Beinstellung und Körperhaltung beim Shaken achten
[/quote]

Der Drink schmeckt anders, wenn Du beim Mixen nicht auf das Feng Shui achtest! Wusstest Du das nicht? ;D
 
Gleichwohl: Das Buch von Uyeda reizt mich trotzdem, ...
Ach, ich finde es nicht so berauschend... könnte an der Sprache liegen ;)
http://www.amazon.co.jp/gp/product/4388058688/ref=oss_product
 
Ich habe übrigens mittlerweile den "South African Zulu Warrior Shake" erfunden. Kriegsgeschrei optional, um nicht nur die Geister der Ahnen, sondern auch die der geschüttelten Spirituose zu wecken. Besonders geeignet für Amarula-Drinks. Jemand Interesse? ;D

Stellste mal ein video davon online ;)
 
NEVER! Die Technik funtkioniert nämlich nur live und in Farbe. Videoaufzeichnungen mögen die Ahnen nicht, dann werden sie SOUR!
 
Ich habe versucht, den South African Zulu Warrior Shake nachzustellen.
Ich werde nie die Perfektion von Meister Mangomix erreichen, aber
durch den speziellen Warroir Shake werden
"Eiswürfel quasi geschliffen und somit platzen weniger Kristalle ab, die später den Drink verwässern können." -

Man weiss ja, dass südafrikanische Zulu Cocktails herausragende Kreationen sind.
"Das Ergebnis ist ein sehr feiner, runder und ausgewogener Geschmack, der mit konventionellem Shaking nicht erreicht wird."

Meister Mangomix, lass uns nicht allein. Helfe uns bei der "Suche nach der Originalität und Perfektion.
Das ist nicht nur Cocktailmixing, es ist ein PROZESS. "
__________________________________________________________________________________________
Die Zitate entstammen übrigens dem Bitters Blog, als Stephan Berg gerade einen seiner lustigen Momente hatte
und mit obigen Worten den sogenannten "Hard Shake" beschrieb.
 
Ich finde auch den "Soft Shake" sehr interessant!

Da werden die Eiswürfel durch reine Geisteskraft so lange in eine feinstoffliche Rotation versetzt, bis sie eine vollkommene Einheit mit dem Drink eingehen.

Am besten, man meditiert dabei am Tresen. ^-^
 
Ich finde auch den "Soft Shake" sehr interessant!

nur weil ich gerade zufällig das video da habe...hier haben wir einen von diesen kandidaten...zuerst einen auf grossen mixmeister machen...und dann so ein muschi rumgeshake. und das vor laufender kamera...hätte er auch direkt einmal umrühren können *manmanman*

http://www.youtube.com/watch?v=neBDr7LKt0A
 
Die meisterin des soft-shakes hat mal in WT gearbeitet. Kollegen und ich nanntes auch den titty-shake. Denn der shaker bewegte sich kein stück. Dafür wackelten die brüste der dame um so mehr auf und ab... bei 5 studenten auf revesion in einem atomkraftwerk genau das richtige.
 
nur weil ich gerade zufällig das video da habe...hier haben wir einen von diesen kandidaten...zuerst einen auf grossen mixmeister machen...und dann so ein muschi rumgeshake. und das vor laufender kamera...hätte er auch direkt einmal umrühren können *manmanman*
Wie lange willst du denn diese geringe Menge an Soft Alkohol schütteln? Ich mein das einhändige ist vielleicht geschmackssache, aber ich wette das Gemisch war eiskalt. Also Mission accomplished.
 
Der unangefochtene und ungenannte Meister des Soft-Shakes ist unser ehrenwertes Mitglied "Alchemyst".
Ich kenne keinen, der Eiswürfel so sanft in den Schlaf wiegt, wie ihn.
 
Jeder Drink verlangt seine eigene Technik, wie schon Nick Charles (William Powell) in dem Film "The Thin Man" (1934) feststellte:

“The important thing is the rhythm. Always have rhythm in your shaking.
Now a Manhattan you always shake to fox-trot time, a Bronx to two-step time,
a dry martini you always shake to waltz time."

Leider irrt er insoweit, als ein Martini selbstverständlich gerührt und nicht geschüttelt wird (dito der Manhattan)! Nun könnte man meinen, dass dies ebenfalls im Takt eines langsamen Waltzers geschehen müsse, wie er sich beispielsweise beim Vollzug des mittlerweile von Meister Alchemyst perfektionierten Soft Shake empfiehlt. Beim Martini bevorzuge ich allerdings den

Vienna Waltz Stir:

Hierbei bewegen sich die Eiswürfel in natural turns wie das tanzende Paar auf dem Parkett und vollziehen zyklische Kurven im Shaker. Es entstehen Hypozykloide, an deren Spitzen das "bruising" des Eises besonders intensiv ist und die anitoxidative Wirkung des Drinks befördert. Diese erreicht bei einem Gin-Wermut-Verhältnis von exakt 3,7:1 und einer Walzer-Geschwindigkeit von 175 bpm über genau 21 Takte ihren Höhepunkt.

Merke: der Barlöffel bewegt sich gegen den Uhrzeigersinn!
 
Ähhh Herr Lehrer...ist das Prüfungsrelevant? ;D ;D ;D
 
Hypo...was? Ich hasse DG. Ich weiß nur eins, nach 10 Martinis dreht sich bei mir auch so einiges.
 
Vienna Waltz Stir:

Hierbei bewegen sich die Eiswürfel in natural turns wie das tanzende Paar auf dem Parkett und vollziehen zyklische Kurven im Shaker. Es entstehen Hypozykloide, an deren Spitzen das "bruising" des Eises besonders intensiv ist und die anitoxidative Wirkung des Drinks befördert. Diese erreicht bei einem Gin-Wermut-Verhältnis von exakt 3,7:1 und einer Walzer-Geschwindigkeit von 175 bpm über genau 21 Takte ihren Höhepunkt.

Merke: der Barlöffel bewegt sich gegen den Uhrzeigersinn!

Sooo geil. ;D

Danke, das muss ich mir irgendwo notieren.
 
Die Japaner sind im Vergleich mit diesem Forum die reinsten Anfänger ;)
 

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